Spitzen-Nacht

Hinter einem Tuch aus Spitze
verberg ich meinen Körper fast.
Nichts ist so wie ich’s gern hätte,
zu viele Pfunde, zuviel Ballast.

Vernehm dein Lächeln, deine Freude,
auch deinen Fragezeichen-Blick.
Belustigt funkeln deine Augen,
schamhaft schaue ich zurück.

Spielerisch küsst deine Zunge,
kreist und forscht in meinem Mund.
Deine Hände gleiten zaghaft
über meines Leibes Rund.

Du nimmst das Tuch in deine Hände,
presst es mir fest auf meine Haut.
Es wölben Hügel sich und Knospen
durch Spitzen dir sich hin vertraut.

Du hast erotisch mich gewandet,
viel schöner als beim nackten Sein
gleite ich glücklich dich begehrend
in uns’re „Spitzennacht“ hinein.


© Schlossfee 29.07.2007

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Lass Dich fallen, hab keine Angst
Schließ Deine Augen und spüre mich
Gib Dich deinem Verlangen hin
weil ich nur heute bei Dir bin
Zwei Seelen die auf einer Wolke schweben
nur mit Dir will ich das erleben
Dein Atem streichelt meine Haut
wir beide sind uns so vertraut
Der Augenblick der uns gehört
dein sanfter Blick der mich betört
Denk jetzt nicht nach und lass Dich geh'n
vor Leidenschaft will ich vergeh'n
Auf meinem Körper Deine Hände
Zart und sinnlich ohne Ende
Von Deinen Lippen will ich trinken
und sanft in Deine Arme sinken

Autor unbekannt