das leben gibt uns ständig etwas zum glauben auf - zu unserer freude, aber auch zu unserem schutz, oder um existenz zu rechtfertigen, brauchen wir den glauben an ein wunder, das jederzeit geschehen kann.

in unserer heutigen welt glauben viele menschen, es sei unmöglich, der armut ein ende zu bereiten, eine gerechtere gesellschaft zu schaffen, die ständig zunehmenden spannungen zwischen den religionen zu mildern.

die meisten menschen vermeiden es zu kämpfen, indem sie die unterschiedlichsten vorwände ins feld führen: aus angst, für unreif gehalten zu werden oder sich lächerlich zu machen, aus einem gefühl der ohnmacht heraus. schweigend sehen wir zu, wie unsere mitmenschen ungerecht behandelt werden - "ich will mich doch nicht unnötig in schwierigkeiten bringen", reden wir uns dann heraus, oder "ich glaube an träume, versuche immer wieder, die ungerechtigkeit zu bekämpfen, bin aber am ende stets enttäuscht worden".

warum sind so viele unfähig, entscheidungen zu fällen und versuchen, den anderen die verantwortung für das böse zuzuschieben?

der, der nicht gegen das kämpft, was falsch ist, wird nie den richtigen weg finden.

wir haben immer alles, was wir brauchen, um den stürmen zu trotzen, die uns das leben bereitet, aber meist sind diese mittel tief in unserem herzen verschlossen und wir verlieren sehr viel zeit damit, nach ihnen zu suchen - und wenn wir sie finden, haben uns die unbilden längst besiegt!

seien wir also immer bereit - anderenfalls verpassen wir entweder die gelegenheit oder verlieren die schlacht.