Zum Nachdenken über Macht - und Liebe...

Tagtäglich fordern gute Absichten zahllose Opfer, auch in Beziehungen. Rücksichtslos wird Menschen etwas aufgedrängt, was tief in der Seele treffen kann.

Ja, wir werden älter. Älterwerden bedeutet auch: reicher werden. Reicher an Licht, reicher an Freundschaft, reicher an Liebe. Reicher auch an Schmerzen, an Kummer, Reicher an gelebtem Leben.

Das Wissen um die Verletzlichkeit des anderen wird zur Tugend, wenn daraus nicht Macht erwächst sondern Schwäche.
Die Wahl dessen, was wir in uns bewirken vermögen, ist die Macht der Liebe.
Doch Liebe und Macht sind wie Feuer und Wasser, so daß allein das Herz beseelt den anderen stark zu machen, so daß die eigene Größe die des anderen ist.

Wir sind verletzlich. Am meisten in unserer größten Kraft: in der Liebe.
Aber es gibt Menschen, die sich in die Zuwendung des anderen kuscheln.
Menschen, die füreinander Wort und Antwort sind.
Die sich immer wieder über den anderen freuen.
Wie schön,wenn wir ihnen begegnen.
Menschen, die eine erquickende Wärme verbreiten,
die uns in unserer Selbstachtung stärken, eine Hand, die streichelt; ein Arm, der schützt.

Manche Menschen verwechseln Liebe mit Macht.
Dann ist es Liebe, die keine Chance bekommt. Es sind Menschen, die das Schönste, was sie in sich tragen verdrängen müssen.
Tausendmal kommt es vor.
Aber immer wieder ist es eine Tragödie.

Dein wahres Gesicht zeigen, daß ist der erste Schritt auf dem Wege zur Freundschaft, und zur Liebe!