Noch ein blind date - wahre Geschichte
In Gedenken an meinen heißgeliebten Mann
Am Sa. 14.6.2003 erschien in der Zeitung meine Annonce - Herzkönig gesucht, mit SMS an meine Handynummer. Ich wurde bombadiert, siebte stark aus, denn ich hatte konkrete Vorstellungen. Wozu Zeit mit nicht Passenden vergeuden? Am frühen Abend kam eine Nachricht: Entschuldige, ich hänge total daneben, bin ja immer so belogen und betrogen worden, schreibe aber trotzdem. Ach, ich wollte den armen Kerl trösten und aufmuntern. So gingen 6 Stunden lang SMS hin und her. Er hatte seine 3 Töchter von klein auf allein großziehen, hart arbeiten und Geld verdienen müssen, eine liebe Frau und Mutter für die Kinder fand er nie. Da saß er nun allein und totunglücklich, hatte 3 Jahre zuvor einen Schlaganfall erlitten. Schließlich lud ich ihn ein, mich am anderen Mittag zu besuchen, ich wollte einfach nur, erledigt von insgesamt 18 Stunden SMS, ins Bett. Ich hatte noch nie einen unbekannten Mann zu mir eingeladen, aber mein Auto war in der Werkstatt, und er war so lieb und anständig, wie ein guter Freund. Als Partner kam er für mich überhaupt nicht in Frage, dachte ich. Wie er aussah - keine Ahnung.
Tja, und dann stand er vor mir. Vor Begeisterung sprang er in die Luft, lachte, hielt mir eine rote Rose entgegen und strahlte mich mit seinen leuchtend blauen Augen an wie ein Kind den Weihnachtsbaum. Er war 4 Jahre jünger, groß, hatte schöne, silberne Haare, er wirbelte mich um sich herum, und dann erzählten und lachten wir, backten Waffeln mit Kirschen und Walnusseis, war das lustig, gingen abends romantisch essen, und um 22 Uhr nahm er mich zum Abschied fest in die Arme, küsste mich ganz zärtlich und sagte: "Wenn du mich nicht heiraten willst, sag es gleich, dann komme ich nicht wieder." Er wohnte 100 km entfernt.
Es gingen nur SMS hin und her, Telefonate, er rechnete mir unsere gemeinsamen Finanzen vor, kündigte seine Wohnung, seine Arbeitsstelle neben seiner Rente, er wollte zu mir ziehen. Am Wochenende kam er mit Verlobungsringen, wir luden meine Kinder und deren Familien ein, die völlig ahnungs- und fassungslos waren, und dann blieb er 1 Woche. Er musste noch 2 Monate einen neuen Kollegen an seiner statt einarbeiten, er nahm mich samt meiner Katze mit zu sich, fuhr direkt von der Autobahn zum Standesamt. 3 Wochen später haben wir am 29.7.2003 geheiratet, seine Wohnung aufgelöst, sind zu mir gezogen.
Wir waren restlos glücklich, klebten wie Kletten aneinander, nichts ohne den anderen.
Am 28.3.2007, wir hatten gemütlich im Bett gepicknickt, fiel er in meine Arme und war tot, plötzlicher Herzsekundentod.
Tja, und dann stand er vor mir. Vor Begeisterung sprang er in die Luft, lachte, hielt mir eine rote Rose entgegen und strahlte mich mit seinen leuchtend blauen Augen an wie ein Kind den Weihnachtsbaum. Er war 4 Jahre jünger, groß, hatte schöne, silberne Haare, er wirbelte mich um sich herum, und dann erzählten und lachten wir, backten Waffeln mit Kirschen und Walnusseis, war das lustig, gingen abends romantisch essen, und um 22 Uhr nahm er mich zum Abschied fest in die Arme, küsste mich ganz zärtlich und sagte: "Wenn du mich nicht heiraten willst, sag es gleich, dann komme ich nicht wieder." Er wohnte 100 km entfernt.
Es gingen nur SMS hin und her, Telefonate, er rechnete mir unsere gemeinsamen Finanzen vor, kündigte seine Wohnung, seine Arbeitsstelle neben seiner Rente, er wollte zu mir ziehen. Am Wochenende kam er mit Verlobungsringen, wir luden meine Kinder und deren Familien ein, die völlig ahnungs- und fassungslos waren, und dann blieb er 1 Woche. Er musste noch 2 Monate einen neuen Kollegen an seiner statt einarbeiten, er nahm mich samt meiner Katze mit zu sich, fuhr direkt von der Autobahn zum Standesamt. 3 Wochen später haben wir am 29.7.2003 geheiratet, seine Wohnung aufgelöst, sind zu mir gezogen.
Wir waren restlos glücklich, klebten wie Kletten aneinander, nichts ohne den anderen.
Am 28.3.2007, wir hatten gemütlich im Bett gepicknickt, fiel er in meine Arme und war tot, plötzlicher Herzsekundentod.
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