FUSSBALL ....
das war mein Leben......doch dann kam alles anders
Ich war wohl 13 Jahre jung, als mich ein älterer Mann ansprach. Er hatte mich schon ein paar mal beobachtet, wie ich mit dem Ball umgehen konnte. Es schien ihm gefallen zu haben. Hast Du schon mal in einem Verein gespielt, fragte er mich, und ich sagte ihm, dass dies nicht der Fall sei, da meine Eltern auch nicht das Geld hätten, die Ausrüstung zu bezahlen. “Du kennst doch den ETV, den Eimsbütteler TV? Hättest Du denn Lust da mit zu spielen, falls der
der Verein dir bei der Anschaffung der Ausrüstung helfen würde.“? Und ob ich Lust hatte!!!
Und so machten wir einen Termin aus, wann ich beim Probetraining dabei sein konnte. Meine Mutter war natürlich „hellauf begeistert“ und wollte als erstes sowieso ablehnen. Erst als ich ihr berichtete, dass der Verein, wahrscheinlich die Fußballstiefel, das Trikot und die Stutzen bezahlen würde, wurde ihr die ganze Sache schon sympathischer. Allerdings murrte sie immer noch ein bisschen über die Anschaffung der Sporthose.
Nun, ich machte mein Probetraining und hinterließ scheinbar keinen schlechten Eindruck, denn es wurde mir gesagt, dass ich auch gleich am übernächsten WE spielen könne, und dies in der ersten Mannschaft der „Schüler“. So wurde meine Altersgruppe damals genannt. Heute entspricht das glaube ich der „B“ Jugend.
Eines Tages kam auch Uwe Seeler an unserem Spielplatz vorbei und daddelte so ein wenig mit uns. Seine Eltern wohnten damals bei uns um die Ecke, und ich war schon ein bisschen stolz, dass „uns Uwe“ mit uns gespielt hatte, er war damals gerade mal in die erste Mannschaft des HSV gekommen.
Ich war begeistert und meine wunderschöne Fußballwelt war mehr als in Ordnung.
Und dann kam der Winter, und damals sogar mit Schnee nach Hamburg. Wir hatten ein Spiel am Sonntag Vormittag, und ich war gleich nach dem Schnee-Spiel ziemlich erkältet. Ja und am Montag war es noch schlimmer, und ich konnte so nicht zur Schule gehen. Nach 3 Tagen ging es aber wieder, und ich wollte am nächsten Sonntag auch wieder spielen. Am nächsten WE passierte mir das Gleiche!
Meine Mutter hatte scheinbar nur darauf gewartet und bestand darauf, dass ich sofort den Verein verlasse. SCHULE geht vor meinte sie! Für mich brach eine Welt zusammen. Ich war verzweifelt und drohte ihr mit Selbstmord, obwohl ich dann doch nicht „den Mut“ dazu hatte.
Das war auf jeden Fall ein sehr wichtiger Einschnitt, vielleicht sogar DAS Schlüsselerlebnis für meinen späteren Lebensweg.
Also ging ich wieder brav zur Schule, spielte natürlich jede freie Minute Fußball und fing dann aber auch an zu rauchen. Wenig später begann auch mein Trinktraining. Auch das andere, das schönere Geschlecht interessierte mich zunehmend. Auf einer Klassenfahrt nach „Burg Ludwigstein“ an der Werra durfte ich das erste Mal ein Mädchen busenmäßig untersuchen. Für weitergehende Untersuchungen war ich leider noch zu blöde, sprich hatte zu viel Hemmungen, obwohl sie wohl gerne dazu bereit war. Wir haben uns dann geschrieben POSTLAGERND Hbg.20 Kennwort „LINDENBAUM“, und das hat auch gut geklappt. Allerdings sind wir uns bei den zwei Treffen in Hamburg dann nicht mehr näher gekommen.
Unter der Woche bin ich manchmal mit dem Fahrrad in den Hamburger Freihafen gefahren. Zigaretten einkaufen, möglichst von schwarzen Seeleuten, denn die waren meistens freundlicher, und verkauften die Zigaretten schon für’n Spottpreis. Manchmal haben sie mir die auch geschenkt. Dann habe ich sie mir in meine Kniestrümpfe gesteckt, die eine Trainingshose verdeckte. Und so fuhr ich seelenruhig an den Zollbeamten vorbei, die mir meistens noch freundlich zuwinkten.
Manchmal bin ich dann auch noch mit meinem Fahrrad durch die kleine Marienstraße, vergleichbar mit der Herbertstraße, gefahren und habe die Damen vom Gewerbe recht eindringlich und sehr interessiert gemustert. Eine reagierte mal sehr unfreundlich und hat versucht, mich mit dem Inhalt ihres Nachttopfes zu begießen. Ich war wohl noch ein bisschen jung, um als Geschäftspartner der Damen in Frage zu kommen.
Und dann kam der Tag X. Ich hatte im Freihafen wieder schön eingekauft und….wurde von einem Zöllner angehalten. Er tastete mich ab, so ungefähr bis zur Gürtellinie. Ich war schon fast soweit alles zu gestehen, dann ließ er von mir ab, und ich fuhr auf äußerst wackligen Beinen weiter, nur schnell weg da vom Zoll…. Dies war dann auch meine letzte „Schmuggeltour“…….. es reichte mir vorerst, allerdings nur mit dem Schmuggeln…….
denn mein Leben wurde später dann doch noch viel facettenreicher……
Meine Mutter habe ich dann später allerdings nicht mehr für meinen weiteren Lebensweg verantwortlich gemacht, ich denke mal, sie konnte wohl damals nicht anders handeln.
der Verein dir bei der Anschaffung der Ausrüstung helfen würde.“? Und ob ich Lust hatte!!!
Und so machten wir einen Termin aus, wann ich beim Probetraining dabei sein konnte. Meine Mutter war natürlich „hellauf begeistert“ und wollte als erstes sowieso ablehnen. Erst als ich ihr berichtete, dass der Verein, wahrscheinlich die Fußballstiefel, das Trikot und die Stutzen bezahlen würde, wurde ihr die ganze Sache schon sympathischer. Allerdings murrte sie immer noch ein bisschen über die Anschaffung der Sporthose.
Nun, ich machte mein Probetraining und hinterließ scheinbar keinen schlechten Eindruck, denn es wurde mir gesagt, dass ich auch gleich am übernächsten WE spielen könne, und dies in der ersten Mannschaft der „Schüler“. So wurde meine Altersgruppe damals genannt. Heute entspricht das glaube ich der „B“ Jugend.
Eines Tages kam auch Uwe Seeler an unserem Spielplatz vorbei und daddelte so ein wenig mit uns. Seine Eltern wohnten damals bei uns um die Ecke, und ich war schon ein bisschen stolz, dass „uns Uwe“ mit uns gespielt hatte, er war damals gerade mal in die erste Mannschaft des HSV gekommen.
Ich war begeistert und meine wunderschöne Fußballwelt war mehr als in Ordnung.
Und dann kam der Winter, und damals sogar mit Schnee nach Hamburg. Wir hatten ein Spiel am Sonntag Vormittag, und ich war gleich nach dem Schnee-Spiel ziemlich erkältet. Ja und am Montag war es noch schlimmer, und ich konnte so nicht zur Schule gehen. Nach 3 Tagen ging es aber wieder, und ich wollte am nächsten Sonntag auch wieder spielen. Am nächsten WE passierte mir das Gleiche!
Meine Mutter hatte scheinbar nur darauf gewartet und bestand darauf, dass ich sofort den Verein verlasse. SCHULE geht vor meinte sie! Für mich brach eine Welt zusammen. Ich war verzweifelt und drohte ihr mit Selbstmord, obwohl ich dann doch nicht „den Mut“ dazu hatte.
Das war auf jeden Fall ein sehr wichtiger Einschnitt, vielleicht sogar DAS Schlüsselerlebnis für meinen späteren Lebensweg.
Also ging ich wieder brav zur Schule, spielte natürlich jede freie Minute Fußball und fing dann aber auch an zu rauchen. Wenig später begann auch mein Trinktraining. Auch das andere, das schönere Geschlecht interessierte mich zunehmend. Auf einer Klassenfahrt nach „Burg Ludwigstein“ an der Werra durfte ich das erste Mal ein Mädchen busenmäßig untersuchen. Für weitergehende Untersuchungen war ich leider noch zu blöde, sprich hatte zu viel Hemmungen, obwohl sie wohl gerne dazu bereit war. Wir haben uns dann geschrieben POSTLAGERND Hbg.20 Kennwort „LINDENBAUM“, und das hat auch gut geklappt. Allerdings sind wir uns bei den zwei Treffen in Hamburg dann nicht mehr näher gekommen.
Unter der Woche bin ich manchmal mit dem Fahrrad in den Hamburger Freihafen gefahren. Zigaretten einkaufen, möglichst von schwarzen Seeleuten, denn die waren meistens freundlicher, und verkauften die Zigaretten schon für’n Spottpreis. Manchmal haben sie mir die auch geschenkt. Dann habe ich sie mir in meine Kniestrümpfe gesteckt, die eine Trainingshose verdeckte. Und so fuhr ich seelenruhig an den Zollbeamten vorbei, die mir meistens noch freundlich zuwinkten.
Manchmal bin ich dann auch noch mit meinem Fahrrad durch die kleine Marienstraße, vergleichbar mit der Herbertstraße, gefahren und habe die Damen vom Gewerbe recht eindringlich und sehr interessiert gemustert. Eine reagierte mal sehr unfreundlich und hat versucht, mich mit dem Inhalt ihres Nachttopfes zu begießen. Ich war wohl noch ein bisschen jung, um als Geschäftspartner der Damen in Frage zu kommen.
Und dann kam der Tag X. Ich hatte im Freihafen wieder schön eingekauft und….wurde von einem Zöllner angehalten. Er tastete mich ab, so ungefähr bis zur Gürtellinie. Ich war schon fast soweit alles zu gestehen, dann ließ er von mir ab, und ich fuhr auf äußerst wackligen Beinen weiter, nur schnell weg da vom Zoll…. Dies war dann auch meine letzte „Schmuggeltour“…….. es reichte mir vorerst, allerdings nur mit dem Schmuggeln…….
denn mein Leben wurde später dann doch noch viel facettenreicher……
Meine Mutter habe ich dann später allerdings nicht mehr für meinen weiteren Lebensweg verantwortlich gemacht, ich denke mal, sie konnte wohl damals nicht anders handeln.
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