FAMILIENFEST
Frieda aus Oberunterhausen feiert ihren achtzigsten Geburtstag.
Es ist Freitag der 13. Juni und somit Friedas achtzigster Geburtstag, den sie im engsten Familiekreis feiern möchte, oder besser gesagt muss! Die Familie besteht aus 13 Personen, die auch alle kommen wollen. Die exzentrische Frieda ist seit über zwanzig Jahren Witwe und ausgesprochen geizig. Von daher hat sie auch nur zu Kaffee und Kuchen eingeladen, denn ihr Geld, von dem sie sehr viel besitzt, gibt sie lieber für andere Dinge aus. Meistens für Callboys, denn ihre langweilige Ehe sorgte für sehr viel Nachholbedarf der reifen Dame. Und um für die knackigen jungen Männer immer fit zu sein, verbringt sie ihre Tage in Schönheitssalons, Fitnesscenter und Friseursalons. Aber heute nun muß sie wohl oder übel ein paar Stunden des Tages mit ihren Erbschleichern...so nennt sie die Familie....verbringen.
Ihre Haushaltshilfe beginnt den Tisch zu decken. Die Kaffeetafel besteht aus gekauftem Streuselkuchen, ein paar trockenen Keksen und zwei Kannen Kaffee, der aussieht wie schwarzer dünner Tee. Und weil Frieda heute mal etwas großzügiger sein möchte, stellt sie noch ein Schälchen Sahne dazu, die gleichzeitig auch für den Kaffee genommen werden darf. Und sollte irgendeiner dann noch Durst haben, so können sie sich aus dem Wasserhahn bedienen. Kostet auch Geld! So nach und nach trudelt ihre Familie ein. Als erstes erscheinen ihre beiden Söhne mit Schwiegertöchtern und deren insgesamt vier Kindern. Dann kommen ihre vier Brüder, die nie verheiratete waren, und darüber ist Frieda an jedem ihrer Geburtstage sehr froh, denn sonst würden diese Feiern noch mehr Geld kosten. Und zum Schluß erscheint ihre Cousine Martha, die ebenfalls Witwe ist. Aber im Gegensatz zu Frieda ist sie zwar eine brave aber heuchlerische Frau. Nun kommandiert Frieda alle an den gedeckten Tisch. Sie gucken nun etwas erstaunt auf diese Kaffeetafel, denn schließlich ist es ein runder Geburtstag, der ja im Allgemeinen etwas größer gefeiert wird.
Frieda, die es wohl bemerkt aber ignoriert, gibt zu verstehen, dass die Tafel eröffnet sei. Sie alle, sogar ihre Kinder, empfinden Frieda insgeheim als eine raffgierige und egoistische Frau, dass sie ihr gegenüber aber niemals zeigen würden, denn dafür sind ihre Konten viel zu gut gefüllt! Und weil Frieda sehr wohl weiß, dass diese Erbschleicher nur ihres Geldes wegen immer freundlich und sogar unterwürfig sind, hat sie beschlossen heute so eine Art “Erbschaftsverkündung” zu machen. “Also ich habe mich an meinem achtzigsten Geburtstag dazu entschlossen, euch mitzuteilen, dass nur diejenigen etwas von mir erben, die mich auch geliebt haben”! Eisiges Schweigen!!! Der trockene Streuselkuchen läßt einige fast ersticken. “Aber Frieda, wir alle lieben dich doch, und dass weißt du doch ganz genau, sagt ihr jüngster Bruder Friedrich”.”So, und woher sollte ich das wissen”? “Na wir waren doch immer nett, hilfsbereich und äußerst zuvorkommend dir gegenüber, antworten fast alle gemeinsam”. “Und genau dieses heuchlerische Getue von euch hat mich veranlaßt, meine Gelder und Güter lieber meinen “Lovern” zu vererben, denn sie gaben mir zumindest körperliche Liebe”! “Hättet ihr mich so behandelt, wie ich es verdient habe, dann würde die Sache ganz anders aussehen...und nun könnt ihr nachdenken am Freitag den 13.”!
Ihre Haushaltshilfe beginnt den Tisch zu decken. Die Kaffeetafel besteht aus gekauftem Streuselkuchen, ein paar trockenen Keksen und zwei Kannen Kaffee, der aussieht wie schwarzer dünner Tee. Und weil Frieda heute mal etwas großzügiger sein möchte, stellt sie noch ein Schälchen Sahne dazu, die gleichzeitig auch für den Kaffee genommen werden darf. Und sollte irgendeiner dann noch Durst haben, so können sie sich aus dem Wasserhahn bedienen. Kostet auch Geld! So nach und nach trudelt ihre Familie ein. Als erstes erscheinen ihre beiden Söhne mit Schwiegertöchtern und deren insgesamt vier Kindern. Dann kommen ihre vier Brüder, die nie verheiratete waren, und darüber ist Frieda an jedem ihrer Geburtstage sehr froh, denn sonst würden diese Feiern noch mehr Geld kosten. Und zum Schluß erscheint ihre Cousine Martha, die ebenfalls Witwe ist. Aber im Gegensatz zu Frieda ist sie zwar eine brave aber heuchlerische Frau. Nun kommandiert Frieda alle an den gedeckten Tisch. Sie gucken nun etwas erstaunt auf diese Kaffeetafel, denn schließlich ist es ein runder Geburtstag, der ja im Allgemeinen etwas größer gefeiert wird.
Frieda, die es wohl bemerkt aber ignoriert, gibt zu verstehen, dass die Tafel eröffnet sei. Sie alle, sogar ihre Kinder, empfinden Frieda insgeheim als eine raffgierige und egoistische Frau, dass sie ihr gegenüber aber niemals zeigen würden, denn dafür sind ihre Konten viel zu gut gefüllt! Und weil Frieda sehr wohl weiß, dass diese Erbschleicher nur ihres Geldes wegen immer freundlich und sogar unterwürfig sind, hat sie beschlossen heute so eine Art “Erbschaftsverkündung” zu machen. “Also ich habe mich an meinem achtzigsten Geburtstag dazu entschlossen, euch mitzuteilen, dass nur diejenigen etwas von mir erben, die mich auch geliebt haben”! Eisiges Schweigen!!! Der trockene Streuselkuchen läßt einige fast ersticken. “Aber Frieda, wir alle lieben dich doch, und dass weißt du doch ganz genau, sagt ihr jüngster Bruder Friedrich”.”So, und woher sollte ich das wissen”? “Na wir waren doch immer nett, hilfsbereich und äußerst zuvorkommend dir gegenüber, antworten fast alle gemeinsam”. “Und genau dieses heuchlerische Getue von euch hat mich veranlaßt, meine Gelder und Güter lieber meinen “Lovern” zu vererben, denn sie gaben mir zumindest körperliche Liebe”! “Hättet ihr mich so behandelt, wie ich es verdient habe, dann würde die Sache ganz anders aussehen...und nun könnt ihr nachdenken am Freitag den 13.”!
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