Die meisten Menschen identifizieren sich mit ihrem Körper und den Erfahrungen, die sie machen. Sie erleben Zustände von Zufriedenheit, Glück, Wut , Trauer, Schmerz und Einsamkeit. Es ist klar, dass die angenehmen Zustände angestrebt werden und die unangenehmen vermieden werden.
Aber wer ist derjenige, welcher das Unangenehme vermeiden will? ICH lautet die Antwort allgemein. Und bringt das Vermeiden und Schützen dem ICH ein Vorteil?
Im therapeutischen Kontext lernen Menschen, Dinge anzunehmen, wie sie sind. Sobald das geschieht, verändert sich das Unangenehme, ebenso wie das, wovor wir weglaufen uns das ganze Leben lang nachläuft. Ein absurdes Spiel.. Kaum jemand erkennt das Spiel als Spiel. Die meisten nehmen ihre Erfahrungen als real und glauben sogar, andere seien Schuld an ihren Erfahrungen, besonders wenn sie unangehmen sind.
Also die Frage steht im Raum: wer ist dieses ICH? Ist es real oder Fiktion? Sind wir eine Vorstellung, die unser Gehirn auf biochemischen Wege produziert? Sind unsere Gedanken wirklich unsere Gedanken oder automatische funktionelle Abläufe? Haben wir wirklich eine freien Willen?
Führt die Befriedigung unserer Bedürfnisse zum Glücklichsein war die Ausgangsfrage. Und wir suchen doch alle mehr oder weniger, Gesundheit, erfüllende Partnerschaft, Anerkennung, materielle Sicherheit etc.....
Für alle, die sich interessieren hier ein äusserst informativer und interessanter Link zum Videobeitrag eines anerkannten deutschen Gehirnforschers:
http://no-mind-no-trouble.vsud.de/archives/33-Illusion-der-Freiheit-eine-wissenschaftlliche-Betrachtung.html
Um hier gut mitdiskutieren zu können ist das Anschauen des Videos fast schon ein MUST...und faszinierend obendrein, öffnen sich doch neue Horizonte, welche gewohnheitsmässig verankerte Sichtweisen schwer erschüttern können. Also Vorsicht!
Freue mich auf Ihre Beiträge und gerne auch auf Fragen und Mails, die ich gerne beantworte.
