Es hört einfach nicht auf! Streitkultur.
Ich möchte nur daran erinnern, dass wir eigentlich immer stolz darauf waren, Kultur zu besitzen.Artikel - Gegenartikel
Fragen und Antworten - ironische Bissigkeiten, nette Kleinigkeiten
Letztendlich - hat keiner etwas geschrieben, gesagt oder getan.
***
Streit ist eine Uneinigkeit zwischen mehreren Akteuren oder Parteien. Ungebräuchlich und nur noch in der Hochsprache verwandt sind Hader für einen bitteren, anhaltenden Streit und Zwietracht für einen hassvollen Streit.
Notwendig für den Streit sind äußere Rahmenbedingungen - z. B. anhaltender Wettbewerb oder entgegen gesetzten Interessen zwischen den Menschen.
Streitkultur zu besitzen, das bedeutet: mit Worten, den eigenen Standpunkt vertreten zu können, ohne dem Anderen abzusprechen, dass auch er einen abweichenden Standpunkt besitzt und besitzen darf.
In einer demokratischen Gesellschaft gibt es weder einheitliche Meinungen noch Harmonie: Unterschiedliche Menschen haben unterschiedliche Meinungen. Die Gesellschaft lebt von der Auseinandersetzung, von gegensätzlichen Interessen und der Suche nach einem Ausgleich zwischen diesen Interessen.
Der Grundsatz dazu lautet: Konflikte zwischen Einzelnen und Gruppen.
Konflikte sind Normalität und gehören zum Leben. Sie sind die natürliche und notwendige Folge eines lebendigen menschlichen Zusammenlebens.
Das Problem ist weniger, ob es Konflikte gibt, sondern wie sie ausgetragen werden.
Wie streitet man miteinander.
Hinweise zum „streiten lernen“:
•Auseinandersetzung mit den Regeln für faires Streiten
•Aufklären über Störungen in der Streitkultur: z. B. über Sündenbock-Rollen, die Bedeutung von Vorurteilen für Gewaltbereitschaft
•Einüben des Perspektiv-Wechsel, d. h. zu lernen sich in die Gefühle und Ängste des Streitpartners einzufühlen
•Üben, im Streit kreativ Lösungen zu suchen und zu finden, die für alle Beteiligten befriedigend sind
•Vorleben einer akzeptablen Streitkultur
•Konsequenter Widerstand bei unangemessenem Streitverhalten.
Sein manifester Ausbruch bedarf des Anlasses.
Anlässe können gewichtig oder fast nichtig sein, zu ihnen gehört auch die innere Bereitschaft der Akteure, einen Streit zu beginnen also - ihn vom Zaun zu brechen.
•„Streit ist der Vater aller Dinge.“ – Heraklit
•„Streite dich nie mit einem Dummkopf; es könnte sein, dass die Zuschauer den Unterschied nicht bemerken.“ – Mark Twain
•„Der Streit beginnt immer dort, wo das Wissen aufhört.“ – Silvio Gesell
In diesem Sinne wünsche ich allen Streitenden –
„Viel Erfolg und gute Besserung“.
Streit ist eine Uneinigkeit zwischen mehreren Akteuren oder Parteien. Ungebräuchlich und nur noch in der Hochsprache verwandt sind Hader für einen bitteren, anhaltenden Streit und Zwietracht für einen hassvollen Streit.
Notwendig für den Streit sind äußere Rahmenbedingungen - z. B. anhaltender Wettbewerb oder entgegen gesetzten Interessen zwischen den Menschen.
Streitkultur zu besitzen, das bedeutet: mit Worten, den eigenen Standpunkt vertreten zu können, ohne dem Anderen abzusprechen, dass auch er einen abweichenden Standpunkt besitzt und besitzen darf.
In einer demokratischen Gesellschaft gibt es weder einheitliche Meinungen noch Harmonie: Unterschiedliche Menschen haben unterschiedliche Meinungen. Die Gesellschaft lebt von der Auseinandersetzung, von gegensätzlichen Interessen und der Suche nach einem Ausgleich zwischen diesen Interessen.
Der Grundsatz dazu lautet: Konflikte zwischen Einzelnen und Gruppen.
Konflikte sind Normalität und gehören zum Leben. Sie sind die natürliche und notwendige Folge eines lebendigen menschlichen Zusammenlebens.
Das Problem ist weniger, ob es Konflikte gibt, sondern wie sie ausgetragen werden.
Wie streitet man miteinander.
Hinweise zum „streiten lernen“:
•Auseinandersetzung mit den Regeln für faires Streiten
•Aufklären über Störungen in der Streitkultur: z. B. über Sündenbock-Rollen, die Bedeutung von Vorurteilen für Gewaltbereitschaft
•Einüben des Perspektiv-Wechsel, d. h. zu lernen sich in die Gefühle und Ängste des Streitpartners einzufühlen
•Üben, im Streit kreativ Lösungen zu suchen und zu finden, die für alle Beteiligten befriedigend sind
•Vorleben einer akzeptablen Streitkultur
•Konsequenter Widerstand bei unangemessenem Streitverhalten.
Sein manifester Ausbruch bedarf des Anlasses.
Anlässe können gewichtig oder fast nichtig sein, zu ihnen gehört auch die innere Bereitschaft der Akteure, einen Streit zu beginnen also - ihn vom Zaun zu brechen.
•„Streit ist der Vater aller Dinge.“ – Heraklit
•„Streite dich nie mit einem Dummkopf; es könnte sein, dass die Zuschauer den Unterschied nicht bemerken.“ – Mark Twain
•„Der Streit beginnt immer dort, wo das Wissen aufhört.“ – Silvio Gesell
In diesem Sinne wünsche ich allen Streitenden –
„Viel Erfolg und gute Besserung“.
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