Moral und Prinzipien sind geschwunden. Jeder versucht für sich ein glückliches Leben zu führen. Auf andere Gefühle wird daher weniger Rücksicht genommen. Doch durch diese erreichte Lebensweise muss der Mensch in einer Liebesbeziehung immer damit rechnen, dass der Partner einen "besseren" findet und die bestehende Beziehung damit beenden würde. Er wäre glücklicher. Und das ist ja in Ordnung! Denn jeder würde heute so handeln. Früher wurde so etwas nur durch gesellschaftliche "Regeln" verhindert.

Trotzdem schlummert in jedem das Ideal der lebenslangen Partnerschaft, der Treue und des blinden Vertrauens. Nur vereinen lässt es sich nicht mit dem modernen egozentrischen Hedonismus'. Denkt nicht, dass mir die Übertreibung nicht auffällt und ich nur ein verbitterter kurzsichtiger Mensch mit zu wenig Erfahrung bin. Es sind lediglich Gedanken, die sich in mir entwickeln und hiermit etwas geordnet wurden.

So viele träumen von der Beziehung zum scheinbar perfekten Partner und übersehen die Schönheit in ihrer Nähe. Ist es Angst vor der Realität? Ist es Furcht vor dem Schmerz, der Enttäuschung?

Was denkt ihr?