Also zu den Griechen hatte ich ja schon immer ein gespaltenes Verhältnis. Zu den Junggriechen meine ich. Nehmen wir doch mal z.B. Costa Cordalis. Der studierte früher einmal Philosophie und Germanistik, besuchte sogar das Goethe Institut. Und, wie hat er es uns gedankt? Mit Liedern wie "Anita", "Es stieg ein Engel vom Olymp", "Tanz auf dem Vulkan". Zumindest mit dem letzten Titel hat er ja seherische Qualitäten erahnen lassen.  

 

Oder Nana Mouskouri. Die Brille. Die scheint ja nicht altern zu wollen. Wie Jopi Heesters. Wenn der Jopi mal seine Frau, das Simonchen, zu Grabe trägt, macht er der Mouskouri noch einen Heiratsantrag. Dabei müssen sie den heute schon ans Klavier nageln, damit er nicht umfällt.  

 

Die Griechen kannste alle in die Tonne treten und es wird kein Diogenes mehr darunter sein. Der führte aus freien Stücken ein Bettlerleben. Die heutigen Griechen jammern schon, wenn sie für ihr Gehalt auch noch arbeiten sollen. Na ja, der Diogenes hat sich auch schon mal daneben benommen und auf dem Marktplatz öffentlich masturbiert. Das ist ja heute nichts Besonderes mehr. Auf PN gibt es mittlerweile einen neuen Sport "Schauwichsen vorm Spiegel", täglich nachzulesen unter der Rubrik (Sex)Fragen.  

 

Will man den Griechen von heute verstehen, muss man wissen was "Fakelaki" bedeuted. Als ich das zum ersten Mal hörte, dachte ich, es wäre irgendeine Ferkelei im Bett, dabei sind das die kleinen Umschläge in denen die Korruption steckt und Beamtenherzen höher schlagen lässt. Aber wenn hier jeder jeden bescheißt, könnte man doch eigentlich ganz darauf verzichten, oder? Scheint denen aber auch irgendwie Spaß zu machen. Die spinnen, die Griechen. Oder waren das die Römer?

 

Aber alles Jammern und Lamentieren hilft ja nichts. Wie hängen da mit drin, geldtechnisch gesehen. Wir müssen uns jetzt solidarisch zeigen um später nicht selbst am Hungertuch zu nagen. Dabei ist die Lösung so einfach.  Wir reden hier über ein Hilfspaket von insgesamt 110 Milliarden Euro, wobei Deutschland mit maximal 22 Millarden Euro dabei ist. Wo ist das Problem? Wir haben doch die Ossis auch schon mit durchgefüttert, und genauso machen wir es mit den Griechen. Wie trinken uns die Griechen schön.

 

Lassen wir einmal Kinder und Abstinenzler beiseite, dann reichen 50 Millionen Bundesbürger  aus, das griechische Übel unter den Tisch zu saufen. Wir müssen einfach täglich eine Flasche griechischen Wein die Kehle runter laufen lassen und bereit sein einen Soli von 1,20 Euro pro Flasche zu zahlen. Deutlich weniger als der Osten uns gekostet hat. Nach einem Jahr haben wir es dann geschafft.

 

Und, ist das so schwer? Im nächste Jahr nehmen wir uns dann den Portwein zur Brust, anschließend den Rioja, im Jahr drauf den Chianti. Wir schlucken die (Finanz)probleme Europas einfach runter, und wenn alle mitmachen, werden wir auch wieder ein wenig lockerer.

 

Leute, Geldprobleme können so schön sein. Denn mal Prost.