Er war meine große Liebe…..ich werde ihn nicht vergessen.
Es ist eine Erinnerung die mich wohl nie loslassen wird………weil, so etwas gibt es nur einmal.
Mein Sohn war damals 5 Jahre, ADS wie man heute sagt. Dur eine Überredung meiner Freundin hatte ich mich entschlossen mir doch wieder ein junges Pferd zu kaufen.
Sein Name war Dondolo….. oh , man er war so breit wie er lang war.
Beim zweiten Besichtigungsbesuch kam auch mein Sohn mit. Dondolo 4 Jahre und gerade gelegt, Pferde Kenner wissen was das heißt, stand in seiner Box.
Wir schauten uns dies Pferd an und waren am überlegen…..ja bis….mein Sohn mit seinen 5 Jahren in diese Box sprang mit den Armen ruderte und schrie…..mein Pferd…mein Pferd. Uns allen Blieb vor Schreck der Atem weg.
Dondolo ganz kuhl…….bewegte sich keinen Moment, peilte die Lage ging einen Schritt nach vorne schupste meinen Sohn an, als wenn er sagen wollte…..was willst Du frecher Kerl hier.
Da war der Bann gebrochen und ich sagte ….der, und kein anderer.
Dondolo und ich sind viele hoch und Tiefs gegangen…..er war mein Freund es gab keinen besseren als ihn.
Einmal bin ich abends, es war Winter, heim gefahren.
Irgend etwas war anders ich konnte es nicht sagen. Nachts bin ich wach geworden….eine Unruhe überfiel mich. Ich habe mich angezogen und bin….ich weiß nicht warum…..in den Stall gefahren.
Er lag in seiner Box mit hohem Fieber. Aja, ich wusste er hat mich gerufen.
Ich bin die Nacht über bei ihm geblieben, habe ihm die Nüßtern ausgewaschen und ihn warm eingedeckt.
Am nächten Morgen nach dem Tierarzt bin ich dann zur Arbeit gefahren. Ja wir haben uns verstanden. Dondolo war ein Filu….voller Unsinn.
Einmal kam der Schmied……mit seiner Lederschürze kniete er vor ihm,
dies hätte er mal nicht machen sollen.
Dondolo hatte es gebracht auf drei Beinen eins zu bewegen um mit dem Hinterbein auf die Schürze zu treten. Sch……der Schrei….des Schmiedes ging durch den Stall, naja er konnte nicht mehr aufstehen. Das Pferd stand auf seiner Schürze.
Ja so war er, nur Unfug im Kopf.
Aber ich, ja ich konnte mich auf ihn verlassen, nein nicht nur ich, viele Behinderte und Kinder hat er geliebt.
Zu jeder Zeit, er war einfach etwas besonderes.
Viele Tränen habe ich in seiner Box geweint…………ja bei ihm konnte ich schwäche zeigen, er hätte es nie ausgenützt.
Ja aber dann……….wir mussten den Stall wechseln. Passiert einfach mal.
Er fing an zu Husten, der Tierarzt verschrieb ein Hustenmittel. Leider schlug dies nicht an…..ich hätte vieles wissen müssen.
Es wurde schlimmer, er bekam kaum noch Luft. Oh was habe ich gelitten, er hat nie geklagt mich nur mit seinen braunen Augen angesehen. Aber er wusste, ich helfe ihm.
Nach einer großen Diaknose die Erfahrung……Tot oder Leben.
Ich habe gesagt ich werde kämpfen. Er ist mein Freund.
Nach 2 Lungenspülungen, ging es los. Es wurde eine Therapie aufgestellt.
Ich bin jedes Wochenende mit ihm an die Ostsee gefahren…..Reiten, Reiten, Reiten.
Vieles habe ich umgestellt. Futter und Bewegungsplan. Ich wollte ihn behalten, komme es was wolle.
Nach einem Jahr sagte man mir……….geschafft.
Aber…..einhalten des Plans. Ja ich habe alles dran gesetzt.
Dodi und ich….ja wir beide. Er war mein Freund.
Aber ich bin nicht alleine im Stall. Nach 4 Jahren ein Huster. Alarm für mich. Darf nicht sein.
Wir sind ausgeritten in der Heide, da kam der Zusammenbruch.
Da wo wir waren durften keine Autos hin….wie sollte ich ihn da weg transportieren……ich kann Berge versetzen wenn ich will. Da wollte ich.
Ich habe alles versucht, und es hatte geklappt…..er wurde abgeholt und in eine Klinik gebracht. Mein Herz war so schwer.
Es stellte sich raus das man den Plan den wir aufgestellt hatten nicht berücksichtigt hatten. Ja es gibt Leute die meinen sie kennen mehr als der Tierarzt und spielen mit dem Leben eines Tieres. Man hatte ich einen Zorn.
Die Aufklärung hatte dann der Tierarzt übernommen.
Nun ging meine Arbeit los. Es gab keine andere Möglichkeit mehr als eine Eigenblutbehandlung. Also bin ich, bitte erspart mir Einzelheiten, immer wieder los. Vor der Arbeit, ich fange um 5 Uhr an.
Aber ich liebte meinen Dondolo….und er mich auch,
Dann war alles überstanden. Den ersten Geländeritt haben wir gewonnen.
Oh war ich glücklich, habe in seiner Box gesessen und Tränen geweint.
Es war für mich das schönste Gefühl.
Dann kam der erste Huster nach ca 1 Jahr, Dodi war jetzt 17 Jahre…..kein Alter.
Ich stellte fest das sich wieder Stroh in seiner Box befunden hatte. Er durfte keins haben.
Zum selben Zeitpunkt hatte eine Freundin von mir für ihre kleinen Kinder ein Pony gekauft.
Dondolo sollte dahin, als Begleitpferd, für kurze Zeit.
Ich wollte sein gutes…..
Kurz vor Pfingsten bin ich zu ihm gefahren. Meine Freundin und ich haben uns über den Pferdepass unterhalten. Ich sagte ihr das meine Pferde ( sofern sie nicht alt sind) nur über den Schlachter sterben werden. Ich selber bin Organspender. Was danach ist, ist mir egal.
Es war ein Streit Gespräch.
Es war genau Pfingsten Dienstag…..oh…..als mich der Anruf traf der alles veränderte.
Dondolo hatte sich, durch einen Sturz den Rückenwirbel gebrochen.
Der zugerufene Tierarzt sagte das er dieses Pferd nicht einschläfern wird……da der Tot ca 30 Minuten dauern würde.
Ich hätte schreien können als ich dies erfahren habe.
Ich habe geweint……glaubt es mir.
Nun kam nur noch eine Norschlachtung in frage. Ja alle die jetzt sagen es gäbe eine andere Lösung.
Glaubt es mir….ich hätte alles gegeben und alles getan um meinen Freund zu retten. Aber wir Menschen sind verpflichtet das zu tun was für das Tier am besten ist. Nicht für den Menschen.
Ich bin los gefahren um meinen Hänger zu holen…..viele Freunde( ich wusste nicht das ich so viele habe) wollten mich begleiten.
Meine Tierärzten sagte gleich….ruf an ich helfe.
Ein bekannter Stallbesitzer hatte alles organisiert, für meinen Dodi und mich.
Ich bin nach Reinbeck gefahren….oh diese Fahrt war Schlimm, aber ich wusste nicht das es noch schlimmer kam.
Dondolo hatte mich gehört, er Wieherte und kam an die Tür gehumpelt. Legte sein Maul auf meine Schulter schnaubte und rieb sein Maul an meine Wange, als wenn er sagen wollte, schön Du bist da.
Auch jetzt wo ich dran Denke laufen mir die Tränen über die Wange.
Es fällt mir sehr schwer weiter zu schreiben.
Er ist neben mir her….einfach so….vollgepumpt mit Medikamenten auf den Hänger gegangen.
Es war die schlimmste Fahrt meines Lebens, ich habe meinen Freund zum Töten gefahren.
Keiner weiß oder ahnt was ich in dieser Zeit durchgestanden habe.
Ich hatte so viele Freunde, die an der Autobahn gestanden haben. Aber die Fahrt, gehörte nur mir und Dondolo.
Es war alles Organisiert. Ich wurde abgeholt um keine Zeit zu verlieren, er hatte Schmerzen....wie lange hilten die Spritzen.
Am Zielort….habe ich mich von ihm verabschiedet…..mein Herz war so schwer ich habe geweint....ach könnte ich ihm nur helfen.
Er ging ohne irgendetwas mit mir mit. Ich habe ihn begleitet…..bis der Bolzenschuss kam………….
Ich hätte alles, wirklich alles getan um ihn zu retten….
Auch setzt 6 Jahre nach seinem Tot habe ich es noch schwer über ihn zu reden.
Ich werde ihn nie vergessen ihn kann man nicht ersetzen…..meine große Liebe Dondolo ich vermisse ihn sehr.