Mysteriöse Erinnerung…
… heute dran gedacht…
Aufgewachsen in einer Wohnsiedlung in Hamburg – in fast jeder Familie waren Kinder in meinem Alter. Eine Familie hatte einen Sohn – keiner mochte mit ihm spielen.
Er war anders als andere Kinder und spielen ging mit ihm wirklich nicht. Meine Eltern waren dafür, dass wenigstens ich mit ihm spielte. Waren wir doch Nachbarn und die Eltern verstanden sich auch so einigermaßen.
Ok, während alle Kinder Spaß beim Spielen hatten, hatte ich ihn nicht wirklich, aber auf alle Fälle hatte Nachbarskind jemand zum Spielen. Es war langweilig und die anderen Kinder fingen an, sich auch über mich lustig zu machen. Was sollte ich denn tun?
Also spielte ich weiter mit ihm, da er ja sonst keine Spielkameraden hatte. Es machte wirklich keinen Spaß, er konnte nicht verlieren, war laut und hat auch immer Stunk gemacht. Ich wollte nicht!!! Ich wollte Spaß beim Spielen, wie ihn alle in meinem Alter hatte.
Dann kam es so, dass ich gesagt habe: „ich spiele nicht mehr mit ihm!“. Ich sollte aber. Die Nachbarn wollten es und meine Eltern auch. Was tun???
So traurig der Gedanke auch war, ich habe ihn mir weg gewünscht. Ich wollte, dass er weg geht und ich meine Ruhe habe.
Und dann geschah Folgendes: Er starb.
Oh, das wollte ich nicht, ich wollte doch einfach nur nicht mehr mit ihm spielen müssen, aber dass er stirbt, nein, das habe ich nicht gewollt. Ich fühlte mich schuldig.
Es hat lange Zeit gedauert, bis ich begriffen habe, dass ich nichts für seinen Tod konnte. Er war krank. Das wusste ich nicht. Aber wie kann man auch ein Kind zwingen, mit jemanden zu spielen, den man nicht mag?
(Auf Grund einer Nachricht, die ich heute gelesen habe, fiel es mir wieder ein, deshalb habe ich es aufgeschrieben)
Euch allen ein schönes Wochenende
© Vigilante
Er war anders als andere Kinder und spielen ging mit ihm wirklich nicht. Meine Eltern waren dafür, dass wenigstens ich mit ihm spielte. Waren wir doch Nachbarn und die Eltern verstanden sich auch so einigermaßen.
Ok, während alle Kinder Spaß beim Spielen hatten, hatte ich ihn nicht wirklich, aber auf alle Fälle hatte Nachbarskind jemand zum Spielen. Es war langweilig und die anderen Kinder fingen an, sich auch über mich lustig zu machen. Was sollte ich denn tun?
Also spielte ich weiter mit ihm, da er ja sonst keine Spielkameraden hatte. Es machte wirklich keinen Spaß, er konnte nicht verlieren, war laut und hat auch immer Stunk gemacht. Ich wollte nicht!!! Ich wollte Spaß beim Spielen, wie ihn alle in meinem Alter hatte.
Dann kam es so, dass ich gesagt habe: „ich spiele nicht mehr mit ihm!“. Ich sollte aber. Die Nachbarn wollten es und meine Eltern auch. Was tun???
So traurig der Gedanke auch war, ich habe ihn mir weg gewünscht. Ich wollte, dass er weg geht und ich meine Ruhe habe.
Und dann geschah Folgendes: Er starb.
Oh, das wollte ich nicht, ich wollte doch einfach nur nicht mehr mit ihm spielen müssen, aber dass er stirbt, nein, das habe ich nicht gewollt. Ich fühlte mich schuldig.
Es hat lange Zeit gedauert, bis ich begriffen habe, dass ich nichts für seinen Tod konnte. Er war krank. Das wusste ich nicht. Aber wie kann man auch ein Kind zwingen, mit jemanden zu spielen, den man nicht mag?
(Auf Grund einer Nachricht, die ich heute gelesen habe, fiel es mir wieder ein, deshalb habe ich es aufgeschrieben)
Euch allen ein schönes Wochenende
© Vigilante
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