Sie gehörte bei weitem nicht zu den jungen Frauen, die man mit entzücken nachschaute und darüber war sie sich schon als Kind im Klaren. Ihre feuerroten Haare, die runde Brille und die Sommersprossen machten ihr vom ersten Tag in der Schulpause und in der Klasse das Leben schwer.
Auch die häuslichen Verhältnisse ließen zu wünschen übrig, denn auch da hatte sie ein Makel, für den sie zwar nicht konnte, doch die Menschheit nahm es ihr Übel als unehelich geboren zu sein.
Ihre Mutter akzeptierte sie zwar, aber Liebe hat sie für dieses Kind nie empfunden, denn es erinnerte sie an eine Zeit die sie lieber nie gehabt hätte.
Ihren Vater hat sie nie kennen gelernt und Fragen diesbezüglich wurden nie beantwortet.
Helga sah es als gegeben an, das es keine männliche Person in ihrer Kindheit gab und so vermisste sie auch nichts, was mit Mann zutun hatte, denn sie sah niemals einen bei sich zuhause.
Die Schule und der Unterricht bei Fräulein Schanze machte ihr zwar Spaß, aber oft langweilte sie sich, da sie eh schon wusste was die Lehrerin den Kindern beibrachte. Helga verlor sich oft in Träumen, die von der Lehrerin als unachtsam bewertet wurden und somit fielen die Schulnoten dementsprechend aus.
Da man sie als Dumm einstufte, legte man es der Mutter nahe sie auf eine andere Schule zu versetzen, die damals Hilfsschule hieß.
Mutter Gertrud tat was ihrer Meinung nach befohlen wurde und meldete ihre Tochter in so einer Sonderchule an.
Nun begann eine noch schlimmeres Zeit, denn jetzt saß sie unter Kindern die nichts im Kopf hatten, dachte sie. Helga fing an sich selbst zu hassen und brachte sich am Anfang kleine Verletzungen bei, bei denen sie sich sehr wohl fühlte.
Es war für sie wie eine Droge, sich selbst zu spüren.Oft schwänzte sie den Unterricht und die blauen Briefe die darauf folgten, fing sie geschickt ab, sodass ihre Mutter keine Ahnung hatte wo sich ihre Tochter herumtrieb. Meist hiel sie sich in Museen oder Bibliotheken auf, immer darauf achtend, das es nicht in die Schulstunden fiel. Vorher saß sie meist im Gebüsch und hängte ihren Träumen nach, oder las ein Buch, das sie in einem Kaufhaus mitgehen ließ.
Helga las alles was ihr in die Hände viel, egal ob Mathematik, Physik, Deutsch, oder Geschichte. Sie las es und speicherte alles in ihrem Gehirn.
So kam es das sie eines Tages nach Hause kam und von ihrer wütenden Mutter empfangen wurde. Zwei Ohrfeigen zu Begrüßung waren der Anfang und anschließend tanzte der Gürtel über ihr Gesäß. Die Vorwürfe waren nicht von schlechten Eltern und die Drohung sie in ein Erziehungsheim zu stecken erfreuten Helga mehr als das sie diese Abschreckten.
Helga sagte frei heraus, das sie lieber in ein Heim , als zuhause leben wollte. Ihre Mutter war erstaunt über diese Äußerung und auch ein wenig erleichtert, die zwölfjährige Helga los zu werden.
Das Jugendamt sah aber keinen Grund das Mädchen in ein Heim zu schicken, so dass sie erst einmal wieder bei ihrer Mutter quartier nehmen musste.
Die Zeit mit Helga wurde immer schwieriger und so sah sich ihre Mutter gezwungen ihre Tochter , wenn nicht in ein Heim, doch in ein Internat zu schicken, obwohl das eine große finanzielle Belastung für die Mutter war.
Sie wusste, sie müsse jetzt noch mehr Geld beischaffen und die Arbeit als ungelernte Kraft, gab nicht viel her in der Fabrik. Gertrud vertraute sich einer Kollegin an, die es auch satt hatte im Akkord zu arbeiten und schon eine Option als Bedienung in einem Strip lokal hatte. Sie animierte Gertrud auch dort einen Job zu suchen und so wurde sie als Animiermädchen in der Schillerstrasse in München eingestellt.
Zwar war der Job am Anfang für Gertrud beschwerlich, aber der Alkohol tat das seine, wie sie es lächelnd jedem der es hören wollte, mitteilte.
Helga kam auf ein Mädcheninternat am Bodensee, wobei sie sich dort auch verraten fühlte, denn die Mädels quatschten nur über Kleider, Schminken, Jungs und baldiger Heirat nach der sie sich sehnten. Sie fand dies alles affig und wurde bald zur Außenseiterin im Internat. Sie fing wieder an sich zu verletzen und als nächstes kamen ihr die Gedanken wie sie sich am besten umbringen könnte.
Da kam ihr der Bodensee schon recht. Sie mietete ein kleines Ruderboot und ruderte hinaus um dann in den See zu springen.
Leider wurde sie von einem Passagier auf der Fähre von Lindau nach Konstanz gesehen und somit gerettet. Man verfrachtete sie ins Krankenhaus auf die Psychiaterische Station, rief das Internat an und die Leitung rief die Mutter.
Es war das erste mal das Gertrud sich echte Gedanken um ihre Tochter machte und fuhr schnellstens zu ihr.Im Krankenhaus versuchte sie mit Helga zu reden, doch diese zeigte wenig Interesse, was ihre Mutter betraf und schickte sie nach München zurück.
Gertrud bat um eine Unterredung mit Professor Schindlach und erzählte ihm die ganze Geschichte. Sie erzählte es zwischen Trauer und Stolz, denn es war schon außergewöhnlich welch Begabungen Helga an den Tag legte, die Gertrud lange keine Beachtung schenkte.
Professor Schindlach hörte sich alles gewissenhaft an und versprach in die tiefen von Helgas Seele vorzudringen. Zwar waren die Zeiten noch für die Psychoanalyse der Hochbegabten nicht reif, doch Schindlach, hatte just einen Bericht aus Amerika gelesen und sah Parallelen zu der Patientin Helga Fröhlich
In der Psychiatrie wurde Helga mit Medikamenten erst einmal ruhig gestellt, doch niemand wusste genau was in ihrer Seele und ihren Kopf vorging, da keiner an sie herankam.
Nach 4 tagen tauchte Professor Schindlach im Krankenzimmer auf und hatte ein medizinisches Buch dabei, das er ihr auf den Nachtisch legte.
Helga sah interessiert hin und streckte ihre Hand nach dem Buch aus.
Willst du es Lesen fragte der Professor. Helga nickte heftig mit dem Kopf und lächelte Schindlach an, doch kam kein Wort über ihre Lippen.
Als Schindlach das Zimmer verließ, richtete Helga sich in ihrem Bett auf und begann zu lesen. Jedes Wort sog sie auf und speicherte es in ihrem Gedächtnis, ohne zu ahnen worüber es wirklich ging, denn Medizin war ihr fremd.
Sie begann wieder richtig zu essen, sich zu waschen und schaute auch nun öfters in den Spiegel, wobei sie das erste Mal sehr zufrieden mit ihrem Spiegelbild war.
Die Schwestern konnten den Wandel nicht erklären, doch freuten sie sich das es der Patientin wieder gut ging. Der Stationsarzt attestierte das die Patientin sich wunderbar erholt hat und das es wohl nur eine Phase der Pubertät gewesen sei, das sie zur dieser Verzweiflung brachte.
Er ordnete an, sie zu entlassen und sie wieder ins Internat zu schicken.
Als Helga dies erfuhr, war sie so verzweifelt und schrie nach dem Professor, der aber sich ein Paar Tage frei genommen hatte um an eine Seeregatta teilzunehmen.
In ihrer Verzweiflung, schnitt sie sich die Pulsadern auf, mit dem Gedanken zwar nicht sterben zu wollen aber im Krankenhaus zu bleiben. Die Nachtschwester entdeckte das Desaster und rief den Arzt , der in dieser Nacht Schicht hatte. Der sah sich die Wunden an, schüttelte den Kopf verband diese und sah eigentlich kein Hindernis den Teenager in den Frühen Stunden ins Internat zu befördern.
Helga bekam des Nachts ein Beruhigungsmittel und einen Schlaftrunk und trat die nächsten Stunden schlummernd weg.
Am nächsten Morgen wurde sie unsanft geweckt und es wurde ihr mitgeteilt, das die Verletzungen nicht schlimm seien und sie getrost wieder ins Internat gehen könnte.
Helga sah keine Chance hier zu bleiben, zog sich an und packte ihre Sachen, wobei sie das Buch von Professor Schindlach mit einpackte. Dies sah die übereifrige Schwester und verlangte das Buch des Professors zurück, indem sie es ihr aus der Hand riss.
Helga begann zu weinen und bat ihr das Buch wieder zugeben, da der Prof es ihr geschenkt habe. Schwester Lotte lächelte Helga an und schüttelte den Kopf, das Buch fest an ihre Brust gepresst.
Nachdem die Schwester das Zimmer verlies brachte man Helga noch ein Frühstücktablett, worauf sie einen Tobsuchtsanfall bekam und dieses durch das Zimmer warf. Sie wolle das Buch haben schrie sie und wenn sie es nicht bekäme, würde sie aus dem Fenster springen, wobei sie versuchte das Fenster zu öffnen.
Helga wurde immer lauter und man hörte ihr Gebrülle bis auf den Gang.
Wieder erschien der Stationsarzt und versuchte Helga zu beruhigen und zu erklären das sie das Zimmer räumen müsse, das Patienten auf dieses Zimmer warteten.
Helga war das egal, sie wollte nicht in das doofe Internat zurück und sie wollte wieder das Buch haben, welches ihr der Professor geschenkt hat. Man einigte sich, das sie das Buch bekäme, wenn sie wieder ins Internat zurückgehe.
Helga lenkte ein und war glücklich in ihrem Buch lesen zu können. Das ihre Ankunft im Internat schrecklich werden sollte, wusste sie schon im Voraus, dann jetzt hatten die Mädchen erst recht über sie zu lästern, aber Helga verkroch sich auf ihr Zimmer, schloss ab und ward den ganzen Tag nicht gesehen..Sie verweigerte das Essen und sass Stundenlang über das medizinische Fachbuch.
Professor Schindlach kam von seinem Kurztrip zurück und als erstes wollte er nach seiner Patientin sehen, doch er musste feststellen das diese nicht in ihrem Zimmer lag. Schnellen Schrittes ging er in den Schwesternraum , fragte wo sich Helga befindet und bekam die Antwort das sie als geheilt entlassen wurde.
Natürlich erzählten sie ihm auch wie vehement sich Helga gegen die Entlassung gewährt hatte und das sie sein Buch stehlen wollte und man sie erst aus dem Haus bekam, als sie dieses mitnehmen konnte.
Auf Schindlachs Stirn bildete sich eine enorme Zornesfalte und er hatte die Schwester im Visier die ihn das alles brühwarm mit Wonne erzählte.
Er fragte ob sie die jenige gewesen sei, die ihr das Buch entriss und fragte wer dafür verantwortlich sei für Helgas Entlassung.
Völlig verdutzt sah die Schwester den Professor an und auch die anderen konnten sich nicht erklären warum der Professor bei dieser Patientin so ausrastete.
Sie werden dafür sorgen, sagte er wütend zu der Schwester, dass diese Patientin sofort wieder hier herkommt, denn ansonsten können sie ihre Sachen packen und in die Kinderabteilung landen, wissend, das sie niemals dort hin wollte.
Anschließend rief er den Arzt herbei und fragte warum er es für nötig hielt Helga zu entlasten.I
ch sah kein bedarf mehr sie im Krankenhaus zu halten antwortete dieser, denn sie war äußerst ruhig und wir haben das Bett für einen Privatpatienten benötigt, war das ende seines Kommentars..
Haben sie die Krankenakte gelesen , Herr Kollege fragte Schindlach aufgebracht, der dies verneinte, da er ja sah, wie ruhig Helga ohne Medikamente zurechtkam, sah er keine Gefahr sie wieder ins Internat zu schicken.
Sie hätten meinen Bericht sorgfältig lesen sollen schrie Schindlach und sich nicht auf ihre blödsinnige Intuition verlassen, was meine Patientin anbelangt., antwortete Schindlach und schmiss ihm die Krankenakte von Helga unter die Nase.
Sorgen sie dafür das die Patientin umgehend wieder hierher kommt und das nichts schlimmes passiert sei, denn gnade ihnen Gott sagte er zum Schluss und verließ grußlos den Raum.
Helga war schon 4 tage in ihrem Zimmer, wollte nichts essen und schon gar keinen Kontakt zu anderen Menschen haben. Sie las das Buch schon zum dritten mal und konnte viele Passagen auswendig. Wie sehr sehnte sie sich nach dem netten Arzt, der sie so anders behandelte und sie hoffte das sie ihn nochmals sehen könnte.
Es klopfte an ihre Tür und die Direktorin sagte ihr ,sie solle sich anziehen, denn sie müsste nochmals ins Krankenhaus auf anraten von Professor Schindlach.
Helga war einer Ohnmacht nahe, als sie diese freudige Nachricht bekam. Sie zog sich schnellstens ordentlich an, sah in den Spiegel und kämmte sich sorgfältig ihre Haare, bevor sie die Tür öffnete.
Sie hatte das medizinische Buch fest an sich gedrückt und zitterte vor freudiger Erregung als sie ins Auto des Stationsarztes stieg.
Dieser sah sie verwundert an und war immer noch überzeugt das der Patientin nichts fehlte, so freudig aufgeregt wie Helga wirkte.Professor Schindlach möchte das sie ins Krankenhaus zurückkehren sagte er und fragte gleichzeitig ob das auch ihr Wunsch sein, erwartend das sie diesen verneine.
Helga nichte heftig als sie erfuhr das der Professor auf sie warte und sie wollte sich über das geliehene Buch mit ihm unterhalten. Endlich hatte sie jemanden gefunden mit dem sie auf einer Stufe reden konnte, der sie verstand und sie ernst nahm.
Im Krankenhaus angekommen , brachte man sie sofort zu Professor Schindlach, der sie liebevoll umarmte und ihr einen Stuhl anbot.
So, sagte er, erzähle mir mal was du gelesen hast und Helga zitierte ganze Passagen aus dem Buch ohne darin zu schauen.
Was würdest du gerne tun fragte Schindlach und Helga sagte ohne Scheu,
Ich würde gerne bei ihnen bleiben.
Schindlach ahnte, das dies auf ihn zukommen würde und er hat schon mit seiner Frau und seinen Kindern gesprochen, dass sie einen Dauergast bekämen, der außerordentlich begabt sei, doch niemals die Chance hatte es auch zu beweisen oder zu zeigen.. Sie sei vierzehn Jahre, aber ihre Intelligenz ist so immens, das sogar er wohl vor ihr kapitulieren werde, schloss er seinen Ankündigung in der Familie.
Alle waren nun gespannt auf dieses Kind, das der Ehemann und Vater so in den Himmel lobte und der sich rechtlich bemühte Helga als Pflegekind zu bekommen.
Es war keine Schwierigkeit mit der Mutter eine Vereinbarung zu treffen, denn auch sie machte sich große Sorgen um ihre Tochter, die wie sie vom Professor erfahren hat , hochbegabt war.
Zorn ergriff sie auf all die Lehrer die dies nicht sahen und auch schalt sie sich selbst, es nie bemerkt zu haben, wie außergewöhnlich ihr Kind doch war.
Nun ,so wusste sie bekam Helga eine Chance und ein Leben das sie ihrer Tochter nie hätte bieten können. Sie war sofort einverstanden das der Professor sie als Pflegekind zu sich nahm.
Es dauerte nicht lange, so war es an der Zeit sie aus dem Krankenhaus zu entlassen und Helga kam in die Familie Schindlach, wo sie herzlich von Frau Schindlach und den fast erwachsenen Kindern , Peter, Annegret, Lucie, Ernest und Gabriella begrüßt wurde.Alle Kinder gingen auf ein Gymnasium und die beiden ältesten waren schon auf der Uni, um Medizin wie ihr Vater zu studieren.
Helga fühlte sich von der ersten Sekunde wohl in dieser Familie, denn sie wurde ernst genommen und besonders die Tischgespräche beeindruckten sie sehr. Waren sie doch auf einem anderen Niveau, als das sie es bisher gewohnt war.
Hier wurde nicht über Make-up, Mode, Stars und Sternchen geredet, sondern um dinge die sie wirklich interessierten.
Der Professor erzählte der Familie wie außergewöhnlich Helgas Erinnerungsvermögen sei und das sie alles speicherte was sie las bis ins kleinste Detail und Helga musste Kostproben aus seinem Buch geben.
Seine Ehefrau und Kinder waren sehr beeindruckt über diese Gabe und der Professor versprach sie auf eine Schule zu schicken wo sie mehrere Klassen noch in diesem Jahr überspringen könnte.Es war das erste mal das Helga an einem Gespräch teilnahm und auf gleicher Höhe mitreden und kommunizieren konnte. Sie war sehr begeistert über die Aussicht eine Schule zu besuchen in der man sie ernst nahm und in der sie sich wahrscheinlich nicht langweilen würde.
Der Abend ging zu ende und Helga war das erste mal in ihrem leben richtig glücklich und in ihrem Glück registrierte sie noch nicht einmal in was für ein schönen Raum sie einquartiert wurde, denn auch wenn sie , so dachte sie später, im Keller hätte wohnen sollen, es wäre ihr egal gewesen. Die Hauptsache war doch, das sie sich entfalten konnte und das man sie akzeptierte und respektierte.
Der Aufenthalt in der Schule machte ihr besonders Spaß, sie sah sich Schülern gegenüber als akzeptiert, Menschen die so dachten wie sie und sich über dinge unterheilten die für sie wichtig und notwendig in ihrem Leben waren.
Die Zwischenprüfungen die sie ablegen musste um eine Klasse höher zu kommen fielen ihr besonders leicht und so saß sie am ende des ersten Jahres, das sie in der Familie Schindlach verbrachte, schon vor ihrer Abiturarbeit.
Helga wusste das sie auch Medizin studieren würde und sie wusste auch das sie wohl die jüngste Studentin in ganz Deutschland wäre, wenn nicht in der Welt, doch das war für sie nicht wichtig.
Wichtig war, dass sie ihr Studium schnellstens anfangen konnte und das sie ihrem Ziehvater anschließend in der Praxis, sowie in der Klinik helfen konnte.Ihre Doktorarbeit schrieb sie aus ihrer eigener Erfahrung als Hochbegabter Mensch, der zum Deppen gestempelt wird, das man es nicht wahrnimmt, das es Kinder gibt die anders sind als andere und ihre Kindliche Kindheit nie genossen, denn sie werden zu schnell erwachsen.
Helga arbeitet heute in der Praxis ihres Mentors und ist mittlerweile mit dem jüngsten Sohn des Professors verheiratet.
Helga und Ernest haben 3 Kinder die mittelmäßig begabt sind und eine normale Kindheit durchlebten. Keiner ihrer Kinder ist Hochbegabt und Helga sah und sieht es als gnade Gottes an, das es ihre Kinder nicht getroffen hat
Sie ist auch nicht enttäuscht das ihr Sohn nicht studiert, sondern eine Lehre als Schreiner gemacht hat, sie freut sich das ihre Tochter als Schneiderin arbeitet und das die jüngste sich als Bäckerin und Konditormeisterin wohl fühlt.
Helga betreut heute Hochbegabte Kinder und hat ihren Weg dank ihres Schwiegervaters gefunden und ist dankbar für ihr Schicksal..
B. Brabant.
