La mer

Auf dem Weg zum Strand
halte ich Deine Hand -
unten in der Bucht
ist es Deine,
die mich sucht...

...und wir gehen durch die Weite,
suchen am Horizont
die weissen Punkte eines Segels,
suchen die Silhouette eines Schiffes;
und vor uns
hören wir die Sprache des Meeres,
das leise Säuseln,
wenn die Welle sich im Sand verflüchtigt,
das kleine Donnern,
wenn sie sich über dem Sand bricht,
das dumpfe Rollen,
wenn es sich über dem Riff
in voller Grösse erhebt,
und die packende Monotonie
der ewigen Wiederholung.

Wir sitzen da und lassen uns umspülen
und das Wasser, das zurück fliesst,
unterhöhlt den Sand, auf dem wir sitzen,
und wenn das noch hundert Jahre so ginge,
dann thronten wir auf einer Sandburg
und nennen uns Sandheims oder so.
Und hundert Jahre
könnte ich mit Dir schon aushalten.

In der Duftwiese auf dem Heimweg
gibt es einen Platz für zwei Personen,
den hat die Natur so geschaffen,
gerade so zum Verstecken,
und wir haben ihn gleich entdeckt,
um die nassen Badesachen zu trocknen,
und die Sonne meint es gut mit uns.

Sie wärmt Deine Haut
mit sanften Strahlen
und je zärtlicher ich sie küsse,
desto schöner ist Dein response
auf so viel Wärme.
Und unsere Hände
gehen nun gemeinsam
die gleichen Wege.