Loblied auf die Ärzteschaft - Teil 1
Darf ich mich vorstellen? Fuß, mein Name. Johann Sebastian Fuß. Und ich sollte eigentlich schon gar nicht mehr da sein ... Aber lest das mal selber ...
Also noch einmal: Fuß, mein Name. Johann Sebastian Fuß. Ich bin noch dran, um das mal gleich vorweg zu sagen. Und der Gips bis zu den Knien, auf den grade mein Hühnerauge schielt, liegt auch noch in der Ecke, wo er hin gehört.
Nein, eigentlich muss ich ihn ja tragen, sagen die Ärzte. Denn sonst ...
Puh. Wie mein Elend begann ...
Also, mein Mensch ist eigentlih ganz gesund, aber er hatte vor fünf Jahren mal Probleme mit dem Zucker. Einmal Zucker, immer Zucker, sagten ihm da die ÄRZTE, damit müsse er nun leben ...
Klar, er hat sich ja auch fast ein Jahr leng gespritzt und hatte hohe Werte. Aber kann er was dafür, dass die Ärzte sich irrten und er nach und nach wieder super Werte bekam und sich nicht mehr spritzen musste, auch keine Medikamente mehr? Dass er wieder GANZ GESUND war ...
Das wollen wir aber erst nochmal sehen, sagten die ÄRZTE ... das kann doch nicht sein ..
Und wo immer er dann mal hin kam, was auch immer ihm fehlte, guckten die ÄRZTE in seine Akten und runzelten die Stirn: "Sie sind Diabetiker???"
Da konnte mein Mensch noch so sehr versichern, das er bessere Werte hat als so mancher Gesunde und absolut okay war - er war in der Schublade. Schublade auf: "Diabetiker", Schublade zu: "Diabetiker!".
Wenn er erkältet war und zum ARZT ging: "Sie sind Diabetiker ...?"
Wenn er sich die Hand verstaucht hatte ... "Sie sind Diabetiker?"
Wie ihr vielleicht wisst, meine lieben Füße, ist unsereins nun mal besonders gefährdet, bei DIABETIKERN. Unsereins heilt dann nicht mehr so schnell wie die Mauken eines Normalos.
Und als mein Mensch dann vor gut zwei Jahren eine läppische Blutvergiftung an meinem Nachbarn zur Linken bekam, als er mit rot entzündetem Fuß zum ARZT ging ...
Ihr könnt es euch denken, oder?
Und so behandelten sie ihn. Die ÄRZTE zogen ihre Schublade auf und pfuschten so lange diabetisch an seinem Fuß herum, bis er fast alle war - wenn ihr wisst, was ich meine. Ihr Pech war es nur, dass mein Mensch inzwischen eine Freundin gefunden hatte, die den ÄRZTEN nicht alles glaubte. Und zusammen bekamen die zwei meinen Kollegen dann auch wieder hin - ganz ohne diabetische Behabndlung.
Wie er nach Ärztbehandlung mal aussah ... seht ihr auf dem Bild.
Seufz ... und jetzt aber zu mir. Denn vor einem Vierteljahr war ich plötzlich selber ganz dick und rot und heiß ... (nein, Mädels, ich rede von MIR, nicht dem Teil weiter oben!!!), und tat mir auch verdammt weh, so dass mein Mensch mit mir zum ARZT ging und ...
Auch hier muss ich euch enttäuschen, denn der ARZT tippte nicht auf Diabetes, sondern auf Gicht. Jooo. Und gab meinem Menschen starke Schmerztabletten, die würden das schon in Ordnung bringen, das ginge ganz von allein weg.
Die Harnsäure war aber voll okay, konnte also keine Gicht sein. Und nachdem es auch nach drei Tagen nicht besser war, hieß es: Tabletten weiter nehmen, doppelte Menge, dann wird das schon!
Keine Frage nach dem Warum und Wieso ...
Nach zwei Wochn fleißigen Tablettenschluckens (Kollege Magen jubelte vor Begeisterung!), waren dann die Schmerzen so groß und der Fuß so dick, dass mein Mensch bei seinem ARZT anrief und um einen Termin bat. Der ARZT war aber schon so zu mit Terminen, dass er erst am Nachmittag kommen sollte. Da war er dann auch, aber nachdem die Dame an der Rezeption sich, vor neun anderen in der Warteschlange anstehenden Hilfesuchenden, auch nach einer halben Stunde nicht von ihrem Flirt mit dem Computerbildschirm verabschiedet hatte und die Sprechstunde mittlerweile auch schon vorbei war, ging er humpelnd zum Krankenhaus in die Ambulanz.
Ach so, er hatte an diesem Tag eine Flasche Bier gegen die Schmerzen getrunken und wurde als erstes mal prophylaktisch als Alkoholiker eingestuft.
Der junge und smarte ARZT in der Notfall-Ambulanz sah sich den Fuß an und stellte fest, dass er dick und rot und heiß sei. Was für eine treffende Diagnose! Woher wusste er das nur???
Und ... jetzt kommt es ... "Sie sind Diabetiker?"
Jou! Der Mann hatte es endlich erfasst! Und weiter: "Das ganze Bein ist ja auch dick, vor allem das Knie, und so hart ..." Mein Mensch teilte ihm mit, dass er seit fünf Jahren eine Knieprothese habe, die nun einmal etwas härter sei als Knochengewebe, was der junge, smarte ARZT dann gar nicht mehr verstand.
Naja, er war ja auch etwas gestresst, denn die hübsche brünett-gestylte kam immer wieder ins Zimmer und fragte mit gewissem Lächeln, wann er denn endlich fertig wäre und dienstfrei hätte ...
Er hatte es dann auch sehr eilig und überwies meinen Menschen in die Chirurgische Ambulanz - das Ganze spielte sich übrigens im Maria-Hilf-Krankenhaus in Bergheim an der Erft ab. Dort wurde mein Mensch, inzwischen sehr, sehr humpelig, dann auch gleich empfangen von von einem bärtigen Zotteltier auf die Liege geleitet. Ein ARZT mit Glatze, Nickelbrille und in grünem Chirurgenoutfit begutachtete ihn dann mit Kennerblick ...
Sezierte mit seinen Kenneraugen gezielt den Fuß ... also MICH ...
Sagte: "Den zweiten Zeh hier werden wir auf jeden Fall abnehmen, der ist schwarz und abgestorben ..."
Mein Mensch stöhnte: "Blödsinn, geben Sie mir nur Penicillin gegen die Entzündung und was gegen die Schmerzen ..."
Nee, das Penicillin käme ja gar nicht am Zeh an, weil dieser ja abgestorben sei ... Zwingende Logik!
Sein Blick fuhr aufwärts ... "Der Fuß ist aber auch schon entzündet" (wie treffend!). "Den werden wir dann wahrscheinlich auch abnehmen ..."
Würg. Zwischendurch zapfte das Barttier meinem Menschen Blut ab, um seinen ZUCKER zu messen, und ... war schockiert! ... kam mit dem Eergebnis an: "Hier hat er immerhin die Wahrheit gesagt: Kein erhöhter Zucker ..."
Leute, Freunde, Genossen - könnt ihr euch vorstellen, dass mein Mensch fast abgekackt wäre???
Immerhin mal die Wahrheit gesagt!
"Ja, wenn Sie schlecht durchblutet sind", sezierte der ARZT mit der Nickelbrille weiter, müssen wir eventuell das Bein bis zum Knie entfernen ..."
Freunde, mein Mensch ist aufgesprungen und geflüchtet! MIt mir! Er hat sich dann, wie ein Alkoholiker das nun mal tut, erst mal in dr nächstbesten Kneipe die Birne zu gesoffen, inzwischen fast elf Uhr abends, und von seinem Fuß verabschiedet! Von mir! Er hat mir sogar - zum ersten Mal - eine Liebeserklärung gemacht!
Am anderen Morgen war er zum Glück wieder okay und machte einen Termin bei der Fußambulanz in Köln, die seine Freundin für ihn im Internet gefunden hatte, wo er sich dann auch vorstellte. Die ÄRZTE fragte als erstes ... ihr könnt es euch denken ...
Aber sie behielten ih gleich da und behandeklten ihn so, wie er es eigentlich nur gewollt hatte. Mit Antibiotika und Schmerztabletten ... nahmen ihm NICHTS ab, schlugen die Hände über dem Kopf zusammen bei dem Gedanken ...
Da war NICHTS abgestorben ... Dabei hätten die ÄRZTE in Bergheim ihn so gerne von mir befreit.
Doch er lag nun mal auf der Diabetes-Station, ein gesunder Mensch. Und sie kamen viermal am Tag um den Zucker zu messen. Oh, sie versuchten ihn wirklich zu überzeugen, dss er zuckerkrank sei.
Becor er das wirklich noch glaubte, zog er die Notbremse und rief seine Freundin an, die ihn nur zu gerne aus dem Irrenhaus befreite. Einen Charkot-Fuß habe er, hatten sie ihm vorher noch attestiert - ey, Leute, die Rede ist von MIR!!! Knochenmatsch, wenn ihr wisst, was ich meine ...
Eine Orthese müsse er tragen, sonst würde sein Fuß Matsch - Leute. ICH war gemeint!
Um es kurz zu machen: MIr geht es immer noch gut, sogar ausgezeichnet. Der Gips, denn ich tragen müsste, ginge es nach den ÄRZTEN, liegt in meiner Blickweite und guckt mich dumm an. Denn wenn ich ihn trüge, das hat sich einen Tag lang gezeigt, geht mein Mensch so schief, dass sein Knie sich bitter beschwert, und der Rücken will auch nicht mehr nur entzücken ...
Ja, und ich gebe es zu: Ich habe ein schlechtes Gewissen, denn ich müsste, nach Meinung der ÄRZTE, ja längst in irgendeiner Tonne verfaulen oder einem Hund als Leckerchen dienen. Mein Mensch ist aber auch unglücklich, denn er müsste ja eigentlich schlechte Zuckerwerte haben und auf seine Prothese warten. Hat er aber nicht. Manchmal misst er sie aus Spass und kann gar nicht versdtehen, dass sie so gut sind ...
Denn die ÄRZTE brauchen, das denkt er sich manchmal, keine gesunden Menschen und auch keine solchen, die immer noch ihren eigenen Verstand haben.
Das war's von mir, Kumpels, pflegt eure Hühneraugen und seid gut zu euren Menschen. Alles Gute für euch, MIR geht es super ... habe nur ein schlechtes Gewissen den ÄRZTEN gegenüber, weil ich immer noch dran bin ..
Das ist übrigens eine kleine Liebeserklärung an meinen Menschen, den Hoddi ... aber sagt ihm das nicht, sonst schnappt er wieder mal über.
Und die Moral von der Geschicht ...
VERTRAUET EUREN ÄRZTEN NICHT!
Seien Sie jetzt schon gespannt auf die packende Fortsetzung dieser fesselnden Arzteserie unter dem Titel: "Wie meiner Nachbarin ihr Bein nach einer Knieoperation plötzlich ihr rechtes Bein vier Zentimeter länger war als das andere!"
Nein, eigentlich muss ich ihn ja tragen, sagen die Ärzte. Denn sonst ...
Puh. Wie mein Elend begann ...
Also, mein Mensch ist eigentlih ganz gesund, aber er hatte vor fünf Jahren mal Probleme mit dem Zucker. Einmal Zucker, immer Zucker, sagten ihm da die ÄRZTE, damit müsse er nun leben ...
Klar, er hat sich ja auch fast ein Jahr leng gespritzt und hatte hohe Werte. Aber kann er was dafür, dass die Ärzte sich irrten und er nach und nach wieder super Werte bekam und sich nicht mehr spritzen musste, auch keine Medikamente mehr? Dass er wieder GANZ GESUND war ...
Das wollen wir aber erst nochmal sehen, sagten die ÄRZTE ... das kann doch nicht sein ..
Und wo immer er dann mal hin kam, was auch immer ihm fehlte, guckten die ÄRZTE in seine Akten und runzelten die Stirn: "Sie sind Diabetiker???"
Da konnte mein Mensch noch so sehr versichern, das er bessere Werte hat als so mancher Gesunde und absolut okay war - er war in der Schublade. Schublade auf: "Diabetiker", Schublade zu: "Diabetiker!".
Wenn er erkältet war und zum ARZT ging: "Sie sind Diabetiker ...?"
Wenn er sich die Hand verstaucht hatte ... "Sie sind Diabetiker?"
Wie ihr vielleicht wisst, meine lieben Füße, ist unsereins nun mal besonders gefährdet, bei DIABETIKERN. Unsereins heilt dann nicht mehr so schnell wie die Mauken eines Normalos.
Und als mein Mensch dann vor gut zwei Jahren eine läppische Blutvergiftung an meinem Nachbarn zur Linken bekam, als er mit rot entzündetem Fuß zum ARZT ging ...
Ihr könnt es euch denken, oder?
Und so behandelten sie ihn. Die ÄRZTE zogen ihre Schublade auf und pfuschten so lange diabetisch an seinem Fuß herum, bis er fast alle war - wenn ihr wisst, was ich meine. Ihr Pech war es nur, dass mein Mensch inzwischen eine Freundin gefunden hatte, die den ÄRZTEN nicht alles glaubte. Und zusammen bekamen die zwei meinen Kollegen dann auch wieder hin - ganz ohne diabetische Behabndlung.
Wie er nach Ärztbehandlung mal aussah ... seht ihr auf dem Bild.
Seufz ... und jetzt aber zu mir. Denn vor einem Vierteljahr war ich plötzlich selber ganz dick und rot und heiß ... (nein, Mädels, ich rede von MIR, nicht dem Teil weiter oben!!!), und tat mir auch verdammt weh, so dass mein Mensch mit mir zum ARZT ging und ...
Auch hier muss ich euch enttäuschen, denn der ARZT tippte nicht auf Diabetes, sondern auf Gicht. Jooo. Und gab meinem Menschen starke Schmerztabletten, die würden das schon in Ordnung bringen, das ginge ganz von allein weg.
Die Harnsäure war aber voll okay, konnte also keine Gicht sein. Und nachdem es auch nach drei Tagen nicht besser war, hieß es: Tabletten weiter nehmen, doppelte Menge, dann wird das schon!
Keine Frage nach dem Warum und Wieso ...
Nach zwei Wochn fleißigen Tablettenschluckens (Kollege Magen jubelte vor Begeisterung!), waren dann die Schmerzen so groß und der Fuß so dick, dass mein Mensch bei seinem ARZT anrief und um einen Termin bat. Der ARZT war aber schon so zu mit Terminen, dass er erst am Nachmittag kommen sollte. Da war er dann auch, aber nachdem die Dame an der Rezeption sich, vor neun anderen in der Warteschlange anstehenden Hilfesuchenden, auch nach einer halben Stunde nicht von ihrem Flirt mit dem Computerbildschirm verabschiedet hatte und die Sprechstunde mittlerweile auch schon vorbei war, ging er humpelnd zum Krankenhaus in die Ambulanz.
Ach so, er hatte an diesem Tag eine Flasche Bier gegen die Schmerzen getrunken und wurde als erstes mal prophylaktisch als Alkoholiker eingestuft.
Der junge und smarte ARZT in der Notfall-Ambulanz sah sich den Fuß an und stellte fest, dass er dick und rot und heiß sei. Was für eine treffende Diagnose! Woher wusste er das nur???
Und ... jetzt kommt es ... "Sie sind Diabetiker?"
Jou! Der Mann hatte es endlich erfasst! Und weiter: "Das ganze Bein ist ja auch dick, vor allem das Knie, und so hart ..." Mein Mensch teilte ihm mit, dass er seit fünf Jahren eine Knieprothese habe, die nun einmal etwas härter sei als Knochengewebe, was der junge, smarte ARZT dann gar nicht mehr verstand.
Naja, er war ja auch etwas gestresst, denn die hübsche brünett-gestylte kam immer wieder ins Zimmer und fragte mit gewissem Lächeln, wann er denn endlich fertig wäre und dienstfrei hätte ...
Er hatte es dann auch sehr eilig und überwies meinen Menschen in die Chirurgische Ambulanz - das Ganze spielte sich übrigens im Maria-Hilf-Krankenhaus in Bergheim an der Erft ab. Dort wurde mein Mensch, inzwischen sehr, sehr humpelig, dann auch gleich empfangen von von einem bärtigen Zotteltier auf die Liege geleitet. Ein ARZT mit Glatze, Nickelbrille und in grünem Chirurgenoutfit begutachtete ihn dann mit Kennerblick ...
Sezierte mit seinen Kenneraugen gezielt den Fuß ... also MICH ...
Sagte: "Den zweiten Zeh hier werden wir auf jeden Fall abnehmen, der ist schwarz und abgestorben ..."
Mein Mensch stöhnte: "Blödsinn, geben Sie mir nur Penicillin gegen die Entzündung und was gegen die Schmerzen ..."
Nee, das Penicillin käme ja gar nicht am Zeh an, weil dieser ja abgestorben sei ... Zwingende Logik!
Sein Blick fuhr aufwärts ... "Der Fuß ist aber auch schon entzündet" (wie treffend!). "Den werden wir dann wahrscheinlich auch abnehmen ..."
Würg. Zwischendurch zapfte das Barttier meinem Menschen Blut ab, um seinen ZUCKER zu messen, und ... war schockiert! ... kam mit dem Eergebnis an: "Hier hat er immerhin die Wahrheit gesagt: Kein erhöhter Zucker ..."
Leute, Freunde, Genossen - könnt ihr euch vorstellen, dass mein Mensch fast abgekackt wäre???
Immerhin mal die Wahrheit gesagt!
"Ja, wenn Sie schlecht durchblutet sind", sezierte der ARZT mit der Nickelbrille weiter, müssen wir eventuell das Bein bis zum Knie entfernen ..."
Freunde, mein Mensch ist aufgesprungen und geflüchtet! MIt mir! Er hat sich dann, wie ein Alkoholiker das nun mal tut, erst mal in dr nächstbesten Kneipe die Birne zu gesoffen, inzwischen fast elf Uhr abends, und von seinem Fuß verabschiedet! Von mir! Er hat mir sogar - zum ersten Mal - eine Liebeserklärung gemacht!
Am anderen Morgen war er zum Glück wieder okay und machte einen Termin bei der Fußambulanz in Köln, die seine Freundin für ihn im Internet gefunden hatte, wo er sich dann auch vorstellte. Die ÄRZTE fragte als erstes ... ihr könnt es euch denken ...
Aber sie behielten ih gleich da und behandeklten ihn so, wie er es eigentlich nur gewollt hatte. Mit Antibiotika und Schmerztabletten ... nahmen ihm NICHTS ab, schlugen die Hände über dem Kopf zusammen bei dem Gedanken ...
Da war NICHTS abgestorben ... Dabei hätten die ÄRZTE in Bergheim ihn so gerne von mir befreit.
Doch er lag nun mal auf der Diabetes-Station, ein gesunder Mensch. Und sie kamen viermal am Tag um den Zucker zu messen. Oh, sie versuchten ihn wirklich zu überzeugen, dss er zuckerkrank sei.
Becor er das wirklich noch glaubte, zog er die Notbremse und rief seine Freundin an, die ihn nur zu gerne aus dem Irrenhaus befreite. Einen Charkot-Fuß habe er, hatten sie ihm vorher noch attestiert - ey, Leute, die Rede ist von MIR!!! Knochenmatsch, wenn ihr wisst, was ich meine ...
Eine Orthese müsse er tragen, sonst würde sein Fuß Matsch - Leute. ICH war gemeint!
Um es kurz zu machen: MIr geht es immer noch gut, sogar ausgezeichnet. Der Gips, denn ich tragen müsste, ginge es nach den ÄRZTEN, liegt in meiner Blickweite und guckt mich dumm an. Denn wenn ich ihn trüge, das hat sich einen Tag lang gezeigt, geht mein Mensch so schief, dass sein Knie sich bitter beschwert, und der Rücken will auch nicht mehr nur entzücken ...
Ja, und ich gebe es zu: Ich habe ein schlechtes Gewissen, denn ich müsste, nach Meinung der ÄRZTE, ja längst in irgendeiner Tonne verfaulen oder einem Hund als Leckerchen dienen. Mein Mensch ist aber auch unglücklich, denn er müsste ja eigentlich schlechte Zuckerwerte haben und auf seine Prothese warten. Hat er aber nicht. Manchmal misst er sie aus Spass und kann gar nicht versdtehen, dass sie so gut sind ...
Denn die ÄRZTE brauchen, das denkt er sich manchmal, keine gesunden Menschen und auch keine solchen, die immer noch ihren eigenen Verstand haben.
Das war's von mir, Kumpels, pflegt eure Hühneraugen und seid gut zu euren Menschen. Alles Gute für euch, MIR geht es super ... habe nur ein schlechtes Gewissen den ÄRZTEN gegenüber, weil ich immer noch dran bin ..
Das ist übrigens eine kleine Liebeserklärung an meinen Menschen, den Hoddi ... aber sagt ihm das nicht, sonst schnappt er wieder mal über.
Und die Moral von der Geschicht ...
VERTRAUET EUREN ÄRZTEN NICHT!
Seien Sie jetzt schon gespannt auf die packende Fortsetzung dieser fesselnden Arzteserie unter dem Titel: "Wie meiner Nachbarin ihr Bein nach einer Knieoperation plötzlich ihr rechtes Bein vier Zentimeter länger war als das andere!"
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