Wind der Veränderung
Alles bekannt, gekonnt,vertraut
der Schein ist noch der gleiche
und doch erzittert mein Gemüt,
Gefühle treibt seine Streiche!
Ich sitze da und schau mich um
und warte, warte....
Der Wind kommt auf, erst langsam nur,
dann heult er unerwartet.
Er singt ein Lied, er singt es für mich
und bittet einzustimmen.
Er ruft: Vergiß den alten Text!
Laß mich dir ein neues bringen!!!
Er gibt mir Mut, er peitscht mich an
und bittet mitzusingen!
Ich geb ihm nach, mein Kopf wird leer-
ich werd verrückt-ich werd zum Wind
und will jetzt neu beginnen!
Nun seh ich nichts Gewohntes mehr,
Gedanken ziehen Kreise.
Das Lied ist gut, der Wind verstummt-
auf einmal wird er leise....
Mein lieber,guter,treuer Wind!
Mein Freund, was bist du weise!!!
Ein Neubeginn, ein neues Ziel,
das er in mir erweckte!
Willst du mit mir gemeinsam hin???
Komm mit ins Unentdeckte!
(von Shalimar Almas)
Neubeginn
Jeder Tag bringt neue Zeifel,
neue Zweifel ohne Sinn.
Dann wird es Zeit für eine Wende,
für einen neuen Neubeginn.
Der Mensch glaubt meist, er wär allein
und einsam auf der Welt,
wär ein Geschöpf, einsam geboren,
das einsam stirbt und dann zerfällt.
Dabei durchströmt doch alle Menschen
ein unbewußtes, kollektives Sein;
ein jeder ist verknüpft mit jedem,
und keiner ist für sich allein.
Und manchmal weist ein Zufall
auf eine neue Spur.
Dann spürt man dieses Einssein
mit Gott und der Natur.
Nicht sichtbar ist das Wesen Gottes,
das alles überall durchdringt,
doch spürt man seine Hilfe,
wenn Neues neu beginnt.
(von Ulrich Knobloch)
Gedichte des Lebens
Zwei Gedichte die in meinem Leben passten
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