Meine ureigene Definition zu
KUNST
Kunstwerke sind für mich
visuelle, akustische oder tastbare Dinge
die mich faszinieren.
Etwas das ich gerne machen möchte, aber mangels Übung, Geschick,
Ausbildung oder Möglichkeiten nicht selbst vollbringen kann.
In Kunst sehe ich –ein phänomenales Gedächtnis, auch
Ereignisse wirkungsvoll zu Worten zu formen,
gedankliche und visuelle Dinge in Bildern malerisch
darzustellen oder plastisch nachzuformen.
Die völlige Beherrschung des Bewegungsapparates –
ausgedrückt durch Artistik, und die vollkommene
Handhabung der Stimme oder Musikinstrumente.
Künste die ich auch vollbringen könnte, aber mangels Zeit und
materieller Möglichkeiten vor mir her schiebe erregen
meine besondere Aufmerksamkeit.
Unnachahmliche Künste hat die Natur zu bieten.
Zuckende Blitze, Sonnenuntergänge, die sich wandelnde
Farbenvielfalt von Blätter und Blüten zu allen Jahreszeiten.
Das Fell von Säugetieren, das Federkleid der Vögel,
ihre Nestbautechnik, die Haut der Reptilien die Schuppen der Fische
in all ihren Farben und Funktionen.
Der variable Flug der Vögel, das Tauchmanöver von Fischen,
Robben oder Wale, die Kletterkünste von Affen oder Steinböcke.
Auch animalische Überlebensstrategien in Wüsten oder Schnee und Eis
Sie zeugen von einer Kunst die von Menschen nicht erreicht wird.
Staunend kann ich nur beobachten und davon berichten.
Vieles davon versucht man nachzuahmen es gelingt nur
unvollkommen und endet meistens in Lärm Gestank
und schwer lösbaren Umweltproblemen.
Manche schaffen auch Dinge und müssen anderen erklären
das das Kunst ist. Ohne diese Hilfestellung sieht das
Werkstück sonst aus wie ein Sperrmüllhaufen.
Man könnte genau so gut den Elefanten
einen Pinsel im Rüssel platzieren um ihn damit malen zu lassen.
Anschließend trampelt er im Lehm herum und fertig ist das
„Kunstwerk“ das den modernen Zeitgeist widerspiegelt.
Da beschränke ich mich dann lieber auf meine eigenen bescheidenen
Talente, oder ich ziehe mich in die Natur zurück und beobachte
mit allem Respekt eine Spinne die ihr Netz Webt, einen
Ameisenhügel oder einen Vogel beim Nestbau und bewundere
den Schöpfer der Naturgesetze, der uns mit Sinnesorganen
ausgestattet hat um all
diese „Künste“
wahrnehmen zu können.
