Das alle Systeme im Körper miteinander vernetzt ist, weiß eigentlich jeder.
Das 80% der Rückenleiden psychosomatisch bedingt ist, mögen aber viele nicht so recht an sich heranlassen.
Schade, denn hier ist oftmals der Schlüssel zu finden... und dieses Bewußtwerden erspart sogar manchmal den Gang zum Arzt oder jahrelanges leiden.

In den Familienaufstellungen wird oft der gleichgeschlechtliche Elternteil als "Rückenstärkung" hinter den Patienten gestellt. In der Tat läßt sich in der Historie von chronischen Rückenpatienten oft feststellen, daß sie sich von Vater / Mutter nicht unterstützt gefühlt, sie als schwach, nicht anwesend erlebt oder als gewaltätig abgelehnt haben.

Wer ständig Probleme mit der HWS hat, sollte reflektieren:
- Bin ich oft stur, halsstarrig oder zu nachgiebig?
- Fehlt mir der Mut, meine Wahrheit auszusprechen?
- Bin ich lieber trotzig als flexibel?

BWS:
- Bin ich emotional unterernährt worden?
- Halte ich meine Gefühle zurück?
- Fehlt mir der Mut, JA zu sagen?
- Trage ich immer gerne die Last der Verantwortung?
- Bin ich in Beziehungen immer das Opfer?

LWS:

- Versuche ich, alles über den Kopf zu kontrollieren?
- Habe ich Wut im Bauch, die ich nicht ausdrücke?
- Fehlt mir der Mut, NEIN zu sagen?
- Lebe ich meinen Sex? Freudig und erfüllend?

Dieses sind nur ein paar Anregungen bzw. die am häufigsten vorkommenden psychosomatischen Zusammenhänge.

Der Köper sagt immer! die Wahrheit und oft sind wir selbst der beste Arzt.

Ich wünsche euch allen viel Mut, sich selbst so zu begegnen!