Ich klicke mich bei PN ein, bin neugierig, wer was unter „Artikel“ geschrieben hat und stoße auch auf die kleinen Dinge des Lebens, die anderen zugestoßen sind und die sie erzählenswert finden. Und die mich meist ziemlich runter holen, wenn sie meine Erlebniswelt streifen.

 

Ja, PN verändert manchmal meine Stimmung. Das macht mich irgendwie wütend. Wie kann eine Plattform nur solchen Einfluss auf meine Laune haben? Jetzt habe ich wieder damit zu tun, irgendwelche Mittel zu finden, die mir meinen Alltag erleichtern. Damit mir alles einfacher von der Hand geht.

 

Ist PN schuld? Nein. Ich erwarte ständig eine positive Wirkung von PN und weiß genau, dass Platinnetz dies nicht immer gewährleistet. Weil andere Leute andere Menschen sind, mit anderen Stimmungen und anderen Reaktionen, als sie von mir kämen.

 

Tja, mein Alltag: besonders schlimm fällt er aus, wenn mal wieder andere Leute in meinen Planungen herum gepfuscht haben.

 

Haben sie das wirklich? Nein, ich habe nicht einkalkuliert, was passieren könnte, wenn andere anders reagieren, als ich geglaubt habe. So einfach ist das.

 

Wie kann man auch nur eine Wohnung von der Gemeinde mieten und sich dann wundern, dass man von Bürokraten verwaltet wird? Von Verwaltern, wo ich doch so gern mit Gestaltern zu tun habe? Habe ich das nicht vorher gewusst?

 

Wie kann man nur eine Verkaufs-Anzeige für ein KFZ schalten, den TÜV mit „neu“ angeben, bevor der TÜV-Stempel auf dem Nummernschild klebt? Ist der TÜV-Ingenieur schuld, wenn er am TÜV-Termin krank wird?

 

Nö, bestimmt nicht.

 

Ja richtig, und das Finanzamt kann nichts dafür, wenn ich nicht endlich meinen Widerstand gegen die Steuererklärung überwinde. Weil ich es doch so hasse, Belege zu sammeln und zuzuordnen.

 

So, dieser Artikel hat jetzt meine Stimmung aufgehellt, weil er mir klar gemacht hat, dass nichts anderes hilft als zuzupacken.

 

Hoch lebe die Autosuggestion.

 

Hau Ruck....