Erinnerungen, das hört sich so weit weg an. dabei ist es ja noch gar nicht so lange her. Es kommt mir nur so lange vor, weil sich mein leben in dem letztem halben jahr so grundlegend verändert hat.Ganz plötzlich, sind mir die meisten grundlagen, die mein leben ausgemacht haben, praktisch unter den füssen weggezogen.
Es war schwer wieder eine grundlage zu finden, es war schwer, die einsicht zu gewinnen, dass ich aber doch bis dahin, manchmal das glück hatte, wie meine älteste tochter mal sagte, drei leben auf einmal zu leben. Langsam fange ich an dafür dankbar zu sein.Und zu dem, wofür ich dankbar bin, gehörst unbedigt du.
Kennengelernt habe ich dich im net, nach dem ralph mich verlassen hatte. Zu anfang habe ich dich ignoriert, unter dem motto, will keinen jugendlichen liebhaber, sondern einen partner. Aber, du warst beharrlich, hast in mir interesse, an deinen ansichten, an deiner lebenssituation geweckt. nach ca. zwei monaten war ich bereit zu einem treffen.
Nie werde ich den augenblick vergessen, als du aus dem fahrstuhl kamst, mit deiner grösse von 1,99m mit dem verlegenem lächeln eines grossen lausbubens.
Wir haben gemeinsam gegessen,etwas wein getrunken, lange gespräche geführt.
irgendwann kames dann zur ersten umarmung zum erstem kuss und dann unweigerlich im bett. erste vosichtige erkundungen unserer hände, an dem körper des anderen, herausfinden, welche berührung, liebst du, die lippen auf die reise gehen lassen und immer wieder diesen rausch des haut an haut gefühls, das gleichzeitig auch eine grosse geborgenheit vermittelte. Dann endlich die vereinigung unserer körper, begleitet von einem aufschrei der unendlichen erleichterung.Bitten , flehen, fordern, dann der augenblick der erschöpfung, das aufbäumen und das zusammensinken. Die heftigen stösse unseres atems, das sich festhalten und in den armen liegen.
Viele dieser abende und nächte durften wir haben, viele gespräche, wundervolle nächte sehr kuze nächte, was den schlaf betrifft, aber wie wunderbar die stunden, du hast mich die ganze nacht nicht aus deinem arm gelassen, deinen atem zu hören, wenn du eingeschlafen warst. Je länger wir uns kannten, um so schöner und intensiver wurde unser zusammensein, wissend um jede berührung, die der andere liebte, wissend um die erfüllung. Aber auch die gegenseitige achtung, für dein und mein leben, zwei verschiedene, sich nur in dieser enklave der gegenseitigen zuneigung, begegnenden menschen. Nicht im wahrem, alltäglichem leben.
Aber du wirst immer zu den guten erinnerungen in meinem leben gehören.
Zu dem wissen von empfangener zärtlichkeit und empfangener achtung.
