Also nach Feierabend.... so vom ersten aufs zweite... morgens sah man eh nur das Testbild...


 

Und zum Telefonieren ging man zu so einem gelben Häuschen, Auslandsgespräche allerdings musste man am örtlichen Postamt erst anmelden, wer sehr fortschrittlich war, hatte sogar einen eigenen Telefonanschluss zu Hause, mit Wählscheibe, die ersten schwarzen Modelle wichen so hübsch einheitsgrauen...

 

Seine Post schrieb man per Hand und pappte ne Briefmarke drauf. Luftpost – dafür gabs extra dünnes Papier, das musste allerdings genau gewogen werden.

 

Zu Weihnachten oder an besonderen Geburtstagen erhielt man bunte Glückwunschtelegramme, vom Postboten.

 

Wer seine Musik hören wollte, musste sich seine Schallplatten kaufen oder mit dem Tonbandgerät warten,  bis die Hitparade gesendet wurde.


 

Fotofreunde schleppten kiloweise  Ausrüstung mit sich rum. Zum Entwickeln der Fotos musste man den Film im Fachgeschäft abgeben.

 

In Büros tippten sich „Vorzimmerdamen“ an Adlerscheibmaschinen nen Wolf. Hurra dem Erfinder von Tipp-Ex-Papierstreifchen, nicht das flüssige, das kam viel später.

 

Schmunzeln erregten später Manager und solche, die ihnen gleichen wollten, wenn sie durch die neu erstandenen Fußgängerzonen ihr Autotelefon in Größe eines Aktenkoffers schleppten. In ihren Wagen quollen die Ablagefächer über  vor Straßenkarten und Stadtplänen.

 

Wer lesen wollte, trat nem Buchclub bei...oder lieh sich in der Bücherei das aus, was ihn interessierte.

 

Samstags war Kinotag, oder Kegeln, oder Familienspiele oder ….


 

heutzutage...ich hab son Dings..kleiner als meine Hand...das kann das alles

 

nur..die Bedienungsanleitung für mein Dings allerdings ist dicker,

 

als die Familienbibel