Deine Haut riecht nach Salz und die kleinen Wassergeister bilden kleine Perlen an deiner Haut, die langsam in den Sand tropfen. In deinen schwarzen Haaren kleben kleine Sandkristalle, sie schimmern golden. Dein gebräuntes Gesicht liegt in meinen Händen und ich spüre die Wärme deiner sonnendurchstrahlten Haut. Du bist erhitzt und die Abkühlung im Meer tat dir gut. Ich beobachte eine kleine Fliege, die auf deinen Wimpern auf und ab tanzt. Du blinzelst sie einfach weg.

Wir sind eins. Wir fühlen uns.
Wir liegen einfach da und tun nichts.

Die Sonne wird blutrot und sie scheint bald im Meer zu versinken. Wir hören den Möwen zu, denn sie erzählen uns vom Meer.

Die Möwen haben viel zu erzählen, sie sind weit auf dieser Welt herum gekommen. Immer noch sehen wir – wie die Sonnenstrahlen auf dem Meer auf und ab tanzen und wie gerne würden wir in diesem Schein uns den Wellen hingeben.

Einfach nur um zu tanzen – wie die Wellen im Wind.

Ich bekomme eine Gänsehaut und zärtlich streichst du mit deinem Finger über meinen Arm. Deine Lider sind halb geöffnet und du merkst, wie ein leichter Schauer über meine Haut streift. Ich sage dir, es ist der Wind.

Ich fühle mich eingehüllt in einer Geborgenheit, die ich vorher nie empfand. Ich spüre deine Haut an meiner Haut und möchte nie wieder etwas anderes fühlen. Du ziehst mich näher an dich heran und auch deine Haut zeigt winzige Spuren von einer Gänsehaut. Sie lässt dich erzittern um dann wieder voll in ihrer Wärme aufzugehen.

Die letzten Sonnenstrahlen erreichen unsere Haut und streicheln sie ein letztes Mal – bevor sie untergeht.

Wir jedoch – verharren noch einen Augenblick….

Haut an Haut!


Bild: geralt/pixelio.de
Text: copyright Lara-Marie/im Netz jedoch unter anderen Nicknamen von mir auch veröffentlicht.