Ja, nun sind wir mit dem Umzug fertig. Eigendlich könnte man es auch mit einem Hinternislauf vergleichen. Erst mal aus zwei Haushalten einen zu machen mit 4 Kindern dabei. Anfang Mai denkt man noch wieviel Zeit man noch für alles hat. Plant wann man mit dem Aussortieren anfängt, wann der Sperrmühl zu bestellen ist usw. Ja, wenn dasmal so gelaufen wäre. Aber nein, da geht das dumme Auto kaputt, die Ersatzteile lassen auf sich warten und schon war die ganze Planung nix mehr wert. Anststt 4 Wochen Ruhe und Zeit zu haben, mußte plötzlich alles anders laufen, schön caotisch.
Die Wohnung wurde innerhalb der letzten Woche geräumt, der Speermühl mal zwischendurch bestellt und die Klamotten werden nun hier aussortiert.
Nun haben wir zwar alles hier, aber nun fängt das einräumen und umräumen an. Mache ich etwas so, kommt mit Sicherheit jemand und will es genau anders haben. Am Besten noch mehr Sachen im Wege stellen und dann schreien, wenn plötzlich die falschen Schrankseiten zusammen stehen.
Man könnte echt die Kriese bekommen, aber die Erleichterung darüber nicht ständig über 100 km fahren zu müssen tröstet einen doch sehr. Und der caos hier lässt sich jeden Tag ein Stück mehr beseitigen.
Und nun sitze ich mal am PC und schalte mal einfach alles ab. Die Arbeit hat ja leider nicht die Angewohnheit sich von alleine zu machen.
Ja, das war echt ein Umzug der Hindernisse. Vor allem, wenn soviele helfen wollen, doch man am Ende allein da steht.
Aber nun ist in der alten Wohnung alles weg der Schlüssel übergeben und wir haben den Neuanfang gewagt.
Die Kleinen sind im Kiaga gut angekommen, die zweitälteste ist gut in der Schule und fand schnell Anschluß. Ja die Älteste hat sich nun ein Jahrespraktikum gesucht und gefunden. Nun sind nur noch die Amtsgänge zu erledigen. Hoffe nur Das es nicht wieder im Hindernislauf endet, aber wer weiß, so was können auch als Herrausforderungen des Lebens angesehen weden. Und die habe ich seit einigen Jahren gut gemeistert. Habe ja auch dem Alkoholismus gaschafft Ade zu sagen.