In fremden Betten....
Was bringt uns dazu, in fremde Betten zu steigen, uns dort zu wälzen, zu stöhnen, zu bereuen und es doch immer wieder zu tun?
Meist fängt es eher harmlos an, das Wetter ist mies, bindet uns ans Haus, in die Einsamkeit, die auch in einer Großfamilie nicht unbekannt ist. Dann fangen die Tagträume an, die am PC mit einer Flut von Bildern heftig unterstützt werden.
So sitzt man(n) eines Tages davor, bei der Anzahl der Angebote fällt es schwer, den Überblick zu behalten….hier! Das ist traumhaft…milkabraune Schönheiten lachen mit blitzweißen Zähnen und weichen Lippen genau Dich an und ihre makellosen Körper sind kaum verhüllt. Es gibt sogar Angebote, da kann man blättern, sieht die ganze Pracht von vorn, von hinten, in Aktion….schon ist man(n) total vertieft, fühlt schon den gewissen Rhythmus, der Körper ist kaum noch ruhig zu halten, ihm wird heiß…und schafft es gerade noch die Seite zu schließen, bevor das eigene, in warme Kleidung verhüllte Weibchen den Raum betritt. Nicht auszudenken, wenn sie ihn erwischt hätte!
In den folgenden Wochen ist es nicht anders. Kaum allein zu Haus, sitzt man(n) am PC vor diesen Seiten, die zum Träumen anregen, schaut auf runde Hinterteile, auf Brüste, die von knackig und klein bis zu voll und üppig alle vertreten sind.
Dann, eines Tages, reichen diese Tagträume nicht mehr. Auf der Arbeit ist nur Stress, das Frauchen hat eine dicke Erkältung und hängt nur blass und schlapp im Sessel, sobald ihr Brötchengeber sie freilässt. Die Frauen auf den Bildern dagegen…voller Temperament und Elan, die gute Laune sprüht aus jeder Pore ihrer Körper, ist schon auf den Bildern fordernd und ansteckend…hier steckt er sich höchstens mit Grippe an.
Sein Ego siegt. Er hat es sich schließlich verdient, hat immer davon geträumt und nie wurde es wahr. Mal fehlte das Geld, mal die Zeit, mal war sein Selbstbewusstsein nicht groß genug und er hatte befürchtet, sich zu blamieren. Jetzt wollte er es wagen. Heimlich machte er einen Termin aus..ja, genau dieser sollte es sein, da hatte er frei…bevor er die richtige Taste drücken konnte, kam sein Bazillenmutterschiff ins Zimmer. Hatte sie etwas gesehen? Nein, dazu waren ihre Augen gar nicht weit genug offen….ja, ich koche dir einen Tee, geh schon mal ins Bett…und vor allem hier raus, dachte er und schob das Häufchen Elend vor sich her zum Schlafzimmer.
Nach einem in Windeseile bereitetem Tee hockte er wieder am Rechner, bestätigte den Termin. Nun gab es kein zurück und er bekam eine wohlige Gänsehaut, geriet schon wieder ins Schwärmen und Träumen.
Eine Woche später, die Grippe gerade überwunden, kam seine Frau von der Arbeit. „Die sind alle so komisch, tuscheln hinter meinem Rücken. Kaum ist man mal krank, fällt man in Ungnade!“
Das war nun doch zu viel. Er packte seine Frau an den Hüften, hob sie hoch, drehte sich mit ihr durchs Wohnzimmer und lachte “Schatz, die freuen sich mit dir! Ich habe für dich Urlaub beantragt. Wie fliegen übermorgen nach Rio…Karneval feiern, Samba tanzen. Wozu hast du mich sonst in diesen Tanzkurs geschleppt? Zwei Wochen Sonne tanken, Straßenkarneval ohne frieren feiern“. Nach den Jubelschreien fiel ihr ein, sie musste dringend packen!
Am Abend saßen sie zusammen vorm Monitor, sahen sich die Bilder an, übten Tanzschritte ein, waren voller Vorfreude bis ihr einfiel…“Hast du schon einen Termin beim Orthopäden gemacht? Du weißt doch, wenn du deine Bandscheibenmatratze nicht hast, bekommst du wieder Schmerzen und rollst dich die ganze Nacht stöhnend hin und her, nimm diesmal die richtigen Tabletten mit“.
Er erinnerte sich gut daran, dass er bisher in keinem fremden Bett erholsamen Schlaf gefunden hatte und trotzdem zog es ihn immer wieder dort hinein und wie ihm erging es vielen Menschen. Keine Rose ohne Dornen….
So sitzt man(n) eines Tages davor, bei der Anzahl der Angebote fällt es schwer, den Überblick zu behalten….hier! Das ist traumhaft…milkabraune Schönheiten lachen mit blitzweißen Zähnen und weichen Lippen genau Dich an und ihre makellosen Körper sind kaum verhüllt. Es gibt sogar Angebote, da kann man blättern, sieht die ganze Pracht von vorn, von hinten, in Aktion….schon ist man(n) total vertieft, fühlt schon den gewissen Rhythmus, der Körper ist kaum noch ruhig zu halten, ihm wird heiß…und schafft es gerade noch die Seite zu schließen, bevor das eigene, in warme Kleidung verhüllte Weibchen den Raum betritt. Nicht auszudenken, wenn sie ihn erwischt hätte!
In den folgenden Wochen ist es nicht anders. Kaum allein zu Haus, sitzt man(n) am PC vor diesen Seiten, die zum Träumen anregen, schaut auf runde Hinterteile, auf Brüste, die von knackig und klein bis zu voll und üppig alle vertreten sind.
Dann, eines Tages, reichen diese Tagträume nicht mehr. Auf der Arbeit ist nur Stress, das Frauchen hat eine dicke Erkältung und hängt nur blass und schlapp im Sessel, sobald ihr Brötchengeber sie freilässt. Die Frauen auf den Bildern dagegen…voller Temperament und Elan, die gute Laune sprüht aus jeder Pore ihrer Körper, ist schon auf den Bildern fordernd und ansteckend…hier steckt er sich höchstens mit Grippe an.
Sein Ego siegt. Er hat es sich schließlich verdient, hat immer davon geträumt und nie wurde es wahr. Mal fehlte das Geld, mal die Zeit, mal war sein Selbstbewusstsein nicht groß genug und er hatte befürchtet, sich zu blamieren. Jetzt wollte er es wagen. Heimlich machte er einen Termin aus..ja, genau dieser sollte es sein, da hatte er frei…bevor er die richtige Taste drücken konnte, kam sein Bazillenmutterschiff ins Zimmer. Hatte sie etwas gesehen? Nein, dazu waren ihre Augen gar nicht weit genug offen….ja, ich koche dir einen Tee, geh schon mal ins Bett…und vor allem hier raus, dachte er und schob das Häufchen Elend vor sich her zum Schlafzimmer.
Nach einem in Windeseile bereitetem Tee hockte er wieder am Rechner, bestätigte den Termin. Nun gab es kein zurück und er bekam eine wohlige Gänsehaut, geriet schon wieder ins Schwärmen und Träumen.
Eine Woche später, die Grippe gerade überwunden, kam seine Frau von der Arbeit. „Die sind alle so komisch, tuscheln hinter meinem Rücken. Kaum ist man mal krank, fällt man in Ungnade!“
Das war nun doch zu viel. Er packte seine Frau an den Hüften, hob sie hoch, drehte sich mit ihr durchs Wohnzimmer und lachte “Schatz, die freuen sich mit dir! Ich habe für dich Urlaub beantragt. Wie fliegen übermorgen nach Rio…Karneval feiern, Samba tanzen. Wozu hast du mich sonst in diesen Tanzkurs geschleppt? Zwei Wochen Sonne tanken, Straßenkarneval ohne frieren feiern“. Nach den Jubelschreien fiel ihr ein, sie musste dringend packen!
Am Abend saßen sie zusammen vorm Monitor, sahen sich die Bilder an, übten Tanzschritte ein, waren voller Vorfreude bis ihr einfiel…“Hast du schon einen Termin beim Orthopäden gemacht? Du weißt doch, wenn du deine Bandscheibenmatratze nicht hast, bekommst du wieder Schmerzen und rollst dich die ganze Nacht stöhnend hin und her, nimm diesmal die richtigen Tabletten mit“.
Er erinnerte sich gut daran, dass er bisher in keinem fremden Bett erholsamen Schlaf gefunden hatte und trotzdem zog es ihn immer wieder dort hinein und wie ihm erging es vielen Menschen. Keine Rose ohne Dornen….
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