Klinikum Worms
Unfallstation, Samstag Morgen 8:30
Anmeldung, erster Gang links hinter dem Blumenladen, dann erster Gang rechts, weiter erster Gang links.
Die Daten erfasst. Den Unfallhergang geschildert. „Erster Gang rechts bitte warten.“
9:00,… 9:15,… 9:30,… 9:45, ahh endlich,… Pustekuchen.
9:55,…10:00, starke Schmerzen.
10:10,..10:20 „Kommen sie mal“,… nix gehört war gerade eingenickt. Da stupste mich ein Weiskittel an. Fuhr erschrocken hoch. „Kommen sie mit.“
Begutachtete meine Wehwehchen, „alles klar.“ Weg war er.
10:25 der Nächste. Ohne ein Wort verschwand er und mit ihm meine Papiere.
10:30,… 10:40,… 10:45, eine Dame in Weiß, resolut „mitkommen zum röntgen. Bitte setzen.“
10:50,…11:00, 11:5 … 11:10,…11:15,…Eine nette Schwester, „sind sie Frau B?“
„Ja,“
„na da kommen sie mal mit. Was ist passiert.“ Hergang geschildert. „Ja so kann’s gehen. Fertig, warten sie ich gebe ihnen etwas mit.“
„A..a..aber wohin soll ich denn gehen?“
„In die Chirurgische Abteilung.“- „Ist es etwas Ernstes?“ - „Kann und darf ich nicht sagen, der Arzt wird es ihnen erklären. Also gerade aus, zweiter Gang rechts,. .erster Gang rechts, dort warten sie bitte. Sie werden aufgerufen.“
11:25,… 11:30,…11:35…11:40. Erster Weiskittel taucht auf, „kommen sie in den Gipsraum.“ Fragend sah ich ihn an. „Entschuldigung, ich bin schwerhörig.“ –
„Gipsraum.“
Ich trottete hinter ihm her. „Hier können sie sich setzen.“ Der Stuhl war voll mit weißen Flecken. Gips. Ich wischte mit der Hand darüber, ok einigermaßen sauber. „Nun was ist es“, fragte ich zaghaft? „Ein Bruch, wir müssen ihn eingipsen.“ Nein bloß nicht, ich bin alleine, tut’s eine normale Schiene nicht?“ Mein Gegenüber lachte. „Die gibt’s nur noch auf dem Mond.“
„Aber wer bindet mir meine Schuhe und wer öffnet meinen BH?“ Ganz einfach, „ziehen sie keinen an.“ So war der Bann gebrochen. Wir einigten uns auf einen Schalengips.
Was war eigentlich passiert? Nach dem Duschen gestern Abend verfehlte ich den Teppich und rutschte auf den Fliesen aus. Wie ich es schaffte mein Handgelenk zu brechen ist mir ein Rätsel. Ich fiel ja nicht schnell, wollte mich festhalten. Angst um die Wirbelsäule und dann hörte ich einen Schrei. Verwundert dass ich es war, trat ein nicht enden wollender Schmerz ein. So saß ich auf dem Boden und konnte nur noch wimmern. Schlagartig wurde mir meine Situation bewusst. Allein, kein Hahn kräht nach mir, was, wenn ich nicht mehr aufstehen konnte. Das Telefon war am PC..
Und nun war ich knapp drei Stunden wegen der Geschichte im Krankenhaus. Morgen will er mich noch mal sehen. Hatte ich ihm so gut gefallen?
Die Daten erfasst. Den Unfallhergang geschildert. „Erster Gang rechts bitte warten.“
9:00,… 9:15,… 9:30,… 9:45, ahh endlich,… Pustekuchen.
9:55,…10:00, starke Schmerzen.
10:10,..10:20 „Kommen sie mal“,… nix gehört war gerade eingenickt. Da stupste mich ein Weiskittel an. Fuhr erschrocken hoch. „Kommen sie mit.“
Begutachtete meine Wehwehchen, „alles klar.“ Weg war er.
10:25 der Nächste. Ohne ein Wort verschwand er und mit ihm meine Papiere.
10:30,… 10:40,… 10:45, eine Dame in Weiß, resolut „mitkommen zum röntgen. Bitte setzen.“
10:50,…11:00, 11:5 … 11:10,…11:15,…Eine nette Schwester, „sind sie Frau B?“
„Ja,“
„na da kommen sie mal mit. Was ist passiert.“ Hergang geschildert. „Ja so kann’s gehen. Fertig, warten sie ich gebe ihnen etwas mit.“
„A..a..aber wohin soll ich denn gehen?“
„In die Chirurgische Abteilung.“- „Ist es etwas Ernstes?“ - „Kann und darf ich nicht sagen, der Arzt wird es ihnen erklären. Also gerade aus, zweiter Gang rechts,. .erster Gang rechts, dort warten sie bitte. Sie werden aufgerufen.“
11:25,… 11:30,…11:35…11:40. Erster Weiskittel taucht auf, „kommen sie in den Gipsraum.“ Fragend sah ich ihn an. „Entschuldigung, ich bin schwerhörig.“ –
„Gipsraum.“
Ich trottete hinter ihm her. „Hier können sie sich setzen.“ Der Stuhl war voll mit weißen Flecken. Gips. Ich wischte mit der Hand darüber, ok einigermaßen sauber. „Nun was ist es“, fragte ich zaghaft? „Ein Bruch, wir müssen ihn eingipsen.“ Nein bloß nicht, ich bin alleine, tut’s eine normale Schiene nicht?“ Mein Gegenüber lachte. „Die gibt’s nur noch auf dem Mond.“
„Aber wer bindet mir meine Schuhe und wer öffnet meinen BH?“ Ganz einfach, „ziehen sie keinen an.“ So war der Bann gebrochen. Wir einigten uns auf einen Schalengips.
Was war eigentlich passiert? Nach dem Duschen gestern Abend verfehlte ich den Teppich und rutschte auf den Fliesen aus. Wie ich es schaffte mein Handgelenk zu brechen ist mir ein Rätsel. Ich fiel ja nicht schnell, wollte mich festhalten. Angst um die Wirbelsäule und dann hörte ich einen Schrei. Verwundert dass ich es war, trat ein nicht enden wollender Schmerz ein. So saß ich auf dem Boden und konnte nur noch wimmern. Schlagartig wurde mir meine Situation bewusst. Allein, kein Hahn kräht nach mir, was, wenn ich nicht mehr aufstehen konnte. Das Telefon war am PC..
Und nun war ich knapp drei Stunden wegen der Geschichte im Krankenhaus. Morgen will er mich noch mal sehen. Hatte ich ihm so gut gefallen?
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