Ich verdiene einigermaßen gut und kann mir dadurch das ein oder andere leisten. Und genau das ist für mich Sinn des Geldverdienens, des Werktätigseins: Sich etwas leisten zu können. Und nicht etwa, all das von meinem Einkommen, das das Existenzminimum überschreitet, unter den Armen zu verteilen, damit sie den gleichen Lebensstandard haben können wie ich. Und schon mal gar nicht, damit sie kostenlos poppen können, ohne Kinder zu kriegen (was sich auf einen F&A-Thread von heute abend bezieht).

 

Ich finde es richtig, dass man sich als arbeitender Mensch mehr leisten kann als als nicht arbeitender, und zwar unabhängig davon, warum man nicht arbeitet, denn das ist der ureigenste Sinn des Arbeitens!

 

Wenn es nämlich richtig ist, dass man als Einkommensloser Anspruch auf den gleichen Lebensstandard hat wie als Werktätiger, dann ist das eine gewaschene Ohrfeige ins Gesicht all jener, die jeden Morgen zur Arbeit marschieren. Dann sind die nämlich die Deppen der Gesellschaft, dann ist nämlich jeder sowohl blöd als auch in den Arsch getreten, der Arbeiten geht - wenn er es als Nichtarbeitender doch genauso gut haben könnte. Dann wären wir nämlich alle besser beraten, nicht Arbeiten zu gehen und uns statt dessen von... ja, von wem dann noch?... aushalten zu lassen.

 

Nennt es unsozial, wenn man in erster Linie für sich selbst Arbeiten gehen will statt für Andere... das ficht mich nicht an, sondern dann sage ich freimütig aus der Tiefe meines Herzens: "Ja, ich bin unsozial!"

 

So, auch wenn ich jetzt bei 99% aller Platiner in Ungande gefallen bin... aber gut, dass es mal raus ist.