Jeder, der Kinder in die Welt gesetzt hat, kennt ihn, den berühmten Mama-Schrei. Hier eine kleine Auflistung der häufigsten Mama-Hilferufe:

 

Ein erster verzweifelter Ruf dieser Art riss mich an einem Morgen gegen 5 Uhr aus dem Schlaf. Die älteste Tochter, in der Ausbildung zur Krankenschwester, musste gegen 5.30 Uhr zur Frühschicht. "Maaamaaa, meine Kontaktlinse ist runtergefallen, kannst du mir suchen helfen?" Es handelte sich um Linsen, die zwei Jahre halten sollten und entsprechend teuer waren. Ich sprang aus dem Bett und wir krochen fluchend gemeinsam auf dem Teppich herum. Irgendwann fanden wir die Linse. Puh, die erste morgendliche Hürde war geschafft!

 

Es ging weiter: "Maaamaaa, hast du meine Lieblings-Jeans gewaschen?"

"Maaamaaa, der blöde Christian lässt mich nicht ins Bad. Ich komme zu spät zur Schule!" schrie die Jüngste wütend. "Außerdem sollen wir heute Kastanien mtbingen, habe ich ganz vergessen. Oh Maaamaaa, was mach ich bloß?"

" Maaamaaa, fährst du mich zur Schule? Da könnten wir unterwegs schnell ein paar Kastanien aufsammeln..."

 

Zur Abwechslung ertönte zwischendurch einer der "Chriiista-Schreie" meiner besseren Hälfte:

"Chriiistaaa, hast du mein blaues Hemd gebügelt?" (Hatte ich leider nicht, aber es waren ja noch einige andere Hemden im Schrank).

 

Das sind nur ein paar Beispiele,die Liste ließe sich endlos fortsetzen. Vielleicht kommt es einigen Müttern bekannt vor...

 

 

Foto: pixelio

Sabine Meyer