Fetischismus
eine von vielen sexuellen Spielarten
Dass es neben dem Vanilla-Sex auch noch etwas anderes gibt, hat mittlerweile wohl jeder mitgekriegt.
Viele von uns "Normalos" akzeptieren sogar einige dieser Praktiken.
Irgendwie kann man es ja auch verstehen, wenn ein vielbeschäftigter Manager, der fünf Tage in der Woche die Mitarbeiter nach seiner Pfeife tanzen lässt, in der Freizeit nach Unterwerfung bei einer Domina sucht.
Der Fetischismus aber - komplett in Latex gehüllt und über den Kopf eine enganliegende, das Gesicht verzerrende Gummimaske gestülpt - steht nach wie vor auf der Rangliste der Perversionen ganz weit oben.
Was gibt es Schlimmeres? Exhibitionismus oder Pädophilie vielleicht?
Doch Anzeigen wie die folgenden sind dennoch nicht selten:
...Mein größter Traum ist es, eine Lebensgefährtin mit Niveau zu finden, die wie ich das erregende Gefühl kraftvollen Umschlossenseins liebt. Eine Frau, die neben engen Korsetts auch Satin, Samt und Seide liebt und möglichst auch High Heels, Lack, Leder und Gummi...
oder ...Ich wünschte mir, ich fände eine Frau, die viel von Schneiderei versteht, mein Hobby toleriert und vielleicht gar selbst gern Kleider aus Gummi und Leder trägt...
oder ...Gummi verschwindet immer mehr in der Öffentlichkeit. Man kann jetzt noch ins Schwärmen kommen, wenn bei Abendregen die Damen in ihren Gummimänteln und -capes über den spiegelnden Asphalt flanierten. Das ist alles vorbei. Schade, denn die Frauen mit ihren stolzen Bewegungen in den Gummi- und Plastiksachen konnten einen innerlich aufjauchzen lassen...
Warum stammen solche Anzeigen fast ausschließlich aus der Feder von Männern?
Und warum haben sie mit solchen oder ähnlichen Zeilen so gut wie keine Chance bei den Frauen?
Ist es etwa die, meiner Erfahrung nach, völlig unbegründete Angst davor, nur als Kleiderständer zu fungieren?
Viele von uns "Normalos" akzeptieren sogar einige dieser Praktiken.
Irgendwie kann man es ja auch verstehen, wenn ein vielbeschäftigter Manager, der fünf Tage in der Woche die Mitarbeiter nach seiner Pfeife tanzen lässt, in der Freizeit nach Unterwerfung bei einer Domina sucht.
Der Fetischismus aber - komplett in Latex gehüllt und über den Kopf eine enganliegende, das Gesicht verzerrende Gummimaske gestülpt - steht nach wie vor auf der Rangliste der Perversionen ganz weit oben.
Was gibt es Schlimmeres? Exhibitionismus oder Pädophilie vielleicht?
Doch Anzeigen wie die folgenden sind dennoch nicht selten:
...Mein größter Traum ist es, eine Lebensgefährtin mit Niveau zu finden, die wie ich das erregende Gefühl kraftvollen Umschlossenseins liebt. Eine Frau, die neben engen Korsetts auch Satin, Samt und Seide liebt und möglichst auch High Heels, Lack, Leder und Gummi...
oder ...Ich wünschte mir, ich fände eine Frau, die viel von Schneiderei versteht, mein Hobby toleriert und vielleicht gar selbst gern Kleider aus Gummi und Leder trägt...
oder ...Gummi verschwindet immer mehr in der Öffentlichkeit. Man kann jetzt noch ins Schwärmen kommen, wenn bei Abendregen die Damen in ihren Gummimänteln und -capes über den spiegelnden Asphalt flanierten. Das ist alles vorbei. Schade, denn die Frauen mit ihren stolzen Bewegungen in den Gummi- und Plastiksachen konnten einen innerlich aufjauchzen lassen...
Warum stammen solche Anzeigen fast ausschließlich aus der Feder von Männern?
Und warum haben sie mit solchen oder ähnlichen Zeilen so gut wie keine Chance bei den Frauen?
Ist es etwa die, meiner Erfahrung nach, völlig unbegründete Angst davor, nur als Kleiderständer zu fungieren?
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