Freunde?
Erwartungen, Masken, Wahrhaftigkeit
Mein Freund?
Wen nennen wir heute alles "mein Freund" -
man sitzt zusammen, hat ein Thema, spricht auch mal von Sex.
Man fühlt sich relativ schnell vereint,
da kann ich nur staunen, da bin ich perplex.
Man stimmt feste zu, wenn der and´re was sagt,
lächelt freundlich, man ist höflich und nett.
Kritik, and´re Meinung, das ist gar nicht gefragt,
bringt man solches, spinnt man komplett.
"Kommt doch zu mir" - aber ja nicht zu nah,
"Nimm dir doch etwas" - aber auch nicht zu viel,
"Komm doch auch morgen, ach da bin ich nicht da". -
aber heute - heute tu´ bitte das was ich gerne will.
Das Theaterspielen, wie lange wird es noch geh´n?
"Hallo" hier und "hallo" da!
Wann kommt die Zeit, wann wird man verstehn´n,
dass dies alles nicht lebensnah.
Eine Maske tragen, wer macht das nicht gern,
wir stellen was dar, bewahren den Schein.
Niemand dringt vor zu dem wahren Kern,
nur wird man so - auch recht einsam sein.
Lasst uns doch lernen wahrhaftig zu sein,
und darüber reden, wie es einem so geht.
Und auch nicht glauben, der and´re ist mein,
auch wenn er bei mir im Wohnzimmer steht.
Meine Erwartungen, wie "ich will", "du sollst" und "du musst",
die haben hier nichts verloren,
ich denke so weicht mancher Beziehungsfrust,
und eine echte Freundschaft ist geboren.
Wie intensiv, ob eng oder weit, das wird sich entwickeln,
ich darf werder schieben, noch quetschen, noch dreh´n,
kann ab und an einen Freundschaftsgruß "schicken",
und alles andere wird man dann seh´n.
Und klappt es mal nicht so gut, dann darf man vergeben,
auch wenn es schwer fällt, oft ist es sicher nicht leicht.
Denk dran, jeder von uns ist manchmal daneben,
und die vollkommene Harmonie haben wir leider alle noch nicht erreicht. ;-)
Andrea E.
Wen nennen wir heute alles "mein Freund" -
man sitzt zusammen, hat ein Thema, spricht auch mal von Sex.
Man fühlt sich relativ schnell vereint,
da kann ich nur staunen, da bin ich perplex.
Man stimmt feste zu, wenn der and´re was sagt,
lächelt freundlich, man ist höflich und nett.
Kritik, and´re Meinung, das ist gar nicht gefragt,
bringt man solches, spinnt man komplett.
"Kommt doch zu mir" - aber ja nicht zu nah,
"Nimm dir doch etwas" - aber auch nicht zu viel,
"Komm doch auch morgen, ach da bin ich nicht da". -
aber heute - heute tu´ bitte das was ich gerne will.
Das Theaterspielen, wie lange wird es noch geh´n?
"Hallo" hier und "hallo" da!
Wann kommt die Zeit, wann wird man verstehn´n,
dass dies alles nicht lebensnah.
Eine Maske tragen, wer macht das nicht gern,
wir stellen was dar, bewahren den Schein.
Niemand dringt vor zu dem wahren Kern,
nur wird man so - auch recht einsam sein.
Lasst uns doch lernen wahrhaftig zu sein,
und darüber reden, wie es einem so geht.
Und auch nicht glauben, der and´re ist mein,
auch wenn er bei mir im Wohnzimmer steht.
Meine Erwartungen, wie "ich will", "du sollst" und "du musst",
die haben hier nichts verloren,
ich denke so weicht mancher Beziehungsfrust,
und eine echte Freundschaft ist geboren.
Wie intensiv, ob eng oder weit, das wird sich entwickeln,
ich darf werder schieben, noch quetschen, noch dreh´n,
kann ab und an einen Freundschaftsgruß "schicken",
und alles andere wird man dann seh´n.
Und klappt es mal nicht so gut, dann darf man vergeben,
auch wenn es schwer fällt, oft ist es sicher nicht leicht.
Denk dran, jeder von uns ist manchmal daneben,
und die vollkommene Harmonie haben wir leider alle noch nicht erreicht. ;-)
Andrea E.
4 Platinern gefällt der Artikel
Gefällt mir auch
Kommentare zum Artikel