Der blinde Maler!


Hügel, Wiesen, Fels und Gestein,
all das, passt in dieses Bild hinein,
das ein blinder Maler, gemalt aus Gedanken,
der überwinden musste, harte und schwere Blanken.
Der den Sonnenschein und die Wälder nicht sieht,
und doch dies alles, von Herzen liebt.
Der, wenn am Himmel hoch oben, der Vogel singt,
dir dies alles, mit Pinsel und Farben darbringt.
Er fühlt die Konturen, mit seinen Händen,
Als könnte er sie sehen, auf scheinbaren Wänden.
Bedenke, was ein Mensch aus dem Leben macht,
den das Schicksal bestraft und der dennoch lacht.


E. Krug



Lebensspiel!


Die Welt voll Gefühlen, gleicht einem Kartenspiel,
manchmal verlierst du alles, manchmal gewinnst du sehr viel.
Hast du den König gezogen, der über allem thront,
steht dir ein Mensch zur Seite, der deine Liebe belohnt.
Lockt dich die Dame, mit ihrer Eleganz,
kannst du zufrieden sein, denn das Glück lädt zum Tanz.
Liegt der böse Bube, in deiner Hand,
steht es oft schlecht um dich und du versinkst im Sand.
Sieht dich das Ass, mit den vielen Augen an,
hast du viel erreicht und dich bewundert man.
Steckt in deinem Ärmel, ein hoher Trumpf,
ziehst du dich mit eigener Kraft, aus dem tiefen Sumpf.
Der Joker, kann ein Symbol, für deine Hoffnung sein,
das Spiel ist nicht immer einfach, doch du spielst nicht allein.
Deshalb sei ein Mensch, der sein Leben liebt
und achte darauf, wer deine Karten gibt.


E. Krug


Der Mensch!


Unsere Vorfahren, gingen einst den gebückten Gang,
kamen nur mühsam, über einen hohen Hang.
Sie krochen noch vorwärts, auf allen Vieren,
jagten, um zu Essen, nach wilden Tieren.
Sie kannten Geld und keine Heuer
und hatten zum Wärmen noch nicht mal Feuer.
Sie hatten nur einfache Dinge zum Leben,
mussten von den wenigen, dem anderen geben.
Sie hatten noch Höhlen, sie hatten kein Haus,
sie kannten kein Leben in Saus und Braus.
Sie wussten nichts, über Vermögen und Geld,
waren dennoch zufrieden, mit ihrer Welt
Was ist aus dem Menschen, bis heute geworden?
Er kennt nur noch Raffen, er kennt nur noch Horten.
Es kann doch der eine, den andern nicht leiden,
hört nicht auf, seinen Nachbarn zu beneiden.
Hat der eine viel Geld, braucht der andere noch mehr.
Oft, steigt der Hass der Menschen so sehr,
dass es Neid gibt zwischen Schwestern und Brüdern,
bis Krieg führen, wegen Geld oder Gütern.
Was hat der Mensch nur aus sich gemacht,
warum, ist er so besessen, nach Ruhm und Macht?
Ich wünsche mir, eine bessere Welt,
nicht so viel Kampf, um Reichtum und Geld.
Ich wünsche mir Frieden, auf dieser Erde,
ich wünsche, dass Freundschaft wieder wichtig wäre.


E. Krug



Du sagst, du liebst...?


Du sagst, du liebst dein Haustier und legst ihm Ketten an,
du sagst, du liebst die Treue, denkst an Betrug doch, dann und wann.
Du sagst, du liebst den Regen und spannst den Schirm doch auf,
du sagst du liebst die Liebe, sähst Zwietracht, oft zu Hauff,
Du sagst, du liebst die Sonne, schaust ihr aus dem Schatten zu,
du sagst, du liebst den Nachbarn, gönnst ihm nicht seine Ruh.
Du sagst, du liebst den Frieden, schaffst Kriege auf der Welt,
du sagst, du liebst Bescheidenheit und spielst dich auf zum Held.
Du sagst, du liebst die Blumen und reist sie dennoch aus,
du sagst, du liebst des andern Lebenswerk, zerstörst ihm doch sein Haus.
Du sagst, du liebst dein Kind, lässt es doch zu oft allein,
das kann doch nicht der wahre Inhalt, deines Lebens sein.
Wer kann mir denn nur sagen, weshalb der Mensch so ist?
Wer kennt die Antwort auf die Frage, was denn wahre Liebe ist?


E. Krug



Ich!


Wäre ich frei, wie ein Vogel, dann könnte ich entfliegen,
den mächtigen Wolken voller Dunkelheit.
Wäre ich schnell wie ein Fisch, dann könnte ich siegen,
gegen das Meer voller Tränen und Traurigkeit.
Wäre ich tapfer wie ein Löwe, dann könnte ich kämpfen,
gegen die schreckliche Macht dieser Einsamkeit.
Wäre wie eine Katze, dann hätte ich sieben Leben,
ich würde auch mal nehmen, nicht immer nur geben.
Wäre ich klein wie eine Maus, dann könnte ich mich verstecken,
vor all dem Bösen und all dem Schrecken.
Ich hoffe, es kommt bald wieder, meine innere Kraft,
die mir Mut macht und wieder Hoffnung schafft.
Ich kann diese Einsamkeit, nicht mehr länger ertragen.
Ich werde nicht fertig, mit all diesen Plagen.
Ich zweifle so oft, an meinem Leben,
es muss doch noch etwas anderes geben.
Was habe ich getan, wen habe ich so sehr verletzt?
Was ist es, was mich immer tiefer hetzt?
Wo sind all die Freunde, die einst mit mir lachten?
Wo sind all die Menschen, die mir Hoffnung machten?
Wer hilft mir Liebe zu nehmen, statt nur zu geben,
wer hilft mir, das Schöne bewusst zu erleben?
Es ist niemand mehr da, der mir zur Seite steht,
der mit mir, durch dieses Leben geht.
Ich bin nur ein schwacher Mensch, auf dieser Welt,
ich fühle mich hilflos, war auch nie ein Held.
Doch ich bin nicht bereit, mich jetzt zu ergeben,
ich möchte wieder stark sein, das Schöne erleben.
Kommen dann wieder mal Sorgen zu Hauff,
dann halte ich durch und ich gebe nicht auf.
Ich habe wieder Hoffnung, schöpfe neuen Mut,
denn auch nach schlimmer Zeit, wird es vielleicht wieder gut.



E. Krug





Menschen wie wir!


Es ist wie ein Kampf, gegen das tobende Meer,
du musst und willst leben, aber du kannst nicht mehr.
Die Seele zerstört, der Körper entgleist,
glaube mir, ich weis was das heißt.
Es verlässt dich der Mut, es verlässt dich die Kraft,
es ist, als schwindet all dein Lebenssaft.
Kaum zu ertragen, ist dieser innere Druck,
du suchst Erlösung, mit einem Ruck.
Du schreist und schreist und keiner hört zu,
du sehnst dich so sehr nach ewiger Ruh.
Wem kannst du es sagen, wer kann dich verstehen?
Warum musst du diesen Weg so sehr einsam gehen?
Ich kann verstehen, was dich immer tiefer führt,
glaube mir, ich habe es fast täglich an mir selbst gespürt.
Ich wollte nicht mehr, ich hatte alles satt,
ich fühlte mich leer und völlig matt.
Dann habe ich verstanden, es gibst so viele wie wir,
die gehen wollten, doch sie sind immer noch hier.
Höre nicht auf, an dich selbst zu glauben,
lass dir nicht deine Seele rauben.
Du bist etwas wert, es zählt auch dein Wesen,
glaube mir, das ist noch nicht alles gewesen.
Gehe nach vorne, nicht so schnell, mache ganz gemach,
denke nicht nur über Krankheit, denke auch über das Schöne nach.
Du bist nicht allein, wir sind alle bei dir,
die andern und ich, Menschen wie wir.


E. Krug




Selbstbewusstsein


Schätze deine inneren Werte, höre deiner Seele zu,
glaube deinem Selbstbewusstsein, finde deine innere Ruh.
Nur du allein kannst spüren, wie es deinem Körper geht,
Nur du kannst allein empfinden, wie es um deine Seele steht.
Lerne dich selbst wieder zu mögen, habe immer wieder neuen Mut,
Glaube mir, dich selbst zu akzeptieren, tut auch deinem Umfeld gut.
Wenn du fröhlich bist, dann lache, wenn du traurig bist, dann weine,
achte deine inneren Gefühle, du bist auf dieser Welt nicht ganz alleine.
Du hast keinen Grund daran zu zweifeln, ob dich ein anderer mag,
glaube an deine eigene Stärke, glaube an dich, Tag für Tag.
Gemeinsamkeit macht stark, nimmt dir viel von deiner Last,
vergiss niemals in deinem Leben, wozu du gute Freunde hast.
Wahre Freundschaft ist für immer, teilt mit dir Freud und Leid.
Denke auch an deinen Nächsten, nimm dir für den Anderen Zeit.
Richtige Freundschaft, ist sehr selten, deshalb hüte diesen Schatz,
lasse stets für deine Freunde, auch in deinem Herzen Platz.
Für deinen Gang durchs Leben, kann ein Freund dir hilfreich sein,
er kann dir stützend helfen, doch nach vorne gehen, musst du den Weg allein.


E. Krug




Was...?


Was, sind die Güter, ohne das Geld?
Was, wäre der Mensch, ohne die Welt?
Was, ist der Schmerz, ohne das Leid?
Was, wäre der Tag, ohne die Zeit?
Was, ist die Liebe, ohne das Leben?
Was, wäre der Weinstock, ohne die Reben?
Was, ist das Haus, ohne die Wände?
Was, ist der Anfang, ohne das Ende?
Was, ist die Erde, ohne die Sonne?
Was, wäre das Schaudern, ohne die Wonne?
Was, ist die Kette, ohne das Glied?
Was, wäre der Ton, ohne das Lied?
Was, ist der Wehlaut, ohne den Schmerz?
Was, wäre die Seele, ohne das Herz?
Was, ist das Dunkel, ohne das Licht?
Was, wäre das Sehen, ohne die Sicht?
Was, ist das Schaffen, ohne das Sein?
Was wäre die Schmach, ohne die Pein?
Was, ist die Pflanze, ohne die Triebe?
Was, wäre das Leben, ohne die Liebe?
Was, ist der Himmel, ohne die Sterne?
Was, wäre die Nähe, ohne die Ferne?
Was, wäre ein Wort schon, ohne das Sagen?
Was, die Antwort, auf all diese Fragen?


E. Krug




Was nützt es?

Was nützt es, wenn du dich grämst, über vergangene Zeit,
was nützt es, wenn du heute weinst, über früheres Leid.
Was nützt es, wenn du zurück denkst, an dein früheres Leben,
wer soll dir das Verlorene, denn heute wieder geben.
Warum quälst du deine Seele, mit dem was schon früher geschah.
bedenke, das Vergangene ist fern, jedoch die Zukunft ist nah.
Wo sind heute all die, die einst Freunde sich nannten,
die meist nur wenn es dir gut ging, den Weg zu dir fanden.
Vergiss all dies, was schon lange vorbei,
sei stark für das Jetzt, wie schwer es auch sei.
Schöpfe deine Kraft, für das Heute und Morgen,
schone deine Seele, für die täglichen Sorgen.
Genieße die noch kommenden, schönen Tage,
denk nicht so viel nach, über die kleinste Frage.
Gönne dir auch mal was Schönes, suche das Glück,
sieh täglich nach Vorne und nicht zurück.


E. Krug





Die Menschen!


Es ist des Menschen tägliches Leben schon,
Arbeit, Stress, der Kampf um Lohn.
Für Freundschaft, bleibt da kaum noch Zeit.
Wen kümmert noch des andern Leid?
Die Machtsucht, fördert oft das Sterben,
bis Kriege bringen, Tod und Verderben.
Selbst durch das eigene Vaterland,
der Mauerbau, durch Menschenhand.
Warum, kann der eine nicht, den andern leiden,
warum, muss man des Nachbarn Habe neiden?
Doch ist der Mensch, nicht immer schlecht,
er schafft auch Frieden, schafft auch Recht.
Auch gründen Menschen den Verein,
denn viele, wollen zusammen sein.
Die Mauer fiel durch den Protest,
der Ruf, der kam aus Ost und West.
Es ist das Streben der Gelehrten meist,
das bis heute, unser Wissen speist.
Sehr viele Menschen, helfen Kranken,
lindern Not und öffnen Schranken.
Denke daran, habe frohen Mut,
der Mensch ist manchmal schlecht, aber auch oft gut.


E. Krug





Lebe dein Leben!


Lebe dein Leben, lass dich nicht beirren,
es gibt so vieles, was dich kann verwirren.
Du bist der Mensch, um den es hier geht,
du allein bist der, der hier im Leben steht.
Lerne dich selbst zu schätzen, lerne dich selbst zu leiden,
Wenn das Leben auch oft hart ist, so birgt es auch schöne Zeiten.
Es ist nicht immer einfach, in dich selbst zu sehen,
doch nur wenn du dich selbst kennst, kann dich auch ein anderer verstehen.
Wenn auch das Schicksal oft hart ist und du glaubst, es geht nicht mehr weiter,
dann kämpfe dich hoch, an deiner Lebensleiter.
Stehst du auch mal still, geht es doch wieder voran,
achte mehr dich selbst, damit auch ein anderer dich achten kann.
Es ist nicht so wichtig, was andere über dich denken,
du alleine kannst das Schicksal, für dich lenken.
Glaube fest an dich, dies kann Berge versetzen,
dann kann auch nicht so schnell, ein anderer dich verletzen.
Vergiss jedoch, auch deinen Nächsten nicht,
denn dies zeigt dich, in einem besonderen Licht.


E. Krug




Warum?


Warum, kann ich nicht frei sein, wie der Vogel im Wind?
Warum, kann ich nicht lachen, wie ein glückliches Kind?
Warum, suche ich das Dunkle, verstecke mich vor dem Licht?
Warum, sehe ich nur das Schlechte, das Gute nicht?
Warum, kann ich nicht weinen, wenn mir danach ist?
Warum, ist mein Alltag, so öde und trist?
Wann, finde ich den Weg, in ein besseres Leben?
Wann, kann ich auch nehmen, statt immer nur geben?
Warum, baue ich Mauern um mich, lasse niemanden rein?
Warum, habe ich Sehnsucht und bin trotzdem allein?
Warum, quäle ich meine Seele, bis es mich fasst zerreist??
Warum, fühle ich mich, all wären all meine Gefühle verreist?
Ich möchte aufstehen, nach vorne gehen,
möchte Wärme erleben, den Sonnenschein sehen.
Ich möchte lieben, das Schöne empfinden,
ich möchte träumen, das Glück für mich finden.
Ich suche so sehr, nach besseren Tagen.
Wer hilft mir eine Antwort zu finden, auf all diese Fragen?


E. Krug




Depression!


Ich weiß, wie es ist, wenn man nicht mehr kann,
die Arbeit, klappt nur dann und wann.
Der Körper schmerzt, die Sinne schwinden,
du kannst kaum noch, etwas empfinden.
Dein eigenes Ich, es scheint verwaist,
du fragst dich, was es heißt,
was mit deinem Körper nun geschieht,
warum die Seele singt, ihr Klagelied?
Dein Nächster, ist dir oft egal,
du fragst dich, hab ich keine andere Wahl?
Muss das mein Leben lang so sein,
wie lang noch, ertrag ich diese schlimme Pein?
Ob jung, ob alt, ob arm, ob reich,
in dieser Krankheit, sind wir alle gleich.
Die Depression, mit ihrer Gewalt,
macht auch nicht vor dem Stande halt.
Besinne dich, oh Mensch auf dich,
grüble nicht so viel, sonst rächt es sich.
Lass doch mal, nach dem täglich Schaffen,
deine Seele, auch mal, etwas schlafen.
Nimm dir, für dich, etwas mehr Zeit,
pflege, dein eigen Herzeleid.
Die Andern, haben meist, mehr Kraft als du.
Warum, gönnst du dir nicht etwas mehr Ruh?
Du bist ein Mensch und kein Motor,
höre, auf dein inneres Ohr.
Ich, bin nicht du, du nicht wie ich,
doch glaube mir, es findet sich,
wieder ein, dein Lebensmut,
die Kraft, die deiner Seele gutes tut.
Die Antwort, für ein besseres Leben,
kannst jedoch nur du, dir selbst, alleine geben.


E. Krug




Die Seele!


Die Seele ist in mir, die Seele ist dein,
die Seele ist Wehmut, die Seele ist Pein.
Die Seele ist Traurigkeit, die Seele ist Schmerz,
die Seele ist es, wenn es dir weh tut ums Herz.
Die Seele ist Wehmut, die Seele ist das Verzagen,
die Seele ist es, die dein Leid muss ertragen.
Die Seele ist der Kummer, sie ist auch dein Leid,
die Seele muss alles ertragen, zu jeder Zeit.
Die Seele ist auch Liebe, sie ist auch das Glück,
die Seele ist, dein bestes Stück.
Die Seele ist Frohsinn, sie ist auch das Leben,
die Seele ist das Nehmen, sie ist auch das Geben.
Die Seele ist Sehnsucht, sie ist auch dein Schutz,
die Seele ist der Filter, für den inneren Schmutz.
Die Seele ist die Kraft, für das tägliche Schaffen,
die Seele ist die Ruhe, für das nächtliche Schlafen.
Die Seele ist die Stärke, sie ist das Erleben,
die Seele ist Zufriedenheit, sie ist auch dein Streben.
Die Seele ist deines Herzens starker Motor,
die Seele ist für Gefühle da, ist dein inneres Tor.
Darum sieh nicht nur auf das Äußere, du weißt schon was ich meine,
achte mehr auf die Seele, denn du hast nur die eine.


E. Krug




Gefühle!


Gefühle, kommen tief aus deinem Herzen,
Gefühle, sind der Ausdruck von Schmerzen.
Gefühle, sind es, wenn du verzagst,
wenn du niemand leiden kannst und keinen magst.
Gefühle, sind die innere Linie im Leben,
Gefühle, sind dir und mir stets ergeben.
Gefühle, sind oft ein Kribbeln im Bauch,
Gefühle, sind nicht immer echt, manchmal täuschen sie auch.
Gefühle, machen dir Mut, für den Gang durch die Nacht,
Gefühle, sind toll, sie geben auf deine Seele acht.
Gefühle, sind es, wenn dich ein anderer begehrt,
Gefühle, sind so heiß, wie das Feuer im Herd.
Gefühle, lassen dich die Liebe erleben,
Gefühle, leiten dein tägliches Streben.
Gefühle, sind es auch, wenn du fröhlich lachst,
Gefühle, sind es, wenn du einen Menschen glücklich machst.
Gefühle, sind dein Schalter zum Licht,
acht stets dein Gefühl, unterschätze es nicht.


E. Krug









Seelenlaut


Gefühle sind in deinem Leben, wie ein Baum, der viele Äste hat,
deshalb, höre auf dein Inneres, frage deine Seele stets um Rat.
Schäme dich nicht, Gefühle zu zeigen, zeige dir selbst, wie du dich fühlst,
wenn dein Herz dir fast zerspringt, dann wird es Zeit, dass du dies brennen kühlst.
Es ist wunderbar zu lachen, doch auch weinen, macht dich frei,
pflege deine Seele, sei dir selbst nicht einerlei.
Wie ein Baum die Blätter, brauchst du Gefühle für dein Leben,
Gefühle zeigen dir die Richtung, für dein täglich Streben.
Wenn du liebst, dann liebe ehrlich, wenn du zärtlich sein willst, dann sei zart,
zögere nicht zu zeigen, dass du ein Mensch bist, der Gefühle hat.
Die Vielfalt der Gefühle, ist so wichtig wie die Sterne,
hast du Sehnsucht in deinem Herzen, weißt du, du hast jemanden gerne.
Doch auch Traurigkeit in deinem Herzen, gehört zum Leben dazu,
eile nicht Gefühlsblind durch dein Leben, gönne deiner Seele auch mal Ruh.
Erfreue dich, an einem Kinderlachen, sei ein Mensch, der zeigt wie er ist,
vielleicht, steht dir jemand gegenüber, der dir sagen will, wie sehr er dich vermisst.


Erhard Krug