Die Nacht bricht herein
Mein Körper und Geist müde
Ich höre Dich atmen neben mir
Spüre die Wärme deines Körpers
Fühle mich geborgen

Begebe mich auf die Reise
Träume empfangen mich
Stehe vor ihren Toren
Welches wird sich heute für mich öffnen
Mir Zutritt gewähren in ein Zauberreich
Voller Wunder, Wärme und Zukunft

Wird sich wie in vielen Nächten das Andere öffnen
Das Tor der eisigen Kälte, gefrorener Tränen
Sich hinter mir schließen, gefangen nehmen
Der Körper im Schlaf schweißüberzogen
Eine feuchte Kühle, die mich im Traum durchdringt
Ein riesiger Eisklumpen aus Vergangenheit, Schmerz, Angst
Es gibt kein Entkommen aus diesem Verließ
Diese Kälte hält mich umfangen
Wehrlos ausgeliefert
Seele erfroren
Kaltes Herz

Wehre mich mit aller Macht, all meinen Kräften
Will dieses eiskalte Gefängnis verlassen
Den riesigen Berg schmelzen
Von innen her auftauen
Ich schaffe es jede Nacht ein Stück mehr
Die Schicht um mich wird dünner
Ich erhalte Hilfe von Außen
Durch deinen Atem
Deine Hand, die mich beruhigend wärmt
Dein Arm der mich hält
Deine Liebe

Du bist da
Du bist der Schlüssel für das andere Tor
Du bist Zukunft

Du bist Du


Bildquelle: Pixelio, Fotograf: Joujou
Text © Doris Sponheimer