Kimba - der lange Weg nach Hause
Die Hausherrin hier heißt ja - KIMBA - dann viel mir ein, dass ich in einem anderen Forum diese kleine Geschichte auch schon einmal ins rechte "Licht gesetzt habe".Die Dreierbande
Eine schöne Geschichte von.....einem Kater der auch Kimba heißt und von hier herzlich mit seinen beiden Spielkameraden gegrüßt wird.
Kimba -
der lange Weg nach Hause
Ausgabe Sommer 2006
Es ist der 1. November 2005. Kurz bevor Frau Sandra Eschrich zur Arbeit aufbrechen will, ruft sie, wie an jedem anderen Morgen auch, ihre beiden Kater Othello und Kimba, damit sie den Vormittag bis zu Frauchens Rückkehr im gemütlich warmen Wohnzimmer verbringen können.
Doch diesmal huscht nur Othello mit einem freudigen Maunzen durch die geöffnete Wohnzimmertür. Kimba lässt sich auch nach mehrfachen Rufen nicht sehen. Frau Eschrich ist wenig besorgt; bis zum Nachmittag würde Kimba schon wieder da sein.
Als der Kater bei Einbruch der Dunkelheit noch immer nicht von seinem Streifzug zurückgekehrt ist, werden die Eschrichs unruhig. Sie fahren die Straßen und Wege in der Umgebung ab, fragen Nachbarn und rufen immer wieder nach dem Ausreißer. Nichts! 5 Tage der Ungewissheit vergehen, ohne ein Lebenszeichen von Kimba. Lebt die Katze noch? Ist er verletzt oder verhungert? Hoffentlich hat sie bei einer lieben Familie Unterschlupf gefunden. Und hoffentlich wird der Chip entdeckt, den Sandra Eschrich den Katzen als Babys hat implantieren lassen. Am
sechsten Tag will Frau Eschrich nicht länger warten und ruft die Polizei im Ort und alle Tierheime in der Umgebung an. Ihr Mann druckt Suchzettel mit einem Foto von Kimba. In ihrer Verzweiflung ruft Frau Eschrich noch spät nachts in der Notruf-Zentrale von TASSO an. „Die nette Dame am Telefon konnte mich zumindest etwas beruhigen", erzählt Frau Eschrich später. Die Suche nach Kimba beginnt.
Anett von Papen arbeitet schon Lange in der TASSO Notruf-Zentrale. Sie nimmt umgehend Kimbas Daten auf, und bittet Frau Eschrich um ein Foto. Am nächsten Tag schon drucken die TASSO-Mitarbeiter farbige Suchplakate von Kimba und verschicken diese an Tierheime, Tierärzte, Behörden und Polizeidienststellen in der Umgebung. Ehrenamtliche Helfer erhalten zur gleichen Zeit eine E-Mail-Suchmeldung von Kimba. „Dieser Teil unserer Suchaktionen ist einfach klasse. In null Komma nichts haben Hunderte von Tierfreunden die E-Mail und können sich an der Suche in ihrer Umgebung beteiligen", schwärmt Frau von Papen.
Der erste Schnee fällt, doch Kimba bleibt wie vom Erdboden verschluckt. Der Angst um das geliebte Tier folgt eine große, tiefe Traurigkeit. Auch Othello scheint zu merken, dass Kimba vielleicht nie mehr heimkehren wird. Er verweigert Essen und Trinken und liegt apathisch in der Ecke. Anfang Dezember entschließt sich Familie Eschrich schweren Herzens, Othello wieder einen Spiel- und Weggefährten zu holen. Lucy
ein. Die beiden verstehen sich gut, aber nichts ist mehr wie früher.
Vier Monate nach Kimbas Verschwinden nimmt Herr Eschrich alle Suchplakate in der Umgebung ab. „Das war einer der traurigsten Tage in unserem Leben. Aber die Zeit heilt ja bekanntlich alle Wunden und nach und nach haben wir uns mit der Situation arrangiert", erzählt Frau Eschrich.
Am 1. März klingelt das Handy von Frau Eschrich. Das Display zeigt eine unbekannte Nummer, aber die Stimme klingt irgendwie vertraut: „Guten Tag Frau Eschrich. Hier ist die TASSO Notruf-Zentrale. Wir haben ihren Kater Kimba gefunden."
„Ich kann das Gefühl, das mich in diesem Moment wie ein Blitz durchfuhr, nicht mit Worten beschreiben", erzählt Sandra Eschrich noch heute unter Tränen. „Kimba ist wieder da. Und das ist alles, was zählt."
Was war passiert?
Wie Kimba in das über 70 Kilometer entfernte Hildesheim gelangte, weiß keiner. Kurz vor Weihnachten nahm ihn eine liebe Familie dort bei sich auf und hatte sich schon bald an den kleinen Schmuser gewöhnt. Bei einer Routineuntersuchung am 1. März stellte der Tierarzt den Chip bei Kimba fest und informierte TASSO. Heute leben alle 3 Katzen friedlich miteinander bei Familie Eschrich. Hoffentlich hat Kimba aus ihrem Ausflug gelernt.
„Als Dank für den guten Zweck Ihres Vereins haben wir sehr gerne eine Spende gemacht. Liebe Grüße und tausend Dank an das TASSO-Team", schreibt uns Frau Eschrich überglücklich. Wir freuen uns mit ihr.
Liebe Tierfreunde,
allem Pessimismus zum Trotz gibt es sie doch: Gemeint sind die kleinen und auch großen Erfolge im Tierschutz, die durch die vielen Tierschützer und die fortwährende Unterstützung aus der Bevölkerung erreicht werden konnten. Erwähnt sei hier nur die Abschaffung der EU-Exportsubventionen für lebende Rinder, die ursächlich für die oftmals tagelangen tierquälerischen Lebendviehtransporte verantwortlich waren.
Ein wichtiger Schritt in einem Europa, dessen tierschützerische Gesinnung in der Vergangenheit oftmals Opfer der EU-Bürokratie wurde.
Es zeigt sich von mal zu mal, dass Tierschutz eine Politik der kleinen Schritte verfolgen muss, um sich quasi im Kampf David gegen Goliath gegen die vielen Interessengruppen, die mit Tierquälerei Geld verdienen, durchsetzen zu können.
Umfragen haben gezeigt, dass der Tierschutz sich hier auf die Mehrheit in der europäischen Bevölkerung stützen kann. Das, und auch die Erfolge der Vergangenheit zeigen uns, dass wir gemeinsam den richtigen Weg beschreiten.
Ihr
Philip McCreight Leiter TASSO-Zentrale
Alle Samtpfoten danken der TASSO-Zentrale
Ihr habt alle sicherlich gemerkt, dieser Kommentar ist nicht von mir. Er ist aus von der, wie Ihr oben seht von der Tasso-Zentrale.
Ich fand die Geschichte rührend, da Toms Freundin ja auch Kimba heißt.
Vielleicht regen die Worte des Herrn McCreight ja auch den einen oder anderen zum Nachdenken an.
Kimba -
der lange Weg nach Hause
Ausgabe Sommer 2006
Es ist der 1. November 2005. Kurz bevor Frau Sandra Eschrich zur Arbeit aufbrechen will, ruft sie, wie an jedem anderen Morgen auch, ihre beiden Kater Othello und Kimba, damit sie den Vormittag bis zu Frauchens Rückkehr im gemütlich warmen Wohnzimmer verbringen können.
Doch diesmal huscht nur Othello mit einem freudigen Maunzen durch die geöffnete Wohnzimmertür. Kimba lässt sich auch nach mehrfachen Rufen nicht sehen. Frau Eschrich ist wenig besorgt; bis zum Nachmittag würde Kimba schon wieder da sein.
Als der Kater bei Einbruch der Dunkelheit noch immer nicht von seinem Streifzug zurückgekehrt ist, werden die Eschrichs unruhig. Sie fahren die Straßen und Wege in der Umgebung ab, fragen Nachbarn und rufen immer wieder nach dem Ausreißer. Nichts! 5 Tage der Ungewissheit vergehen, ohne ein Lebenszeichen von Kimba. Lebt die Katze noch? Ist er verletzt oder verhungert? Hoffentlich hat sie bei einer lieben Familie Unterschlupf gefunden. Und hoffentlich wird der Chip entdeckt, den Sandra Eschrich den Katzen als Babys hat implantieren lassen. Am
sechsten Tag will Frau Eschrich nicht länger warten und ruft die Polizei im Ort und alle Tierheime in der Umgebung an. Ihr Mann druckt Suchzettel mit einem Foto von Kimba. In ihrer Verzweiflung ruft Frau Eschrich noch spät nachts in der Notruf-Zentrale von TASSO an. „Die nette Dame am Telefon konnte mich zumindest etwas beruhigen", erzählt Frau Eschrich später. Die Suche nach Kimba beginnt.
Anett von Papen arbeitet schon Lange in der TASSO Notruf-Zentrale. Sie nimmt umgehend Kimbas Daten auf, und bittet Frau Eschrich um ein Foto. Am nächsten Tag schon drucken die TASSO-Mitarbeiter farbige Suchplakate von Kimba und verschicken diese an Tierheime, Tierärzte, Behörden und Polizeidienststellen in der Umgebung. Ehrenamtliche Helfer erhalten zur gleichen Zeit eine E-Mail-Suchmeldung von Kimba. „Dieser Teil unserer Suchaktionen ist einfach klasse. In null Komma nichts haben Hunderte von Tierfreunden die E-Mail und können sich an der Suche in ihrer Umgebung beteiligen", schwärmt Frau von Papen.
Der erste Schnee fällt, doch Kimba bleibt wie vom Erdboden verschluckt. Der Angst um das geliebte Tier folgt eine große, tiefe Traurigkeit. Auch Othello scheint zu merken, dass Kimba vielleicht nie mehr heimkehren wird. Er verweigert Essen und Trinken und liegt apathisch in der Ecke. Anfang Dezember entschließt sich Familie Eschrich schweren Herzens, Othello wieder einen Spiel- und Weggefährten zu holen. Lucy
ein. Die beiden verstehen sich gut, aber nichts ist mehr wie früher.
Vier Monate nach Kimbas Verschwinden nimmt Herr Eschrich alle Suchplakate in der Umgebung ab. „Das war einer der traurigsten Tage in unserem Leben. Aber die Zeit heilt ja bekanntlich alle Wunden und nach und nach haben wir uns mit der Situation arrangiert", erzählt Frau Eschrich.
Am 1. März klingelt das Handy von Frau Eschrich. Das Display zeigt eine unbekannte Nummer, aber die Stimme klingt irgendwie vertraut: „Guten Tag Frau Eschrich. Hier ist die TASSO Notruf-Zentrale. Wir haben ihren Kater Kimba gefunden."
„Ich kann das Gefühl, das mich in diesem Moment wie ein Blitz durchfuhr, nicht mit Worten beschreiben", erzählt Sandra Eschrich noch heute unter Tränen. „Kimba ist wieder da. Und das ist alles, was zählt."
Was war passiert?
Wie Kimba in das über 70 Kilometer entfernte Hildesheim gelangte, weiß keiner. Kurz vor Weihnachten nahm ihn eine liebe Familie dort bei sich auf und hatte sich schon bald an den kleinen Schmuser gewöhnt. Bei einer Routineuntersuchung am 1. März stellte der Tierarzt den Chip bei Kimba fest und informierte TASSO. Heute leben alle 3 Katzen friedlich miteinander bei Familie Eschrich. Hoffentlich hat Kimba aus ihrem Ausflug gelernt.
„Als Dank für den guten Zweck Ihres Vereins haben wir sehr gerne eine Spende gemacht. Liebe Grüße und tausend Dank an das TASSO-Team", schreibt uns Frau Eschrich überglücklich. Wir freuen uns mit ihr.
Liebe Tierfreunde,
allem Pessimismus zum Trotz gibt es sie doch: Gemeint sind die kleinen und auch großen Erfolge im Tierschutz, die durch die vielen Tierschützer und die fortwährende Unterstützung aus der Bevölkerung erreicht werden konnten. Erwähnt sei hier nur die Abschaffung der EU-Exportsubventionen für lebende Rinder, die ursächlich für die oftmals tagelangen tierquälerischen Lebendviehtransporte verantwortlich waren.
Ein wichtiger Schritt in einem Europa, dessen tierschützerische Gesinnung in der Vergangenheit oftmals Opfer der EU-Bürokratie wurde.
Es zeigt sich von mal zu mal, dass Tierschutz eine Politik der kleinen Schritte verfolgen muss, um sich quasi im Kampf David gegen Goliath gegen die vielen Interessengruppen, die mit Tierquälerei Geld verdienen, durchsetzen zu können.
Umfragen haben gezeigt, dass der Tierschutz sich hier auf die Mehrheit in der europäischen Bevölkerung stützen kann. Das, und auch die Erfolge der Vergangenheit zeigen uns, dass wir gemeinsam den richtigen Weg beschreiten.
Ihr
Philip McCreight Leiter TASSO-Zentrale
Alle Samtpfoten danken der TASSO-Zentrale
Ihr habt alle sicherlich gemerkt, dieser Kommentar ist nicht von mir. Er ist aus von der, wie Ihr oben seht von der Tasso-Zentrale.
Ich fand die Geschichte rührend, da Toms Freundin ja auch Kimba heißt.
Vielleicht regen die Worte des Herrn McCreight ja auch den einen oder anderen zum Nachdenken an.
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