Paradox of Life





Apr 29, 2008

George Carlin, a comedian of the seventies and eighties has written an insightful article after his wife's death. It is amazing how a man of his calibre writes in such an eloquent manner.



The paradox of our time in history is that we have taller buildings but shorter tempers, wider freeways, but narrower viewpoints. We spend more, but have less, we buy more, but enjoy less. We have bigger houses and smaller families, more conveniences, but less time. We have more degrees but less sense, more knowledge, but less judgment, more experts, yet more problems, more medicine, but less wellness.

We drink too much, smoke too much, spend too recklessly, laugh too little, drive too fast, get too angry, stay up too late, get up too tired, read too little, watch TV too much, and pray too seldom.

We have multiplied our possessions, but reduced our values. We talk too much, love too seldom, and hate too often.

We have learned how to make a living, but not a life. We have added years to life not life to years. We have been all the way to the moon and back, but have trouble crossing the street to meet a new neighbour. We conquered outer space but not inner space. We have done larger things, but not better things. We have cleaned up the air, but polluted the soul. We've conquered the atom, but not our prejudice. We write more, but learn less. We plan more, but accomplish less. We've learned to rush, but not to wait. We build more computers to hold more information, to produce more copies than ever, but we communicate less and less.

These are the times of fast foods and slow digestion, big men and small character, steep profits and shallow relationships. These are the days of two incomes but more divorce, fancier houses, but broken homes. These are days of quick trips, disposable diapers, throwaway morality, one night stands, overweight bodies, and pills that do everything from cheer, to quiet, to kill. It is a time when there is much in the showroom window and nothing in the stockroom. A time when technology can bring this letter to you, and a time when you can choose either to share this insight, or to just hit delete.

Remember, spend some time with your loved ones, because they are not going to be around forever.

Remember, say a kind word to someone who looks up to you in awe, because that little person soon will grow up and leave your side.

Remember, to give a warm hug to the one next to you, because that is the only treasure you can give with your heart and it does not cost a cent.

Remember, to say, 'I love you' to your partner and your loved ones, but most of all mean it. A kiss and an embrace will mend hurt when it comes from deep inside of you.

Remember to hold hands and cherish the moment for someday that person will not be there again.

Give time to love, give time to speak! And give time to share the precious thoughts in your mind.

AND ALWAYS REMEMBER:

Life is not measured by the number of breaths we take, but by the moments that take our breath away.”


Übersetzung:
Das Paradoxe in unserer Zeit ist, dass wir breitere Autobahnen haben, aber engere Ansichten. Wir geben mehr aus, aber haben weniger. Wir kaufen mehr, aber genießen weniger. Wir haben größere Häuser, aber kleinere Familien, mehr Annehmlichkeiten, aber weniger Zeit. Wir haben mehr akademische Grade, aber weniger Einsicht, mehr Wissen, aber weniger Urteilsvermögen, mehr Experten und dennoch mehr Probleme, mehr Medizin, aber weniger Allgemeinwohl.

Wir trinken zu viel, rauchen zu viel, geben zu viel zu unüberlegt aus, lachen zu wenig, fahren zu schnell, werden zu ärgerlich, bleiben zu lange auf, stehen zu übermüdet auf, lesen zu wenig, schauen zu viel fern und beten zu selten.

Wir haben unsere Besitztümer vervielfacht, aber unsere Werte reduziert. Wir plappern zu viel, lieben zu selten und verachten zu oft zu tief.

Wir haben gelernt, wie man seinen Lebensunterhalt verdient, aber nicht wie man ein Leben gestaltet. ... Wir haben es geschafft auf den Mond und wieder zurück zu kommen, aber über die Straße zu gehen und einen neuen Nachbarn zu treffen, das fällt uns schwer. Wir haben den Weltraum erobert, den Raum in uns aber noch nicht. Wir haben große Taten vollbracht, besser sind sie aber deshalb noch lange nicht.
Wir haben die Luft gereinigt , die Seele aber ist noch verpestet. Wir haben uns das Atom untertan gemacht, nicht aber unsere Vorurteile besiegt. Wir schreiben mehr, lernen aber weniger. ... Wir haben gelernt, uns zu beeilen, aber nicht uns zu gedulden. Wir bauen Computer, um immer mehr Information zu speichern, um immer mehr Vervielfältigungen zu ermöglichen, aber wir kommunizieren immer weniger.

Dies ist eine Zeit des fast food und der langsamen Verdauung, der großen Personen und des geringen Charakters, des schnellen Profits und der flüchtigen Beziehung.
Es sind die Tage des doppelten Einkommens bei mehr Scheidungen, die Zeit des fantasievollen Häuser und des zerrütteten Zuhauses. ...


Denk dran, verbringe mehr Zeit mit denen, die du liebst, denn sie werden nicht immer um dich herum sein.
Denk dran, sag denen, die zu dir aufschauen, ein nettes Wort, denn dieses kleine Persönchen wird bald größer und nicht mehr an deiner Seite bleiben.

Denk dran, die Deinen liebevoll in den Arm zu nehmen, denn dies ist das einzige wertvolle Geschenk, das du aus vollem Herzen verschenken kannst, und das dich nichts kostet.

Denk dran, deinem Partner zu sagen 'Ich liebe dich, ich mag dich so', und sage es so, dass er oder sie spürt wie ernst du es damit meinst. Ein Kuss oder eine Umarmung heilt Wunden, sobald sie aus deinem tiefsten Inneren kommen.

Denk dran, die Hand des anderen zu halten und diesen Moment wertzuschätzen in Vorausschau auf den Tag, wo diese Person nicht mehr da sein wird.

Nimm dir Zeit zu lieben, nimm dir Zeit zu reden! Und nimm dir Zeit, um eure wertvollen Gedanken zu teilen und auszutauschen.


Und bedenke immer:

Das Leben wird nicht gemessen an der Anzahl der Atemzüge, die du machst, sondern an der Anzahl der Momente, die für dich atemberaubend sind.