Internetliebe Nr. 2
Es wird zurzeit hier im Forum so viel über die Internetliebe philosophiert, deshalb ein paar analytische Gedanken hierzu:
Im Internet nur ein Klick und schon ist man da.
Ein Tele, ein Chat man fühlt sich so nah.
Jedes Wort, jede Wave saugt man in sich ein,
wünscht sich nichts lieber als sich noch näher zu sein.
Jeden Tag, jeden Abend wartet man auf den Moment
weil vor Sehnsucht zum Anderen das Herz fast verbrennt.
Wie groß ist die Freude wie hoch doch das Glück.
Jeden Tag kommt man sich näher
bei jedem Chat ein kleines Stück.
Man kennt sich jetzt seit Wochen
gibt seinem Herzen einen Stoß.
Möchte sich sehen, unbedingt treffen
denn die Neugier ist so groß.
Und eigentlich will man sich doch nur einmal sehen,
kein Gedanke daran es könnte weiter gehen.
Das will man ja nicht. Nein, auf gar keinen Fall.
Sich im Net zu verlieben, gab es so was schon mal?
Dann sieht man sich, ist total überrascht
kann es kaum fassen.
Man findet sich nett, die Herzen die rasen.
Und obwohl man es nie wollte passiert es im Nu.
Man verliebt sich ineinander und lässt es auch zu.
Nun liegt es an Beiden die Sache zu biegen.
Sich einfach zu trennen oder für immer zu lieben.
(verfasst von einer Unbekannten)
Die Internetliebe ist einfach und unproblematisch so lange Mann/Frau sich selbst dabei treu bleibt! Im realen Leben geschieht es anders, deshalb sollte eine Internetliebe meiner Meinung nach nicht überbewertet werden. Entscheidend ist, was beide daraus machen! Wer wirklich frei in sich ruht und wem bewusst ist, was er möchte, wird mit der Internetliebe genauso gut umgehen können, wie mit einer realen Liebe und erhält damit die Chance sein Glück entsprechend seinen Bedürfnissen zu finden.
Personen, die sich im Netz verlieben sind in psychosozialer und soziodemografischer Hinsicht unauffällig. Netzromanzen als reguläre soziale Beziehungen befriedigen universale Bindungsbedürfnisse. Aber es kann auch Realitätsflucht aufgrund nicht bewältigter Probleme vorhanden sein. Ein eskapistischer oder obsessiver Umgang mit Romantik, Erotik oder Sexualität ist nicht dem Internet selbst anzulasten, sondern findet hier nur neue Manifestationsformen!!!
Befriedigung realer Bedürfnisse und Kompensation von Defiziten finden statt, besonders bei Personen mit äußeren Handicaps, die kaum romantische Kontaktchancen haben. Sie können im Netz als gleichberechtigte, attraktive Partner auftreten.
Das Internet bietet die Möglichkeit, romantische und erotische Sehnsüchte zu explorieren, die im realen Leben unsicher, riskant oder beängstigend erscheinen. Netzkontakte sind real genug, um als Erweiterung des Handlungsspielraums erlebt zu werden und virtuell genug, um nicht/weniger soziale Verurteilung, Scham- und Schuldgefühle hervorzurufen.
Fazit hieraus:
Faktoren, die das Entstehen von Gefühlen im Netz begünstigen sind der Faktor der Quantität: großer, heterogener Pool an Kontaktinteressierten, sowie der Faktor der Qualität: beschleunigte Selbstoffenbarung, verstärkte wechselseitige Idealisierung fördert das Erleben von Intimität und Leidenschaft. Die Gefahren dabei sind: Unterstützung eskapistischer Tendenzen und belastende Konflikte durch äußere Widerstände bei der Umwandlung in eine Offline-Beziehung.
Chancen hieraus können durchaus entstehen. Es ist ein neuer Weg, Beziehungen aufzubauen im Zuge der Mediatisierung
Und jetzt: Viel Spaß beim Ausprobieren!!!
Ein Tele, ein Chat man fühlt sich so nah.
Jedes Wort, jede Wave saugt man in sich ein,
wünscht sich nichts lieber als sich noch näher zu sein.
Jeden Tag, jeden Abend wartet man auf den Moment
weil vor Sehnsucht zum Anderen das Herz fast verbrennt.
Wie groß ist die Freude wie hoch doch das Glück.
Jeden Tag kommt man sich näher
bei jedem Chat ein kleines Stück.
Man kennt sich jetzt seit Wochen
gibt seinem Herzen einen Stoß.
Möchte sich sehen, unbedingt treffen
denn die Neugier ist so groß.
Und eigentlich will man sich doch nur einmal sehen,
kein Gedanke daran es könnte weiter gehen.
Das will man ja nicht. Nein, auf gar keinen Fall.
Sich im Net zu verlieben, gab es so was schon mal?
Dann sieht man sich, ist total überrascht
kann es kaum fassen.
Man findet sich nett, die Herzen die rasen.
Und obwohl man es nie wollte passiert es im Nu.
Man verliebt sich ineinander und lässt es auch zu.
Nun liegt es an Beiden die Sache zu biegen.
Sich einfach zu trennen oder für immer zu lieben.
(verfasst von einer Unbekannten)
Die Internetliebe ist einfach und unproblematisch so lange Mann/Frau sich selbst dabei treu bleibt! Im realen Leben geschieht es anders, deshalb sollte eine Internetliebe meiner Meinung nach nicht überbewertet werden. Entscheidend ist, was beide daraus machen! Wer wirklich frei in sich ruht und wem bewusst ist, was er möchte, wird mit der Internetliebe genauso gut umgehen können, wie mit einer realen Liebe und erhält damit die Chance sein Glück entsprechend seinen Bedürfnissen zu finden.
Personen, die sich im Netz verlieben sind in psychosozialer und soziodemografischer Hinsicht unauffällig. Netzromanzen als reguläre soziale Beziehungen befriedigen universale Bindungsbedürfnisse. Aber es kann auch Realitätsflucht aufgrund nicht bewältigter Probleme vorhanden sein. Ein eskapistischer oder obsessiver Umgang mit Romantik, Erotik oder Sexualität ist nicht dem Internet selbst anzulasten, sondern findet hier nur neue Manifestationsformen!!!
Befriedigung realer Bedürfnisse und Kompensation von Defiziten finden statt, besonders bei Personen mit äußeren Handicaps, die kaum romantische Kontaktchancen haben. Sie können im Netz als gleichberechtigte, attraktive Partner auftreten.
Das Internet bietet die Möglichkeit, romantische und erotische Sehnsüchte zu explorieren, die im realen Leben unsicher, riskant oder beängstigend erscheinen. Netzkontakte sind real genug, um als Erweiterung des Handlungsspielraums erlebt zu werden und virtuell genug, um nicht/weniger soziale Verurteilung, Scham- und Schuldgefühle hervorzurufen.
Fazit hieraus:
Faktoren, die das Entstehen von Gefühlen im Netz begünstigen sind der Faktor der Quantität: großer, heterogener Pool an Kontaktinteressierten, sowie der Faktor der Qualität: beschleunigte Selbstoffenbarung, verstärkte wechselseitige Idealisierung fördert das Erleben von Intimität und Leidenschaft. Die Gefahren dabei sind: Unterstützung eskapistischer Tendenzen und belastende Konflikte durch äußere Widerstände bei der Umwandlung in eine Offline-Beziehung.
Chancen hieraus können durchaus entstehen. Es ist ein neuer Weg, Beziehungen aufzubauen im Zuge der Mediatisierung
Und jetzt: Viel Spaß beim Ausprobieren!!!
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