Nur für Männer.
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Es gibt schon gute Gründe, warum es uns Männern schwer fällt, diese Welt mit Frauen
zu teilen.
Sie wollen zunehmend selbständiger sein, aber immer noch erwarten sie von uns,
das Essen nach Hause zu bringen - zubereiten müssen wir es neuerdings auch noch.
Sie darf die Kinder erziehen und fürs Leben verderben.
Und bevor sie sie kriegt, hat sie auch noch ein paar Monate Mutterschaftsurlaub.
Aber wir kriegen noch nicht einmal einen Tag frei, um Frauen überhaupt in diesen Zustand
zu katapultieren.
Wenn eine Frau heult, dann hält man sie für eine intuitive, ihre Gefühle auslebende Person.
Wenn ein Mann das gleiche tut, gilt er in den meisten Fällen als Weichei.
Ja, Männer, die Welt ist ungerecht zu uns und das Leben noch gemeiner.
Weil wir nämlich weniger davon bekommen als Frauen.
Frauen leben länger.
Wir schaffen Wohlstand und größte Kunstwerke, steigen auf die höchsten Berge,
wechseln Autoreifen, gehen mit dem Hund Gassi – aber sie leben länger.
Ist das fair?
Gerade wenn wir uns darauf freuen, unser hart erarbeitetes Geld zu genießen-
Runden auf dem Golfplatz drehen, unsere Enkelkinder auf den Knien schaukeln wollen-
aus.
Das Herz macht schlapp.
Wir bekommen eine geballte Ladung Dreck in die Fresse, die Frauen kassieren die
Lebensversicherung.
Wir Männer schwitzen und versklaven uns, um der Familie ein angenehmes Leben
zu bieten – und dann, wenn alle Hypotheken abgezahlt sind – aus.
Der Sarg wird zugenagelt und alles was wir besessen haben, geht an eine Frau,
die uns vielleicht seit Jahren nicht einmal mehr geliebt hat.
Es ist eine biologische Tatsache, dass Männer stärker sind als Frauen, und trotzdem kollabieren wir zuerst.
Vitale Männer kommen in ihre besten Jahre – und plötzlich sterben sie wie die Fliegen,
gewöhnlich zwei Wochen vor ihrer Pensionierung.
Ist es Euch schon mal aufgefallen?
Die Straßen sind verdächtig leergefegt von kleinen alten Männern, aber überfüllt mit
kleinen alten Ladys und ihren kleinen dicken Hunden.
Irgendwie ungerecht.
Um unsere Frauen zu befriedigen, bumsen wir uns die Seele aus dem Leib, schuften
wie die Baumwollsklaven- und sie schwingen die Peitsche.
Uns bleibt das Grab, ihnen das Auto und das Haus.
Feminismusaufgeklärte Frauen erwarten, dass ein Mann ein Mann ist
( jagend, bewahrend und verteidigend ) und eine Frau
( pflegend, nestbauend und kochend ), währen sie sich die Nägel lackiert.
Natürlich leben sie länger als wir.
Wir trinken und rauchen bis zum bitteren Ende, gönnen uns all die fatalen kleinen
Freuden um den Stress abzubauen.
Was könnte eine Frau schon umbringen?
Höchstens ein tragischer Unfall unter der Trockenhaube ihres Friseurs.
Eventuell ein Ausrutschen auf ihrer heruntergefallenen Kreditkarte.
Selbst das Leben einer Karrierefrau mit Familie, kann nicht mit dem eines Mannes
verglichen werden.
Eine Karrierefrau nimmt sich unbezahlten Urlaub für die Kinder, obwohl daheim
schon ein polnisches Kindermädchen hütet.
Ein Mann kann keinen unbezahlten Urlaub nehmen. Für nicht und niemanden.
Gut, Urlaub hat er, um sich eine künstliche Herzklappe einsetzen zu lassen-
aber selbst dann wird er nach der Mittagspause im Büro zurück erwartet.
Frauen können sich immer Freizeit leisten, unter anderem, weil sie verdienende
Männer haben.
Vom Mannsein kann man keinen Urlaub nehmen.
Aber trotzdem – Besser das kurze, intensive Leben eine Mannes leben, als das lange,
langweilige einer Frau.
Besser, einige hervorragende Jahre haben, mit Engagement und TV-Fußball, neben sich
einen Sechserpack Kölsch, als die endlosen Jahre einer Frau mit Jammern, Shopping und
Salatessen.
Auch wenn sie mehr haben, so sind es doch in der Regel die schlechteren Jahre.
Aus den Ohren wachsen Haare, der Körper versagt, vom Sex möchte ich hier erst gar
nicht reden.
Es sind die Jahre, in denen nur noch die Katze Gesellschaft leistet und das Gehirn zu
Marshmallow wird.
Neuerdings verbringen immer mehr Männer ihre Zeit mit den Kindern, Frauen mehr Zeit
im Büro.
Das wir weicher und sie härter werden, führt vielleicht dazu, dass Frauen demnächst
nach dem 60. tot umfallen.
Dann sind die Straßen voll mit kleinen alten Männern, die Katzenfutter kaufen.
Nun, ich will es nicht hoffen, denn ich mag die Dinge, so wie sie sind.
Alt werden ist für keinen schön.
Nicht für Männer, nicht für Frauen, nicht für Hühner.
Ich bin schon gespannt auf meinen Infarkt.
Wie ein Mann, eine Tages beim Frühstück.
Das perfekte Ende eines vollen, reichen Lebens.
Besser, als mit nichts als trüben Erinnerungen und einer dusseligen Katze steinalt werden.
Oder?
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