Flocken
Flockenwirbeln sanft und leise,
gehen auf die große Reise,
schweben runter ganz in Ruh,
decken alle Blümchen zu.
Eine ganz besondre Stille
Und mein unbändiger Wille,
lassen mich nach draußen gehen,
um das Wunder anzusehen.
Dieses Wunder der Natur,
Zärtlichkeit und Liebe pur,
Sehnsuct nach Vollkommenheit,
Wehmut macht sich in mir breit.
Wird mir doch auf einmal klar,
wie mein Leben bisher war.
Und ein Vogel kommt zum Fressen,
hab die Welt schon ganz vergessen.
Doch so leicht geht kein Entschwinden,
musst den Weg doch erstmal finden.
Zweierlei kann man da sehn.
Welchen Weg wird ich wohl gehen.
Bäume wiegen sich eicht im Wind,
komm mir vor wie ein kleines Kind,
fragend, zweifelnd, Angst im Blick,
will nicht vor, kann nicht zurück.
Überall nur Hast und Eile,
kaum das mal ein Mensch verweile,
die Natur uns reich beschenkt,
nur das keiner an sie denkt.
Und die wundervollen Farben,
trotz der zugefügten Narben,
beschenkt sie uns, man muss nur schauen,
man soll sie achten-ihr vertrauen.
Ach könnt ich doch wie sie nur sein,
mit Lebensmut und Sonnenschein,
doch weil ich es nicht immer bin,
seh ich nur weiter zu den Flocken hin.
Sie schenken mir Ruhe und Frieden zugleich,
mein Blick der erst hart, wird langsam weich,
einen kleinen Schritt kann ich damit gehen,
kann ein klenes Stückchen Himmel sehen.
geschrieben von K.
Flocken
Nun möchte ich mal wieder etwas zur Unterhaltung beitragen. Mal wieder ein neues Gedicht und ich hoffe sehr, dass euch auch dieses wieder gefällt.Liebe Grüße und viel Vergnügen......
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