Zwei schlaue Professoren der TU Chemnitz haben eine Studie veröffentlicht, die unglaublich klingt: Ein Hartz IV-Empfänger könnte auch von sage und schreibe 132 Euro im Monat leben.

Klar, Besteck braucht der Mensch: Einen Löffel, eine Gabel und ein Messer von "billiger Qualität" sind völlig ausreichend, heißt es. Und was ist mit der Kleidung? Luxus, vieles ist überflüssig - wie Bademantel oder ein Anzug. Die gehören doch nicht in den Kleiderschrank eines Hartz -IV-Empfängers - wenn er überhaupt einen Kleiderschrank besitzt.

Auch ein Regenschirm stellt puren Luxus dar in den Augen der beiden Herren. Na klar, wozu braucht man schon einen Schirm? Eine Plastiktüte auf dem Kopf tut's doch auch. Das heißt, wenn man sich von den 132 Euro eine solche Tüte leisten kann...

Und für die Teilnahme am kulturellen Leben wird sage und schreibe ein ganzer Euro veranschlagt! Da heißt es, einen Zoo, ein Schwimmbad, Kino oder sonstiges zu finden, die Eintrittskarten für weniger als einen Euro verkaufen. Schließlich will man doch noch seinem Kind monatlich eine Eiskugel kaufen.

Wie wäre es, diese beiden Professoren zu einem Experiment zu verpflichten? Sie sollten ein ganzes Jahr von 132 Euro monatlich "leben" müssen - ohne Regenschirm natürlich...
Vielleicht wären sie am Ende ganz klein (mit Hut, nicht mit einer Plastiktüte)...