Herbstzeit-Trübsals-Frust
Tief hängen Wolken über meiner Stadt
Lichter scheinen – Oasengleich - inmitten trüben Graus
Wohnsilos verlieren ihre trostlose Kontur
Werden zu Schemen – in neblig grauen Schwaden
Farblos nur, von Grau bestimmt-
Scheint die Stadt den Atem an zu halten,
Scheint mir, alle Lebenskraft zu saugen.
Und die Luft, von Nebel Schwanger,
schwer nur ein zu saugen ist.
Legt sich gleichsam nass auf meine Haut
bis Starre, - Kälte an ihr frißt.
Weit noch ist der Weg bis an das Ziel
Weit noch, ist der Weg ohne Gefühl.
Wehe dem, der keine Kraft mehr hat,
wehe dem, der alt und schwach und matt.
Farblos, nur von Grau bestimmt-
scheint meine Stadt den Atem an zu halten,
scheint, mir alle Lebenskraft zu saugen.
Lang ists her, daß noch ein Feuer fachte
Feuer tief in meiner Brust
als über Naturgewalt ich lachte
über diesen Herbstzeit-Trübsals-Frust
Heuer geb ich mich geschlagen,
gebe mich der Macht des Herbstes hin,
kommt mein Winter dann in wen´gen Jahren,
raffen soll der Tag mich einfach hin.
Farblos, nur noch Graubestimmt,
scheint meine Welt den Atem an zu halten,
scheint mir - meine Lebenskraft zu saugen.
Egal, wie groß auch unsre Pein und Not-
erreichen wir –des Lebens Ziel – den Tod.
Okt 09 ein einfaches Schreiber lein
