Weiß
sind die Dächer,
wie puderüberzogen,
Sonne,
noch zögerlich,
wirft matt ihren Strahl
auf grauweisse Felder.

Ihr schwacher Schein
erreicht schon,
die starren Wipfel der Bäume
auf deren kahlen Zweigen
die schon erwachten Vögel sich wiegen
im leichten Wind,
der vom Herbst erzählt.

Bäume,
ihrer bunten Kleider beraubt,
trotzen dem ersten Frost,
schütteln ab
ihr letztes welkes Laub,
das raschelnd
den harten Boden bedeckt,
einem Teppich gleichend.

Stärker
wird nun der Sonne Strahl,
leckt gierig der Dächer
frostiges Weiß,
schenkt dem kalten Morgen
einen freundlichen Gruß,
Erfreut Mensch und Tier.

Vögel
breiten aus ihre starren Flügel,
suchen Futter im Laub.
Auch ich,
fröstelnd,trotze der Kälte,
warm eingepackt
wag ich mich hinaus
atme ein den frischen,neuen Morgen
im November.

@ Luzie.R.