Gedanken zu meinem Computer.

Was waren dies für Zeiten, die muß ich seither meiden,als ich noch in Gesichter von Kollegen sah, manchmal entfernt und manchmal nah. Jetzt seh ich sie fast nur noch von hinten , Konturen sind nicht mehr zu finden . Sie starren in die " Kiste " rein und sind mit sich ja ganz allein .Als früher ich persönlich grüßte, stand niemand " in der Wüste " . Heute herrscht der " Tunnelblick " , nach vorne nur und nicht zurück .Emotionen gibt`s nicht mehr persönlich,dies ist doch viel zu ungewöhnlich . Heute kann ich mich verstecken , um hunderttausend  Megaecken . die Infos laufen hin und her,als ob Dynamik alles wer.Alles geht fast ohne Panne,denkt man , wie  "von der Stange ".Doch alles hat , wie jeder weiss, so auch der Fortschritt seinen Preis.Man fragt beim lesen und studieren, muß ich was speichern und sortieren ?Kommt der Klient gar erst zum Schluß, weil ich mich " kundig" machen muß .  Dies kann mir keiner doch verbieten,drum muß ich es verhüten,dass es in diesem Hause je gibt ne Infopause.Ich stopfe alles in mich rein,persönliches muß nicht mehr sein .Die Zauberworte heißen Tempo und Geschwindigkeit , bei Tag und Nacht , zu jeder Zeit. Ich habe Zugriff und es in " der Hand " , selbst wenn es raubt mir den Verstand.Ich weiß sehr viel,will es nicht missen,doch ich muß mehr, will ALLES  wissen.  Ich hör: " Mach mit, mach kein Geschrei, gehörst dazu, bist auch dabei. Du erntest sonst Verachtung nur und bist bald auf der falschen Spur. Ich mache jede Wette,auch du liebst die Diskette" Ich sag : " Ja schon, nur manchmal fall ich halt zurück ,in das von mir gelernte Stück . Dort steht : " Red mit den Menschen ohne Visier und Filter " was folgt sind unmittelbar die " Bilder "  , die hierbei sich entfalten. Die Qualitäten sind nicht neu - sie bleiben stets , die alten. 

Hier steht ich nun,ich alter Tor, und bin so klug als wie zuvor.         

Herbert ,der jetzt selbst bestimmt , was der Computer  mit ihm anstellt.