Lange Zeit war ich mit dem mir überliefertem und gelehrten Glauben im unreinen und es waren viele Zweifel an dem und in dem was mir vorgetragen wurde.
Viele Dinge sind im Namen des Glaubens geschehen die nicht rechtens waren, auch denke ich nicht das es richtig ist ständig zu sagen und zu verbreiten was in Hinsicht mit der Angst der Menschen vor Bestrafung im Zusammenhang steht.

Viele Dinge in meinem Lebn haben mich von alledem Abstand nehmen lassen. Bis eines Tages eine Kundin mir förmlich ein kleines Buch aufdrängte das ich doch bitte lesen solle.
Lange, lange Zeit lag es im Schrank bis ich mich überwand und auch Zeit fand dieses zu lesen.

War ich doch klar gegen diese Propaganda machte mich der Inhalt doch neugierig. Dieses kleine Buch von Pater Pio hatte mich gefesselt.
Ich beschloß mehr über diesen Pater Pio zu efahren und mir Literatur zu besorgen.
Und nochmals dauerte es Jahre bis ich diesen Beschluß umsetzte. Durch Zufall war ich in Beuron und endeckte dort ein Buch des Hl. Pater Pio, Pater PIo aus Pietrelcina.
Dieses Buch hat all das was ich bis dahin an Wissen hatte nicht in Frage gestellt, schon aber auf den Kopf. Lebte doch tatsächlich dieser Pater Pio zu meiner Lebzeit noch. Ja es wäre mir sogar möglich gewesen ihn kennenzulernen. Dieser unglaublich schlichte Mönch der auserwählt wurde den wahren Glauben zu verbreiten war und ist keine Utopie. Er war zu unserer Zeit da und hat 50 Jahre die Wunden Jesu Christi am Leib getragen, ertragen und hat in seinem Glauben an die Liebe zu Jesus Christi nie Zweifel gelegt. Er war auserkoren uns eindeutigen Beweis vom dasein unseres Gottes zu liefern, da, ja sind wir nicht alle Zweifler, ich zumindest war es in weiten Teilen.
Dieses Buch von dem Leben des Paters hat mich ein anderes Verhältnis zu meinem Glauben finden lassen, hat Antworten auf viele, sehr viele Fragen die mir keiner zufriedenstellend beantworten konnte, gegeben. Nein ich will niemanden belehren, bekehren, aber einen Teil meiner Erfahrung weitergeben. Dieses zum Zweck desen, das andere Menschen vielleicht durch das Lesen dieses Buches wieder einen neuen Sinn für ihr Leben entdecken können.
Wen nicht diese alte Frau mir ihre Botschaft überreicht gehabt haben würde, wäre für mein Leben einiges mehr an Ballast übriggeblieben. Da ich denke das viele auf der undefinierten Suche sind, denke ich können sie wie ich dieses getan habe, neue Kräfte durch das Buch, für ein vielleicht anderes wahrnehmen, was um uns geschieht, für sich mitnehmenden neuen Weg zum Glauben finden.
Noch besser wäre wenn wir wieder erkennen könnten das wir die Kirche bilden und nicht nur der Priester, Bischof, Papst oder die Kirchengebäude. Wir sollten dankbar sein für die Zeichen die uns gegeben wurden und dieses annehmen. Ist es nicht traurig das die Menschen immer erst in Not gekommen Halt suchen und sich zusammentun. Sind dafür immer nur Katastrophen und Kriege notwendig.
Laßt uns die Kirche sein den gemeinsam sind wir stark und können auch etwas verändern. Wenn wir uns heute in der Welt umsehen müssen wir da nicht Sorge um den sozalen Frieden haben. Werden wir nicht vom Kapital in die moderne Versklavung getrieben? Es gibt viele Dinge die in unserer Hand liegen die wir ändern können. Laßt uns im kleinen zum gefallen unseres Gottes wieder anfangen. Kein Priester, Bischof oder Papst ist unfehlbar dieses sind auch nur Menschen mit ihren Schwächen und Stärken. Ich denke wir sollten anfangen in Diskussion zu treten und Kirche bilden und nicht abbauen. Der Glaube Jesus Christi an uns wie auch der seiner Mutter der hl. Maria war durch nichts zu erschüttern, sollten wir nicht auch an ihn glauben und mehr überdenken wie wir mit anderen umgehen. Ich fühle oft Ohnmacht in der gleichgültigen Gesellschaft in der wir heute leben, ich wünschte das einige andere wie auch ich denken und aus ihrer Ohnmacht erwachen und die Kirche wieder mit Leben erfüllen könnten.