Im Juni 1994 eine Flirtshow im Radio , unerschrocken wie ich bin will ich mitmachen, will die Frau fürs Leben finden.
Ich unterhalte mich mit der Stimme am anderen Ende der Telefonleitung, sie fragt wie soll sie aussehen, ich sage, sie soll zu mir passen,der Dialog geht noch fünf Minuten, zum Schluss meine Telefonnummer das wars, dachte ich.

Kaum aufgelegt, das Telefon bimmelt, kurzes Gespräch, aufgelegt und wieder und wieder klingelt das Telefon ,
auf einmal diese Stimme, doing, wau was für eine Stimme, bau dir jetzt kein Gesicht dazu, warte.
Langes Gespräch, wir verabreden uns auf den nächsten Tag.
Ein heissr Tag,ich komme zum Treffpunkt sie ist da, JABADABADU, der liebe Gott muss mich mögen, er hat mir einen Engel geschickt.
heute am 1.8.08 sitze ich nachts um 3.oo am PC die Tränen laufen mir übers Gesicht,der Engel ist weg,ich bin allein mit diesem schrecklichen Gefühl,aus Wut, Hass, unendlicher Enttäuschung,durch meinen Kopf hämmert nur dies eine Wort-
WARUM??
Was ist passiert, etwas was jeden Tag hunderttausendmal passiert, im Gesamten betrachtet- banal- für den Einzelne ein Schock, blanker Horror.Sie hat mich betrogen.
Wenn mir vor 14 Tagen jemand erzählt hätte das soetwas mir passiert, niemals, never.
Es geht nicht darum, ob und wieoft es passierte,-nein- das ist es nicht allein, die Tatsache belogen worden zu sein ist viel schlimmer.
Wir reden nicht viel an diesem Sonntag, sie beichtet,ich will alles wissen, auch wenns weh tut, was hat dieser Kerl was ich nicht habe, ernüchternd stelle ich fest, er kann mir das Wasser nicht reichen,aber warum ist es dann passiert?
Ich gehe- muss raus weg, Luft holen,laufe ziellos umher suchend nach meinem Leben.
Das Handy klingelt,Schnuffel,überlege ob ich sie wegdrücken soll,nein das mach ich nicht.
Schluchzen am anderen Ende, sie will dass ich wieder nach Hause komme, aber wo ist dieses Zuhause, vor Minuten wusste ich es noch, jetzt ist es weg einfach durch ein Wort eliminiert, ausgelöscht.
Sie sitzt auf dem Sofa weint, sie will nicht das diese Ehe am Ende ist,ich will das auch nicht.
Wir reden lange, sehr lange, sie bittet um Verzeihung, die Zeit wird zeigen ob ich das kann, wir gehen schlafen, ich schlafe einen unruhigen Schlaf, er dieser.... liegt zwischen uns, oh Gott ich könnte ihn ohne mit der Wimper zu zucken umbringen.
Der Morgen ist da, wir stehen auf,Normalität heuchelnd, sie geht ins Büro ich geh zu meiner Arbeit,und es hämmert wird sie ihn anrufen, was wird sie ihm sagen das wars, wird das alles wieder so wie es mal war??????
Ich komme früh nach Hause, sie ist noch nicht da, wo ist sie hat doch schon Feierabend ,diese Zweifel.
Sei biegt um die Ecke, Freude,Trauer ,Wut alles auf einmal steigt in mir hoch.
Wir stehen uns gegenüber, ich muss mit dir reden sagt sie , Alarm!!
Ich möchte das wir hier leben gemeinsam ,getrennt ,du machst was du willst,ich mach was ich will,oh Gott lass mich aufwachen das ist ein Alptraum.
Das von gestern Abend war ein Ausrutscher meinerseits sagt sie.
Es ist mittlerweile Freitag, ich versuche ihrem Vorschlag zu folgen, es ist schwer, sehr schwer, sie eröffnet mir dass sie zu ihren Eltern fahren möchte, wir sollten in den zwei Tagen nicht telefonieren, sie will wissen ob ich ihr fehle, glaube ich das was ich da höre,nein das tue ich nicht, lass sie dennoch gewähren.
Samstagmittag sie fährt weg, eine Stunde später ist sie bei Ihren Eltern, ruft an,ich sehe die Nummer,beruhigend.
Es wird Sonntag gegen 11 Uhr rufe ich die Eltern an ihre Mutter nimmt den Hörer ab, oh du sie ist nicht da hat heute Nacht bei einer Freundin geschlafen,es schreit mir förmlich ins Gesicht LÜGE!!!!
Sonntagabend sie kommt wieder nach Hause, eisiges Schweigen,blanke Wut in mir,ich hör mich sagen ich will das du gehst,habe ich das gesagt, ja habe ich.
Es wird Montag, Gespräch mit ihrer Mutter, sie gibt zu mich belogen zu haben,ich müsste das verstehen es ist ja ihr kind,nein ich muss es nicht verstehen, wenn ein Mensch von dem ich glaubte das ich ihm was bedeute mich belügt, ich muss es nicht verstehen.
Nochmehr Wut, nochmehr Enttäuschung, nochmehr Schmerz, das muss ein Ende haben und zwar schnell.
Sie kommt nach Hause,ich will wissen warum sie ihre Mutter instrumentalisierte,warum sie mich so verletzt,keine Antworten, Ausflüchte, Lügen sonst nichts.
Und wieder höre ich mich sagen, ich will das du gehst- jetzt sofort-sie rennt nach oben packt ihre Sachen und ist fort.
Der Schmerz sitzt tief, sehr,sehr tief,traf ich die richtige Entscheidung, ja,Trennung auf Zeit nein,sie ist weg, und das wird so bleiben, ich kann ihr niemals mehr vertrauen, ich will nicht lauernd im Bett liegen wenn sie mal ausgehen will., ich will nicht ihr Handy kontrollieren,
ich will nicht Angst haben müssen wieder verletzt zu werden, all das will ich nicht, und deshalb war die Entscheidung richtig,auch wenn es mich fast umbringt.
Sie allein hatte es in der Hand, sie ging zum POINT TO NO RETURN.
Wie ich eingangs schon erwähnte,eine ganz banale alltägliche Geschichte, aus meinem Blickwinkel,der GAU meines Lebens.
Ich danke den Lesern dass sie sich die Zeit nahmen diesen Artikel zu lesen.