Nun denn,jetzt bin ich sexig!
Diese Geschichte habe ich aufgeschrieben nach wahren Erlebnissen.Was erwartet euch, wenn ihr sie lest?Orientalischer Tanz mit 170 Jahren
Flucht vor bösen Vertretern
Romantische Begegnung mit einem Traummann
Zukunftsträume
Weisheiten des Lebens
Wie das alles zusammenhängt? -einfach weiterlesen!
Nun denn,jetzt bin ich sexig!Diesen lustigen Rechtschreibfehler verdanke ich meinen Schülern.Die Mathematik ist dagegen unbestechlich,subtrahiert man von der Zahl 2008 die Zahl 1948 ist das Ergebnis 60.Genau ab dritten April dieses Jahres entsprach diese Zahl dann auch meinem Alter.
Das knackige Alter beginnt jetzt, hatte ich gehört,mal knackt es hier, mal knackt es da.Ob das stimmt?
Eine Weisheit des Orients lautet;"Eine Frau ohne Bauch, ist wie der Himmel ohne Sterne."
Als ich dies vor einiger Zeit las,war klar.Ich belege einen Tanzkurs "Orientalischer Tanz".
Jetzt freue ich mich, wenn auf der Titelseite von Frauenzeitschriften in großen Lettern steht:"Bauch weg in fünf Tagen".
Welch schöner Anblick ist ein Sternenhimmel.
Gymnastik, Diäten, aber nicht für mich-ich will meinen Bauch jetzt behalten.
Bin ich nun wirklich im knackigen Alter?Der orientalische Tanz eignete sich gut dazu, dies herauszufinden,da waren die Drops, die Shimmys, die Schlangenarme.Plötzlich hatte ich eine Idee und meine Geburtstagsfeier war zugleich die Premiere der Revue "Orientalischer Tanz mit 170 Jahren"
denn die Tänzerinnen waren 60+43+28+22+17 Jahre alt.
Kein Knacken war zu hören, welch eine Freude für mich!
Was wird anders, wenn man sechzig wird?
Die Vertreter von Kapital-Lebensversicherungen warben schon lange nicht mehr um mich, dafür standen nun die Vertreter von Sterbeversicherungen auf der Matte, sie fanden mich sehr interessant.Panik breitete sich aus,bekam ich demnächst mit der Post Reklamesendungen ,die zugleich Anmeldeformulare von Bestattungsinstituten enthielten?
Nur Flucht half, sonst kriegte ich Depressionen.
Ein Geburtstagsgeschenk war eine Reise nach Wismar, das Hotel hieß "Alter Speicher". Der Name wirkt beruhigend , erst recht, wenn man sechzig ist.Hier würde ich mich prima erholen.
Schnell einige Sachen zusammengepackt, im Eiltempo zur Bahn und endlich saß ich erleichtert im Zug.Bei der Fahrkartenkontrolle ein Riesenschreck, mein Gepäck war einige Gramm zu leicht, die Reiseunterlagen hatte ich vergessen.Also an der nächsten Station aussteigen,umsteigen in den Gegenzug und am nächsten Tag noch einmal neu starten.
Dabei immer die Angst vor den Vertretern im Nacken ,es war viel Stress.
Mit 24 Stunden Verspätung erreichte ich Wismar.
Endlich Erholung!
Das Weiberwochenende mit meiner Schwiegertochter fand gleichzeitig hier statt. Bei einem Ausflug auf die Insel Poel entdeckten wir einen entwurzelten Baum, ich kletterte hinauf und es entstand ein lustiges Foto"Frida bei ihren Wurzeln",es kommt in die Familienchronik.Für mich war wichtig, der Knacktest war wiederum negativ!
Nun komme ich langsam zum erotischen Teil meiner Geschichte.
Am Abend trafen wir am Hafen zwei Männer ,der eine hatte einen Bauchladen und begrüßte uns mit den Worten:"Guten Abend!Wir feiern Abschied von der Junggesellenzeit, würden Sie uns etwas abkaufen?Falls die Damen heute abend vielleicht noch die Absicht haben, Männer kennen zu lernen, wir haben auch Kondome!" lachend erwiderten wir,dass wir einen Riesenappetit auf frische Schollen hätten, aber nicht beabsichtigten, uns Männer zu angeln.
Als wir weitergingen, meinte ich stolz zu meiner Schwiegertochter:"Hast du gehört, er hat Damen gesagt, man traut es mir auch noch zu,einen Mann zu verführen,mit sechzig."Hatte ich doch vor einiger Zeit als Ergebnis einer Umfrage gelesen,dass man im Jugendwahndeutschland bereits mit fünfundfünfzig als Geliebte nicht mehr zu gebrauchen ist.
Doch sofort meldete sich meine innere Stimme und warnte mich energisch:"Also Frida, nun bleib mal auf dem Teppich, einen Mann zu verführen, das lass lieber sein! Du hast ja bemerkt, du wirst schon leicht tüddelig!(zerstreut)".
Das himmelhochjauchzende Gefühl war zwar weg nach dieser Standpauke, aber als Frau ist man eben sein ganzes Leben lang etwas eitel.Der junge Mann hatte mein Alter bestimmt erst auf neunundfünfzig geschätzt.
Bei der Rückkehr zum Hotel bekam ich zuerst einen Schreck, das Hotelzimmer war nicht ageschlossen. Verdammt, würde die Tüddeligkeit jetzt immer schlimmer?Dann stellte sich Angst ein, war eingebrochen worden ?
Aber dann, eine Riesenüberraschung und Erleichterung.
Wer lag da in meinem Zimmer auf meinem Bett? Ein Mann, ein schöner Mann, mein Traummann-der kleine Prinz mitsamt des Buches von Antoine de Saint-Exupéry.Sogar seine Rose hatte er mitgebracht.Er erwartete mich sehnsüchtig. Ich kenne das Buch bereits, aber ich las es noch einmal und entdecke immer wieder etwas neues.
Es ist seltsam,mit der Weisheit des Alters entdeckt man viele Dinge neu, man staunt oder wundert sich über Dinge, die man in der Jugend gar nicht bemerkt hat.
Die Fähigkeit, mit dem Herzen zu sehen,wächst jeden Tag mehr.
Was wird die Zukunft bringen?
Ich weiß es nicht.Eines möchte ich, mindestens neunzig Jahre werden.Ich bin noch so neugierig und das Leben ist so interessant,es ist ja schon ungerecht, man lebt so kurze Zeit und dann ist man so lange tot.
Wie hat sich die Technik in sechzig Jahren entwickelt!
Wer weiß, Albert Einstein hat ja die Theorie schon aufgestellt,vielleicht gelingt es den Wissenschaftlern ja , bis 2038 Raketen zu bauen, die mit Lichtgeschwindigkeit in den Weltraum sausen. Da könnte ich mich kurz reinsetzen und einige Runden im All drehen.Wenn ich zur Erde zurückkomme, sind die Leute ,die bei meinem Start lebten inzwischen viel, viel älter und ich habe Zeit gewonnen.Bin ich dann mit neunzig eigentlich wieder ein "jungsches Ding"?
Zeit und Raum sind doch relativ!
Eines möchte ich aber noch erleben.Als ich 17 war, pfiffen mir die Bauarbeiter hinterher, wenn ich mit wippendem Petticoat an einer Baustelle vorbeikam.Das machen sie schon lange nicht mehr,logisch.
Aber wenn ich neunzig werde und es noch schaffe,mit wippendem Hüftschwung die Strasse entlangzukommen,wäre es toll, wenn sie ihre Arbeit unterbrechen und bewundernd sagen würden:" Guckt mal,das alte Muttchen ist aber noch gut zu Fuss".
Habt ihr es gemerkt? Ich habe mich beim Erzählen meiner Geschichte selbst etwas auf den Arm genommen, wie man so sagt.Warum? Wenn man im Leben die Fähigkeit hat , über sich selbst ein bisschen zu schmunzeln, geht manchmal alles viel leichter.
Das Leben verläuft nicht immer so, wie man es sich vorgestellt hat.
Ein Lebensmotto lautet jedoch:
"Wenn sich eine Tür schliesst,öffnet sich eine andere"
Wichtig ist, geht man dann durch diese andere Tür, darf man es nicht versäumen, die Lebensfreude wieder zurück zu gewinnen. Mit sechzig Jahren hat man dabei einen Bonus. Man besitzt Lebensweisheit und hat inzwischen erkannt, welches die wahren Dinge des Lebens sind, die wirklich glücklich machen.
Das meint Frida
Das knackige Alter beginnt jetzt, hatte ich gehört,mal knackt es hier, mal knackt es da.Ob das stimmt?
Eine Weisheit des Orients lautet;"Eine Frau ohne Bauch, ist wie der Himmel ohne Sterne."
Als ich dies vor einiger Zeit las,war klar.Ich belege einen Tanzkurs "Orientalischer Tanz".
Jetzt freue ich mich, wenn auf der Titelseite von Frauenzeitschriften in großen Lettern steht:"Bauch weg in fünf Tagen".
Welch schöner Anblick ist ein Sternenhimmel.
Gymnastik, Diäten, aber nicht für mich-ich will meinen Bauch jetzt behalten.
Bin ich nun wirklich im knackigen Alter?Der orientalische Tanz eignete sich gut dazu, dies herauszufinden,da waren die Drops, die Shimmys, die Schlangenarme.Plötzlich hatte ich eine Idee und meine Geburtstagsfeier war zugleich die Premiere der Revue "Orientalischer Tanz mit 170 Jahren"
denn die Tänzerinnen waren 60+43+28+22+17 Jahre alt.
Kein Knacken war zu hören, welch eine Freude für mich!
Was wird anders, wenn man sechzig wird?
Die Vertreter von Kapital-Lebensversicherungen warben schon lange nicht mehr um mich, dafür standen nun die Vertreter von Sterbeversicherungen auf der Matte, sie fanden mich sehr interessant.Panik breitete sich aus,bekam ich demnächst mit der Post Reklamesendungen ,die zugleich Anmeldeformulare von Bestattungsinstituten enthielten?
Nur Flucht half, sonst kriegte ich Depressionen.
Ein Geburtstagsgeschenk war eine Reise nach Wismar, das Hotel hieß "Alter Speicher". Der Name wirkt beruhigend , erst recht, wenn man sechzig ist.Hier würde ich mich prima erholen.
Schnell einige Sachen zusammengepackt, im Eiltempo zur Bahn und endlich saß ich erleichtert im Zug.Bei der Fahrkartenkontrolle ein Riesenschreck, mein Gepäck war einige Gramm zu leicht, die Reiseunterlagen hatte ich vergessen.Also an der nächsten Station aussteigen,umsteigen in den Gegenzug und am nächsten Tag noch einmal neu starten.
Dabei immer die Angst vor den Vertretern im Nacken ,es war viel Stress.
Mit 24 Stunden Verspätung erreichte ich Wismar.
Endlich Erholung!
Das Weiberwochenende mit meiner Schwiegertochter fand gleichzeitig hier statt. Bei einem Ausflug auf die Insel Poel entdeckten wir einen entwurzelten Baum, ich kletterte hinauf und es entstand ein lustiges Foto"Frida bei ihren Wurzeln",es kommt in die Familienchronik.Für mich war wichtig, der Knacktest war wiederum negativ!
Nun komme ich langsam zum erotischen Teil meiner Geschichte.
Am Abend trafen wir am Hafen zwei Männer ,der eine hatte einen Bauchladen und begrüßte uns mit den Worten:"Guten Abend!Wir feiern Abschied von der Junggesellenzeit, würden Sie uns etwas abkaufen?Falls die Damen heute abend vielleicht noch die Absicht haben, Männer kennen zu lernen, wir haben auch Kondome!" lachend erwiderten wir,dass wir einen Riesenappetit auf frische Schollen hätten, aber nicht beabsichtigten, uns Männer zu angeln.
Als wir weitergingen, meinte ich stolz zu meiner Schwiegertochter:"Hast du gehört, er hat Damen gesagt, man traut es mir auch noch zu,einen Mann zu verführen,mit sechzig."Hatte ich doch vor einiger Zeit als Ergebnis einer Umfrage gelesen,dass man im Jugendwahndeutschland bereits mit fünfundfünfzig als Geliebte nicht mehr zu gebrauchen ist.
Doch sofort meldete sich meine innere Stimme und warnte mich energisch:"Also Frida, nun bleib mal auf dem Teppich, einen Mann zu verführen, das lass lieber sein! Du hast ja bemerkt, du wirst schon leicht tüddelig!(zerstreut)".
Das himmelhochjauchzende Gefühl war zwar weg nach dieser Standpauke, aber als Frau ist man eben sein ganzes Leben lang etwas eitel.Der junge Mann hatte mein Alter bestimmt erst auf neunundfünfzig geschätzt.
Bei der Rückkehr zum Hotel bekam ich zuerst einen Schreck, das Hotelzimmer war nicht ageschlossen. Verdammt, würde die Tüddeligkeit jetzt immer schlimmer?Dann stellte sich Angst ein, war eingebrochen worden ?
Aber dann, eine Riesenüberraschung und Erleichterung.
Wer lag da in meinem Zimmer auf meinem Bett? Ein Mann, ein schöner Mann, mein Traummann-der kleine Prinz mitsamt des Buches von Antoine de Saint-Exupéry.Sogar seine Rose hatte er mitgebracht.Er erwartete mich sehnsüchtig. Ich kenne das Buch bereits, aber ich las es noch einmal und entdecke immer wieder etwas neues.
Es ist seltsam,mit der Weisheit des Alters entdeckt man viele Dinge neu, man staunt oder wundert sich über Dinge, die man in der Jugend gar nicht bemerkt hat.
Die Fähigkeit, mit dem Herzen zu sehen,wächst jeden Tag mehr.
Was wird die Zukunft bringen?
Ich weiß es nicht.Eines möchte ich, mindestens neunzig Jahre werden.Ich bin noch so neugierig und das Leben ist so interessant,es ist ja schon ungerecht, man lebt so kurze Zeit und dann ist man so lange tot.
Wie hat sich die Technik in sechzig Jahren entwickelt!
Wer weiß, Albert Einstein hat ja die Theorie schon aufgestellt,vielleicht gelingt es den Wissenschaftlern ja , bis 2038 Raketen zu bauen, die mit Lichtgeschwindigkeit in den Weltraum sausen. Da könnte ich mich kurz reinsetzen und einige Runden im All drehen.Wenn ich zur Erde zurückkomme, sind die Leute ,die bei meinem Start lebten inzwischen viel, viel älter und ich habe Zeit gewonnen.Bin ich dann mit neunzig eigentlich wieder ein "jungsches Ding"?
Zeit und Raum sind doch relativ!
Eines möchte ich aber noch erleben.Als ich 17 war, pfiffen mir die Bauarbeiter hinterher, wenn ich mit wippendem Petticoat an einer Baustelle vorbeikam.Das machen sie schon lange nicht mehr,logisch.
Aber wenn ich neunzig werde und es noch schaffe,mit wippendem Hüftschwung die Strasse entlangzukommen,wäre es toll, wenn sie ihre Arbeit unterbrechen und bewundernd sagen würden:" Guckt mal,das alte Muttchen ist aber noch gut zu Fuss".
Habt ihr es gemerkt? Ich habe mich beim Erzählen meiner Geschichte selbst etwas auf den Arm genommen, wie man so sagt.Warum? Wenn man im Leben die Fähigkeit hat , über sich selbst ein bisschen zu schmunzeln, geht manchmal alles viel leichter.
Das Leben verläuft nicht immer so, wie man es sich vorgestellt hat.
Ein Lebensmotto lautet jedoch:
"Wenn sich eine Tür schliesst,öffnet sich eine andere"
Wichtig ist, geht man dann durch diese andere Tür, darf man es nicht versäumen, die Lebensfreude wieder zurück zu gewinnen. Mit sechzig Jahren hat man dabei einen Bonus. Man besitzt Lebensweisheit und hat inzwischen erkannt, welches die wahren Dinge des Lebens sind, die wirklich glücklich machen.
Das meint Frida
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