Mein Hund
...das spirituelle Wesen. Er lebt in seiner eigenen Welt. Vieles an ihm ist mir rätselhaft. Aber er liest in mir wie in einem offenen Buch.
Es geht mir gesundheitlich nicht gut. Habe erhebliche Luftnot und bin geschwächt. Trotzdem will ich mit meinem Kraftprotz von Hund vor die Tür. Er will es auch.
Hund & ich haben folgende Vereinbahrung: Ich lasse mich von ihm "ziehen", aber er muss dafür auch machen was ich will.
Also geht es bis zum äußersten Winkel auf meiner Insel. Zu Zeiten, an denen garantiert kein Mütterchen oder Kindchen sich über einen pesenden Hund ohne Leine erschrecken müßte.
Am äußersten Ende lass ich ihn mit Leine laufen. Er kann rennen wohin er will. Muss aber in Rufweite bleiben und sich zeigen. Dann warte ich bis er sich müde gerannt hat.
Manchmal gelingt es ihm eine Katze zu erschnüffeln. Er würde mit dieser Katze gerne jagen. Katzen sind aber weitaus intelligenter als Hunde. Eine Katze setzt sich cool auf einen Baum oder verschwindet in einem Rohr. Von dort aus ärgert sie den Hund und wartet, bis Frauchen heraneilt umd den wild bellenden und verzweifelten Hund abzuführen. Jeden Tag im Grunde die selbe Nummer.
Heute am Nachmittag dann eine kleine Änderung im Programm. Katze hat sich auf einem Baum in Dornen an der Klippe verzogen. Sie sitzt dort warm und trocken.
Der doofe Hund sitzt verzweifelt in den Dornen und bellt ganz fürchterlich.
Frauchen noch doofer als der Hund, klettert dem Köter hinterher.
Schmieriger dreckiger Abhang. Dornenbüsche über & über.
Kein Weiterkommen & kein Runterkommen mehr. Das Fieber heizt meinen Körper auf 180° und der Schweiss läuft in Rinnsalen aus meinem Körper.
Da! Eine männliche Stimme ruft nach dem Köter. Hund lauscht, wird unsicher rennt hin und rennt wieder in die Büsche zur Katze.
Mann ruft nach mir. Sieht mich in den Dornen an der Klippe hängen.
Mann mosert nicht, sondern handelt. Er trägt geeignete Klamotten. Sogar Handschuhe.
Inzwischen habe ich mir die Leine vom Hund gekrallt. Er hängt unter mir und zieht mich langsam durch die Dornen und den Matsch. Loslassen will ich auch auf keinem Fall.
Der Mann kommt und packt sich die Leine mit der Bestie.
Er schleift den Hund durch die Dornen und mich mit.
Leider erliege ich meiner Luftnot. Das auch noch!
Muss im Dreck sitzen bleiben und ringe nach Sauerstoff. Und schwitze und schwitze. Es fühlt sich an, als ob ich im sterben liege.
Der Mann bleibt cool. Lässt mich nicht alleine. Drängt sich aber auch nicht auf. Hund ist wieder folgsam. Lammfromm. Böse ist der Hund nicht. Nur doof.
Irgendwann kann ich wieder atmen und reden. Und Hund und ich gehen an der Leine nach Hause.
Der Mann hat mich total beeindruckt. Er war so, wie ein Mann sein sollte. Er hat gehandelt. War nicht aufdringlich. War nett und freundlich. Am liebsten wäre ich bei ihm geblieben.
Hund & ich haben folgende Vereinbahrung: Ich lasse mich von ihm "ziehen", aber er muss dafür auch machen was ich will.
Also geht es bis zum äußersten Winkel auf meiner Insel. Zu Zeiten, an denen garantiert kein Mütterchen oder Kindchen sich über einen pesenden Hund ohne Leine erschrecken müßte.
Am äußersten Ende lass ich ihn mit Leine laufen. Er kann rennen wohin er will. Muss aber in Rufweite bleiben und sich zeigen. Dann warte ich bis er sich müde gerannt hat.
Manchmal gelingt es ihm eine Katze zu erschnüffeln. Er würde mit dieser Katze gerne jagen. Katzen sind aber weitaus intelligenter als Hunde. Eine Katze setzt sich cool auf einen Baum oder verschwindet in einem Rohr. Von dort aus ärgert sie den Hund und wartet, bis Frauchen heraneilt umd den wild bellenden und verzweifelten Hund abzuführen. Jeden Tag im Grunde die selbe Nummer.
Heute am Nachmittag dann eine kleine Änderung im Programm. Katze hat sich auf einem Baum in Dornen an der Klippe verzogen. Sie sitzt dort warm und trocken.
Der doofe Hund sitzt verzweifelt in den Dornen und bellt ganz fürchterlich.
Frauchen noch doofer als der Hund, klettert dem Köter hinterher.
Schmieriger dreckiger Abhang. Dornenbüsche über & über.
Kein Weiterkommen & kein Runterkommen mehr. Das Fieber heizt meinen Körper auf 180° und der Schweiss läuft in Rinnsalen aus meinem Körper.
Da! Eine männliche Stimme ruft nach dem Köter. Hund lauscht, wird unsicher rennt hin und rennt wieder in die Büsche zur Katze.
Mann ruft nach mir. Sieht mich in den Dornen an der Klippe hängen.
Mann mosert nicht, sondern handelt. Er trägt geeignete Klamotten. Sogar Handschuhe.
Inzwischen habe ich mir die Leine vom Hund gekrallt. Er hängt unter mir und zieht mich langsam durch die Dornen und den Matsch. Loslassen will ich auch auf keinem Fall.
Der Mann kommt und packt sich die Leine mit der Bestie.
Er schleift den Hund durch die Dornen und mich mit.
Leider erliege ich meiner Luftnot. Das auch noch!
Muss im Dreck sitzen bleiben und ringe nach Sauerstoff. Und schwitze und schwitze. Es fühlt sich an, als ob ich im sterben liege.
Der Mann bleibt cool. Lässt mich nicht alleine. Drängt sich aber auch nicht auf. Hund ist wieder folgsam. Lammfromm. Böse ist der Hund nicht. Nur doof.
Irgendwann kann ich wieder atmen und reden. Und Hund und ich gehen an der Leine nach Hause.
Der Mann hat mich total beeindruckt. Er war so, wie ein Mann sein sollte. Er hat gehandelt. War nicht aufdringlich. War nett und freundlich. Am liebsten wäre ich bei ihm geblieben.
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