Huch, wie ist das niedlich!

Wer kennt nicht diese Begeisterung der Frauen beim Anblick eines Babys, sei es menschlicher oder tierischer Provinienz?

Ich stelle mir deshalb in letzter Zeit immer öfter die Frage: Wenn ich ein männliches Model und ein Baby, beide nackt, nebeneinander lege, wen würde sich die Frau lieber an die Brust drücken?  Und, wenn  ich ihnen, nach ca. 3 Monaten das Kind oder den Mann, je nachdem wen sie sich gewählt hatte, wieder wegnehmen würde, beim Verlust welcher der beiden wären ihre Schmerzen größer, bei wem würde sie länger trauern?

 

Beim Mann liegt die Prioritätenskala klar: Es ist der nackte Frauenkörper des Models der, zwecks direkter Befriedigung seines allzeit vorhandenen Sexualdrangs bevorzugt wird. Du kannst egal was danaben stellen;  an der nackten Frau führt kein Weg vorbei! Und, da sich zu allem Überfluss die Natur (oder war´s die Frau?) so etwas perfides wie die Verliebtheit hat einfallen lassen, hängt der Mann nun fest; Freunde  waren gestern. Sein Auto? Mittel zum Zweck. Hobby: Ersatzbefriedigung.

Und nun nehme ich dem Mann die Frau wieder weg, nach drei Monaten, und gebe sie dem nächsten Mann. (Sie ist ja schließlich nur ein Beispiel) Was würde mit dem Mann passieren, nachdem ich ihm seinen neuen Lebensmitelpunkt weggenommen habe? Die Antwort: Es kostet ihn vier Jahre seines Lebens bis er sich davon wieder erholt.

Nimm einem Mann die Frau weg, dann ist das so wie, wenn einer Mutter  das Kind weggenommen würde. Liebeskrankheit ist für einen Mann so unfassbar schmerzlich wie für eine Mutter der Verlust ihres Kindes. Es ist tiefenpsychologisch ungefähr so, als ob sein abgehackter Arm nun den Penis eines anderen Mannes liebkosen würde.

 

Der nackte Kapitalismus ist nur aus diesem einen Grund so ´erfogreich´  weil die Gier des Mannes nach der jungen, blonden und schlanken Frau die Welt antreibt und demokratische Staaten sich dieses männliche Laster gnadenlos zu Nutze machen. Hier liegt der wahre Grund, warum die Schere in der männlichen Sterblichkeitsrate immer weiter auseinanderklafft.

Die Frau muß nicht geschützt werden sondern der Mann vor der Frau, uzw. so lange, bis sich die Sterblichkeitsschere wieder schließt.