Ist Mutterliebe angeboren oder anerzogen?
Liebe Artikel-Leser...spontan entstand diese Idee...Ein Thema-verschiedene Sichtweisen. Vielleicht ganz interessant zu sehen, wie mit einem Titel, ein facettenreicher Artikel entstehen kann, wo sich Leser wiederfinden können und aufzeigt, wie verschiedenartig die Menschen sind.
Die Beteiligten kennen auch nur ihre Passage. Über das Thema hatten wir nichts abgesprochen.
Lia Fail schreibt:
Wahrscheinlich wird man mich kreuzigen, aber nein liebe Frauen...es nennt sich Mutterliebe, weil es halt Frauen sind...Vaterliebe, weil männlich. Nicht mehr und nicht weniger.
Alles was wir haben, ist der kleine genetische Vorsprung..die Schwangerschaft....vor den Männern. Damit werden wir, ob wir wollen oder nicht "gezwungen" uns schon und das manchmal unbewusst, uns mit dem Mutterwerden zu befassen. Wir haben gar keine Wahl. Kind ist gezeugt und ab da wissen wir, was wir tun, wird dem Ungeborenen Schaden oder Gutes tun. Wir fangen an zu lesen, zu informieren allein schon deswegen, weil auch unser Körper sich verändert und wir wissen wollen, was es ist. Der Mann steht am Rand..beobachtet und versucht so gut er kann zu verstehen. Spüren tut er nichts..noch nicht. Ich will damit keinem Mann eine beginnende Vaterliebe in der Zeit der Schwangerschaft absprechen, aber er steckt nicht so "drin" wie wir...vieles kann und wird er nicht verstehen. Er hat nun mal nicht den Part der Schwangerschaft. Ist Kind geboren, sieht es schon anders aus und da ist Frau aber oftmals dann der irrigen Meinung durch ihren Vorsprung ist sie schon die geborene Mutter. Welch Widerspruch. Geborene Mutter .Mann wie Frau hat im bestem Falle nur eins...die Liebe zum Kind und seine eigenen Vorzüge und Anlagen das Kind aufzuziehen. Und genau Beides braucht ein Kind dringend. Es ist nur die Liebe zum Kind, alles andere...ist gelernt. Angelesen, erlernt, erfragt, in Erfahrung gebracht. Und selbst diese Liebe ist nicht angeboren zu einem irgendwann vielleicht kommenden Kind. Und auch nicht unbedingt anerzogen. Entwicklung ist es für mich. Wie wachse ich auf, wie bilde ich mich emotional. Gewisse Faktoren werden mit reinspielen. Es liegt nicht an irgendwelchen mitgegebenen Genen, oder weil wir Frauen sind...es liegt an Mann wie Frau selbst, ob er sich so entwickelt, das er Liebe geben kann, empfinden kann und der Aufgabe gewachsenen ist, eine selbstlose Liebe zu einem Kind , seinem Kind entwickeln kann.
Es ist ein Mythos...ein kulturelles und gesellschaftliches Mythos, das Frauen die Mutterliebe angeboren ist und sie es automatisch haben. Ein Geschlechter -Rollenklischee.
Kinder brauchen die Vorzüge beider Geschlechter im Aufwachsen. Zwei Pole, eins allein da wird dem Kind immer etwas fehlen, so sehr man sich auch bemüht. Auch wenn es manchmal nicht anders geht, als alleinerziehend, sein Bestes zu geben.
Nehmt den Männern die Phrase, das Frau allein die geborene Mutter ist und sich so oftmals leise aus der Verantwortung stehlt, oder oft auch nicht zum Zuge kommt, weil Frau ja immer alles besser weiß und ihn gar nicht erst lässt.
Und Frauen...ihr habt hart lernen müssen und manchmal durch bittere Erfahrung, weil Fehler passierten und unter Aufgabe eures eigenen Selbst, weil ihr die Rolle so an euch reißt, das Mann manchmal sehr aussen vor bleiben.
Die Natur ist...Ein Kind wird kann nur gezeugt werden wenn beide beteiligt sind...und das hört nicht auf, wenn es geboren ist...gebraucht werden weiterhin beide und an beiden liegt es wie es gestaltet wird .
Christa Tess schreibt:
Angeboren ist uns der Lebenswille und gewisse Urinstinkte. Die Mutterliebe gehört nach meinem Dafürhalten nicht dazu. Liebe kann man nur erfühlen und vielleicht erlernen, aber ich glaube noch nicht einmal, dass man zur Liebe erzogen werden kann. Erzogen werden wir vielleicht dahin, dass wir die Erwartungshaltung der Gesellschaft erfüllen, nach dem Motto: eine Mutter liebt ihr Kind und ein Kind liebt die Mutter, das ist so, das war so und wird auch immer so sein .
Die Liebe einer Mutter zu ihrem Kind wird sich erst langsam entwickeln, es wird auch immer auf die äußeren Umstände ankommen, sonst gebe es wohl in unserem Sprachgebrauch nicht die Worte, Wunschkind und „Verkehrsunfall“ oder ähnliches. Bei angeborener Mutterliebe gebe es wohl kaum Unterschiede zu den einzelnen Kindern in der Familie, jede ehrliche Mutter wird auch eingestehen, dass sie das eine oder andere Kind mehr oder weniger liebt. Von Kindesmisshandlungen oder Missbrauch durch Mütter will ich gar nicht erst reden, denn nach meinem Dafürhalten will die Gesellschaft dies nicht sehen, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Oft sind es doch auch die Mütter, die nicht nur Täter sind, sondern durch ihr Wegschauen oder Erdulden, diese Dinge erst geschehen lassen und wir sollten uns auch nicht dadurch beruhigen lassen, das es sich ja nur um „Ausnahmen“ handelt.
Stella Federspiel schreibt:
Brief eines ungeliebten Kindes
Liebe Mutter,
weißt du noch, wie wir im Fernsehen den Film sahen über die Wölfin und ihre Jungen? Damals hörte ich zum ersten Mal das Wort Mutterliebe. „Was ist das?“, hatte ich dich gefragt. Du hast mir nie darauf geantwortet. Später habe ich dann gelesen, dass die Mutterliebe bei den Tieren von der Natur so eingerichtet wurde, damit sich die Mutter ganz intensiv um ihr Junges kümmert, solange es noch nicht für sich selbst sorgen kann.
Warum ist das bei den Menschen anders?.
Oder ist es vielleicht gar nicht anders? Verlieren manche Mütter nur ihre angeborene Mutterliebe ganz schnell wieder? Oder sind es die Kinder, die ihren Müttern die Mutterliebe stehlen, weil sie nicht brav genug sind? War Marcel so ein Kind? Hast du ihn deshalb totgeschlagen? Oder hat Vater dir die Mutterliebe gestohlen, weil er immer wollte, dass du dich mehr um ihn kümmerst als um uns Bastarde? War das der Grund, weshalb ich verhungern musste?
Liebe Mutter, ich wünsche dir, dass du in deinem nächsten Leben als Wölfin auf die Welt.
Ich hab dich lieb.
Karen cara schreibt:
Ich meine, dass die Mutterliebe uns auf keinen Fall mit in die Wiege gelegt wurde. Denn dann wäre jede Mutter auch eine gute Mutter. Im Laufe der Jahrhunderte, ist eine Erwartungshaltung der Gesellschaft hierzu entstanden. “Eine Mutter hat ihr Kind zu lieben”! Was ist mit den Kindern, die früher doch recht häufig in den Krankenhäusern “vertauscht” wurden? Dies bekamen die Mütter, wenn überhaupt, erst viele Jahre später heraus. Diese “Mütter” liebten dieses Kind, aber nicht aus ihrer angeborenen Mutterliebe heraus. Denn es war ja nicht IHR Kind. Ebenso ist es mit den Pflege- oder auch Stiefmüttern, die oftmals ein sehr sehr inniges Verhältnis zu “ihren” Kindern haben. Und im umgekehrten Fall, ist es oft so, dass eine Mutter nur sehr spärliche Gefühle für ihr Kind hat, wofür sie sicher nichts kann. Dafür kommen sehr viele Gründe in Frage. Ich nenne nur einen “Die Mutter selbst hat niemals Liebe in ihrem Leben erfahren und kann somit auch keine geben”! Mißhandlungen ,wozu Menschen imstande sind, vielleicht durch ihre Erziehung bedingt, sind immer etwas Abartiges. Dazu sind leider nicht nur “Mütter” fähig! Nochmals nein, zu der angeblich angeborenen Mutterliebe! Auch wenn dass viele wahrscheinlich nicht verstehen werden. Und das erwarte ich auch nicht!
Wahrscheinlich wird man mich kreuzigen, aber nein liebe Frauen...es nennt sich Mutterliebe, weil es halt Frauen sind...Vaterliebe, weil männlich. Nicht mehr und nicht weniger.
Alles was wir haben, ist der kleine genetische Vorsprung..die Schwangerschaft....vor den Männern. Damit werden wir, ob wir wollen oder nicht "gezwungen" uns schon und das manchmal unbewusst, uns mit dem Mutterwerden zu befassen. Wir haben gar keine Wahl. Kind ist gezeugt und ab da wissen wir, was wir tun, wird dem Ungeborenen Schaden oder Gutes tun. Wir fangen an zu lesen, zu informieren allein schon deswegen, weil auch unser Körper sich verändert und wir wissen wollen, was es ist. Der Mann steht am Rand..beobachtet und versucht so gut er kann zu verstehen. Spüren tut er nichts..noch nicht. Ich will damit keinem Mann eine beginnende Vaterliebe in der Zeit der Schwangerschaft absprechen, aber er steckt nicht so "drin" wie wir...vieles kann und wird er nicht verstehen. Er hat nun mal nicht den Part der Schwangerschaft. Ist Kind geboren, sieht es schon anders aus und da ist Frau aber oftmals dann der irrigen Meinung durch ihren Vorsprung ist sie schon die geborene Mutter. Welch Widerspruch. Geborene Mutter .Mann wie Frau hat im bestem Falle nur eins...die Liebe zum Kind und seine eigenen Vorzüge und Anlagen das Kind aufzuziehen. Und genau Beides braucht ein Kind dringend. Es ist nur die Liebe zum Kind, alles andere...ist gelernt. Angelesen, erlernt, erfragt, in Erfahrung gebracht. Und selbst diese Liebe ist nicht angeboren zu einem irgendwann vielleicht kommenden Kind. Und auch nicht unbedingt anerzogen. Entwicklung ist es für mich. Wie wachse ich auf, wie bilde ich mich emotional. Gewisse Faktoren werden mit reinspielen. Es liegt nicht an irgendwelchen mitgegebenen Genen, oder weil wir Frauen sind...es liegt an Mann wie Frau selbst, ob er sich so entwickelt, das er Liebe geben kann, empfinden kann und der Aufgabe gewachsenen ist, eine selbstlose Liebe zu einem Kind , seinem Kind entwickeln kann.
Es ist ein Mythos...ein kulturelles und gesellschaftliches Mythos, das Frauen die Mutterliebe angeboren ist und sie es automatisch haben. Ein Geschlechter -Rollenklischee.
Kinder brauchen die Vorzüge beider Geschlechter im Aufwachsen. Zwei Pole, eins allein da wird dem Kind immer etwas fehlen, so sehr man sich auch bemüht. Auch wenn es manchmal nicht anders geht, als alleinerziehend, sein Bestes zu geben.
Nehmt den Männern die Phrase, das Frau allein die geborene Mutter ist und sich so oftmals leise aus der Verantwortung stehlt, oder oft auch nicht zum Zuge kommt, weil Frau ja immer alles besser weiß und ihn gar nicht erst lässt.
Und Frauen...ihr habt hart lernen müssen und manchmal durch bittere Erfahrung, weil Fehler passierten und unter Aufgabe eures eigenen Selbst, weil ihr die Rolle so an euch reißt, das Mann manchmal sehr aussen vor bleiben.
Die Natur ist...Ein Kind wird kann nur gezeugt werden wenn beide beteiligt sind...und das hört nicht auf, wenn es geboren ist...gebraucht werden weiterhin beide und an beiden liegt es wie es gestaltet wird .
Christa Tess schreibt:
Angeboren ist uns der Lebenswille und gewisse Urinstinkte. Die Mutterliebe gehört nach meinem Dafürhalten nicht dazu. Liebe kann man nur erfühlen und vielleicht erlernen, aber ich glaube noch nicht einmal, dass man zur Liebe erzogen werden kann. Erzogen werden wir vielleicht dahin, dass wir die Erwartungshaltung der Gesellschaft erfüllen, nach dem Motto: eine Mutter liebt ihr Kind und ein Kind liebt die Mutter, das ist so, das war so und wird auch immer so sein .
Die Liebe einer Mutter zu ihrem Kind wird sich erst langsam entwickeln, es wird auch immer auf die äußeren Umstände ankommen, sonst gebe es wohl in unserem Sprachgebrauch nicht die Worte, Wunschkind und „Verkehrsunfall“ oder ähnliches. Bei angeborener Mutterliebe gebe es wohl kaum Unterschiede zu den einzelnen Kindern in der Familie, jede ehrliche Mutter wird auch eingestehen, dass sie das eine oder andere Kind mehr oder weniger liebt. Von Kindesmisshandlungen oder Missbrauch durch Mütter will ich gar nicht erst reden, denn nach meinem Dafürhalten will die Gesellschaft dies nicht sehen, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Oft sind es doch auch die Mütter, die nicht nur Täter sind, sondern durch ihr Wegschauen oder Erdulden, diese Dinge erst geschehen lassen und wir sollten uns auch nicht dadurch beruhigen lassen, das es sich ja nur um „Ausnahmen“ handelt.
Stella Federspiel schreibt:
Brief eines ungeliebten Kindes
Liebe Mutter,
weißt du noch, wie wir im Fernsehen den Film sahen über die Wölfin und ihre Jungen? Damals hörte ich zum ersten Mal das Wort Mutterliebe. „Was ist das?“, hatte ich dich gefragt. Du hast mir nie darauf geantwortet. Später habe ich dann gelesen, dass die Mutterliebe bei den Tieren von der Natur so eingerichtet wurde, damit sich die Mutter ganz intensiv um ihr Junges kümmert, solange es noch nicht für sich selbst sorgen kann.
Warum ist das bei den Menschen anders?.
Oder ist es vielleicht gar nicht anders? Verlieren manche Mütter nur ihre angeborene Mutterliebe ganz schnell wieder? Oder sind es die Kinder, die ihren Müttern die Mutterliebe stehlen, weil sie nicht brav genug sind? War Marcel so ein Kind? Hast du ihn deshalb totgeschlagen? Oder hat Vater dir die Mutterliebe gestohlen, weil er immer wollte, dass du dich mehr um ihn kümmerst als um uns Bastarde? War das der Grund, weshalb ich verhungern musste?
Liebe Mutter, ich wünsche dir, dass du in deinem nächsten Leben als Wölfin auf die Welt.
Ich hab dich lieb.
Karen cara schreibt:
Ich meine, dass die Mutterliebe uns auf keinen Fall mit in die Wiege gelegt wurde. Denn dann wäre jede Mutter auch eine gute Mutter. Im Laufe der Jahrhunderte, ist eine Erwartungshaltung der Gesellschaft hierzu entstanden. “Eine Mutter hat ihr Kind zu lieben”! Was ist mit den Kindern, die früher doch recht häufig in den Krankenhäusern “vertauscht” wurden? Dies bekamen die Mütter, wenn überhaupt, erst viele Jahre später heraus. Diese “Mütter” liebten dieses Kind, aber nicht aus ihrer angeborenen Mutterliebe heraus. Denn es war ja nicht IHR Kind. Ebenso ist es mit den Pflege- oder auch Stiefmüttern, die oftmals ein sehr sehr inniges Verhältnis zu “ihren” Kindern haben. Und im umgekehrten Fall, ist es oft so, dass eine Mutter nur sehr spärliche Gefühle für ihr Kind hat, wofür sie sicher nichts kann. Dafür kommen sehr viele Gründe in Frage. Ich nenne nur einen “Die Mutter selbst hat niemals Liebe in ihrem Leben erfahren und kann somit auch keine geben”! Mißhandlungen ,wozu Menschen imstande sind, vielleicht durch ihre Erziehung bedingt, sind immer etwas Abartiges. Dazu sind leider nicht nur “Mütter” fähig! Nochmals nein, zu der angeblich angeborenen Mutterliebe! Auch wenn dass viele wahrscheinlich nicht verstehen werden. Und das erwarte ich auch nicht!
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