Sag deiner Seele,
sie soll ihr
schönstes Kleid tragen
heute Abend.
Sag ihr,
es ist soweit:
die Sterne haben
ihren Segen gegeben.
Was nun geschieht,
führt näher ans Licht.

Es waren einmal … zwei Menschenkinder …

Zum Leben gehört der unbeugsame Wille, seinen eigenen Weg zu gehen, in seinem lebenslangen Geburtsprozess nicht zu stagnieren – und der dazu nötige Mut. Die Geburt ist nicht ein augenblickliches Ereignis, sondern ein dauernder Vorgang. „Das Ziel des Lebens ist es, ganz geboren zu werden, und seine Tragödie, dass die meisten von uns sterben, bevor sie ganz geboren sind“, sagt Erich Fromm. Und warum sterben die meisten von uns, bevor sie ganz geboren sind? Weil sie zu ängstlich oder müßig sind, um ihren inneren Geburtsprozess zu vollenden. Genau wie ich es war, bis mir bewusst wurde, dass Ängstlichkeit und Selbstverwirklichung zwei Begriffe sind, die sich gegenseitig ausschließen.
Manche Leute reden immer von ihrer Freiheit und meinen nur ihre Angst vor einer Liebe, die größer werden könnte als ihre Eigenliebe. Ich genieße sie ohne Angst, die traumhaften Gefühle spannender und entspannender Nähe zu einem Mann, die Harmonie zwischen ihm und mir, das Ineinanderströmen gegenseitiger Blicke, das uns Zeit und Raum vergessen lässt.
Wir alle wissen (und wollen es nicht mehr hören), dass die Welt immer mehr aus dem Gleichgewicht gerät. Man kann eine lange Liste von Gründen dafür aufstellen. Ganz oben auf die Liste würde ich das Wort Liebesmangel setzen. Wenn die Menschen mehr lieben würden, könnten sie viele ihrer Probleme lösen. Ihre Verzweiflung darüber, dass in dieser Welt so erbärmlich wenig Liebe lebt, lähmt sie, blockiert ihr Bestes, lässt ihre Seelen erstarren.
Wer keine Liebe spürt, empfindet kein Leben in sich. Wer kein Leben in sich fühlt, verzweifelt. Wer verzweifelt ist, wird destruktiv. Wer destruktiv ist, zerstört sich am Ende selbst. Gelebte Liebe ist der einzige Weg aus diesem Teufelskreis, in dem die Menschheit gefangen ist.
Keine Bücher, keine Gesetze, keine Konferenzen, keine Vernunft, keine Wut, keine Revolution, kein Terror – nur Liebe kann den Menschen von seinem krankhaften Drang erlösen, das Leben auf dieser Welt und damit letztlich sich selbst zu vernichten. Liebe ohne Plan, ohne Absicht – einfach nur Liebe.
Den Virus der Liebe unter die Leute zu bringen ist das Gebot der Stunde. Wer liebt, überwindet den Zweifel. Wer geliebt wird, bezwingt seine Verzweiflung und wagt das Unwägbare.
Die Liebe zum Maß aller Dinge zu machen, ist die einzige Chance, die uns bleibt. Alle anderen Maße und Mächte haben kläglich versagt, was sie nicht daran hindert, alles Erdenkliche zu tun, damit aus den Funken der Liebe kein Freudenfeuer wird, das die Welt erleuchten könnte. Und alle, die diese kranke und krank machende Welt in Ordnung finden, sind ein Teil ihrer freiwilligen Feuerwehr.
Liebe ist eine Ruferin in der Wüste, und für viele ist sie nur eine Fata Morgana, eine Illusion, die sie spätestens nach der zweiten oder dritten Enttäuschung als solche entlarvt haben. Aber Liebe ist wirklich – und unglaublich wirksam.

Nutze den
magischen Augenblick,
der dir die Tür öffnet
in ein Lebensgefühl,
das dich erfüllt
und inspiriert.

Langes Zögern
ist sicheres Scheitern.

Liebe Leser oder „meine“ lieben Leser!

Ich könnte nun auch für Donnerstag, Freitag und jeden weiteren Tag schreiben, aber ich möchte jetzt eine Pause einlegen, weil ich einfach den Sommer genießen möchte, mit all seinen Möglichkeiten. Ich möchte mich von Augenblicken inspirieren lassen und deshalb machen meine Artikel eine kleine Pause. Ich freue mich zu sehen, wie häufig meine Artikel gelesen werden und welche Bewertung sie erhalten. Dies inspiriert mich immer wieder, mich auch selbst zu öffnen und etwas von mir an alle Leser weiterzugeben.

Jede Jahreszeit hat ihre Reize: ich liebe es, den Regen auf meiner Haut zu spüren … Die Sonne wärmt mich und lässt mich einen momentlang das Frieren vergessen …