Frau Herbst
Kennt Ihr Frau Herbst das kleine Luder,
mit Stöckelschuh und sehr viel Puder,
hat einen Strohhut auf dem Kopf und
drunter schaut ihr roter Schopf.
Marschiert sie jetzt durch das ganze Land
hat Pinsel und den Farbtopf in der Hand.
Die Blätter noch in kräftigem Grün,
bemalt sie nun aus voller Lust,
mal rot, mal gelb – das ist ihr wurscht.
Ihr Freund der Herbstwind wird dann munter
und bläst die bemalten Blätter alle runter.
„Du Kohlkopf, alte Rübe, Du“
beschimpft Frau Herbst den alten „Bu“.
.
Mit voller Lust und voll Elan, bepinselt sie
die Äpfel an. Die strahlen dann mit roten Backen
und überpinselt sind die fauligen Macken. Das Würmchen
das sich zu langsam verkroch, hat dann ein rotgelbes
Hütchen und ein farbiges Wurmloch.
Es grünt so grün kann man von der Landschaft nun
nicht mehr sagen, Frau Herbst hat sie bepinselt in
den schönsten Farben. Das ist ein Zeichen für jedes
Tierkind, wir müssen uns schützen, denn bald kommt
der eisige Herbstwind. Die bunten Blätter sind dann
wunderbar zum Bauen einer Höhle für die Tierkinderschar.
Frau Herbst ist zufrieden, das Gemälde ist schön,
schnell will sie zum Acker zu ihren Kürbissen geh´n.
Dort setzt sie sich nieder und lacht vor Erquicken.
Ihr Freund der Herbstwind ist wieder da und
bläst ihr ins Gesicht und in ihr rötliches Haar.
Frau Herbst die habt ihr noch nicht gesehen?
Dann müsst ihr nur mal auf den Acker gehen.
Die Vogelscheuche ist Frau Herbst mit Ihrer
ganzen Geschwisterschar und Freude habt Ihr
damit das ganze Jahr. Die lacht euch zu
und denkt daran, in einem Jahr fängt sie
wieder zu malen an.
Naives Gedicht von Gracianovo
Frau Herbst
Die Tage werden kürzer, man hat mehr Zeit am Abend und da habe ich ein kleines Gedicht zum wundervollen Herbst geschrieben, evt. gefällt es dem ein oder anderen.
7 Platinern gefällt der Artikel
Gefällt mir auch
Kommentare zum Artikel