Eines  Tages saß Oma wiedereinmal allein im Garten.Die Sonne schien und Oma dachte voller Wehmut an ihren schönen Ausflug mit dem Rollstuhl.Ach war das schön.mit den Fridolin,den Hasen ,den Bauern,den sie natürlich die möhren geschickt hatte.Versprochen ist versprochen und wird auch nicht gebrochen,so dachte Oma und so war Sie.

.Dabei muß man sich dreimal auf den rechten Zeigefinger spucken und dann ist alles in Ordnung.

Plötzlich hörte sie eine feine Stimme und ein Vogel fing an ein Lied zu singen.Das kommt mir aber bekannt vor ,dachte Oma ,als sie auch schon ein Rufen aus dem Baum hörte".:Hallo Oma"rief jemand",ich bin wieder da ,man war das ein langer Flug."Oma traute ihren Ohren kaum,es war Friedolin,der aus dem Süden zurück kam.Denn im Winter wenn es kalt ist fliegt er mit seinen Verwandten immer dorthin wo es warm ist.

Voller Freude rief Oma juhu und gab Friedolin etwas Wasser und ein paar Krümel von den Kuchen den sie gerade aß.

Friedolin erzählte was er alles erlebt hatte auf seinen Flug und so verging die Zeit,.Als es plötzlich an der Haustür klingelte.Mit ihrem elektrischen Türöffner öffnete Oma die Tür und herein stürmten,Justin,Jannick und der kleine Jerome.

Oma,sagte Justin,warum schaust du so traurig?Ach,sagte die Oma eigentlich bin ich garnicht mehr so traurig,weil mein kleiner Freund der Fridolin wieder da ist.Aber ich würde so gern mal wieder einen Ausflug machen mit dem Rollstuhl.Ja sagte Justin,du wolltest mich doch mitnehmen!Ich Will auch mit,sagte der kleine vierjährige Jannick und der kleine Jerome der erst zwei war hüpfte herum und rief auch ,auch ,auch.

 

Ach je sagte die Oma wir passen ja garnicht alle auf den Rollstuhl,was sollen wir da machen?Justin,der immer tolle Ideen hatte überlegte und dann hatte er es,wir nehmen den Fahrradanhänger und machen den hinten am Rollstuhl fest,dann können wir drei uns auf die Bänke setzen und wir fliegen nicht sondern fahren.Was hälst du davon,Oma?Au fein riefen die anderen Zwei und klatschten in die Hände,auch Friedolin obwohl er noch erschöpft war ,war ganz begeistert.Dieses Mal will ich aber auch mit brummelte Flecky der Hund.Ok sagte Oma zu Flecky,aber nur wenn du die anderen Tiere in Ruhe läßt und nicht hinter ihnen hinterher jagst.Versprochen brummelte Flecky und bestätigte dieses mit einem lauten,wau,wau.

Im Stillen dachte er ,ach es wäre doch schön durch den Wald zu stürmen und den Hasen einen Schrecken einzujagen.

Gesagt,getan,Opa und Justin holten den Anhänger aus dem Schuppen und befestigten diesen hinten an den elektrischen Rollstuhl,der Regenschirm war noch vom letzten Mal dran.Dann zog sie wieder die bunten Pantoffel an,die Kinder bekamen eine lustige Sonnenmütze und eine Sonnenbrille sogar der Hund Flecky bekam einen Sonnenhut,den er aber garnicht so lustig fand.Den Schlafsack nicht vergessen und belegte Brote und kalten Tee.

Nachdem die Kinder und der Hund im Anhänger saßen und Mama,Papa und Opa einen Kuß bekommen hatten,fuhren sie los .Nachdem Oma noch dreimal laut gehupt hatte.Immer weiter und immer weiter fuhren sie  raus aus der Stadt.Auch Fridolin hatte sich wieder erholt und sang mit den Kindern ein Lied,jeder so laut er konnte.,auch der Hund versuchte es,aber das hörte sich nicht so schön an,denn er bellte und jaulte,das einen die Ohren weh taten.Immer tiefer fuhren sie in den Wald hinnein,als sie ein leises Schluchzen hörten.Wer weint da fragten die Kinder und auch Oma sah sich suchend um.Da sahen sie am Wegesrand einen Vogel mit drei kleinen Vogelkindern.Was weinst du fragten alle durcheinander?Ach sagte der Vogel,mein Nest ist abgebrannt,irgend ein Mensch hat nicht aufgepasst und nun ist es abgebrannt.Gottseidank habe ich gerade mit den kleinen Flugstunden gemacht und der Papa ist Futter holen.

Wißt ihr was ,sagte die Oma ,ihr spielt ein wenig,Dann breitete sie die Decke aus,packte die Brote und den Tee darauf und lud Friedolin und die Vogelfamilie zum Essen ein.Als sie eine Stimme hörten,oje,oje was ist passiert?

Es war der papa Vogel der von seiner Nahrungssuche zurück kam.Weinend erzählte die Mama ihm alles und auch er wurde sehr traurig,denn ein neues Nest zu bauen das dauert.Macht euch keine Sorgen meinte Oma,wir haben im Garten ein Vogelhaus,da könnt ihr ersteinmal einziehen,solange ihr wollt.Ach wie war die Freude groß.Auch andere Vögel kamen und versprachen,am nächsten Tag in Omas Garten zu kommen und in den großen Baum ein Nest zu bauen,jeder wollte eine Feder dazu geben.Fridolin hatte allen Bescheid gesagt.

Da die Vögel ersteinmal wußten wo sie wohnen konnten ,ließen sich alle ersteinmal das Essen schmecken.Die Kinder und die Oma tranken Tee und der Hund und die Vögel tranken frisches Wasser aus dem nahen Bach.Dann spielten alle noch eine Runde auf der Wiese.Nur Justin saß etwas traurig abseits.Warum schaust du so traurig?fragte die Oma.Genau wie bei uns sagte justin,denn auch er und seine Eltern hatten vor kurzem alles durch einen Brand verloren.

Dann setzten sich alle wieder in den Anhänger und weiter ging die Fahrt.Immer tiefer in den Wald Plötzlich fiel Jannick auf,das einer fehlt,ja und wer?Dreimal dürft ihr raten.Der Hund Flecky hatte sich davon geschlichen um sich im Wald etwas umzusehen.Und wieder stiegen die Kinder aus dem Anhänger und fingen an zu rufen.Flecky,Flecky riefen die beiden Größeren und sogar der kleine Jerome rief ,Wauwau,Wauwau.

Flecky,der das Rufen hörte,dachte :"Jetzt gerade  wo ich dorthinten Hasen endeckt habe,habe ich keine Lust umzukehren."An sein Versprechen kein Tier zu erschrecken,dachte er schon nicht mehr:"Lauft,lauft "riefen die Hasen und zitterten am ganzen Körper"Ich will euch doch garnichts tun",sagte Flecky.Er vergaß aber das die Hasen ihm garnicht verstehen konnten,nur die Kinder und die Oma.

Dann auf einmal schämte er sich doch und lief mit hängendem Schwanz und gesenktem Kopf zurück.:"Was hast du uns versprochen?" schimpfte die Oma.

"Entschuldigung ",sagte Flecky" ich mach das nie wieder.Versprochen!"Dann rief sie die Hasen und gab jeden eine Möhre,die sie für den Notfall eingepackt hatte.Ja und weiter ging die Fahrt.Diesesmal waren alle im Anhänger und auch Fridolin und die Vogelfamilie kamen mit,Es war sehr ruhig,fast schon zu ruhig im wald.Als plötzlich ein lautes Getöse zu hören war,nur ganz kurz,dann wurde es wieder ruhig,

Vor Schreck hatten alle die augen geschlossen,als sie die wieder aufmachten,sahen sie ein kleines Männlein.Er hatte einen blauen glitzerndem Mantel an und eine großen Hut der auch blau war und glitzerte."Hallo sagte er "und sah sich die Kinder an.

Ich bin ein Wunschmännlein und wenn du Jannick drei Aufgaben erfüllst,hast du drei wünsche frei. Also dahinten im kleinen Bach  den haben die Bieber gebaut,,kannst du mit deiner kleinen Schippe,die auch im Anhänger lag,einen kleinen Rinnsal drum herrum schaufeln,das das Wasser wieder fließen kann?Aber nicht die Bieber  ihren Steg kaputt machen,sie haben sehr lange und sehr schwer daran gearbeitet.   Dann mußt du hier auf der Wiese die einziege Blume finden die hier wächst .Ja und dann kommt da vorn ein dicker Baum um den mußt du zehn mal rumlaufen..Siehst du davorn die kleinen Käfer fliegen?das sind verzeuberte Elfen wenn du alle aufgaben gelöst hast werden sie zurückverwandelt und können die Wiese wieder mit ihrem Strahlen und Gesängen wieder zu dem machen was sie mal war.Nämlich wunderschön.

Bei dem Gedanken an die Blume,viel Oma ein altes Gedicht ein.

 

Ich ging im Walde so für mich hin,um nichts zu suchen,das war mein Sinn.

Im Schatten sah ich ein Blümelein stehn,wie Sterne leuchtend,wie Äuglein schön.

Ich wollt es brechen da sagt es fein,soll ich zum sterben gebrochen sein?

ich grub es mit all seinen Wurzeln aus und pflanzte es im Garten vor meinem Haus.

Und was lernt ihr daraus,fragte Oma?

Justin rief laut,ich weiß es.;"Was weißt du?" fragte die Oma."Das es doch schöner aussieht,wenn man nichts pflückt oder abbricht im Wald;" Oma schmunzelte umarmte ihm und war zufrieden.

Daraufhin rief sie jannick und sagte,wenn du eine Blume gefunden hast,dann rufe nur ganz laut;"Ich habe sie," dann ist die erste Aufgabe erfüllt.

Danach krochen alle über die Wiese hin und her und her und hin.

 Es dauerte lange bis man ihn hörte,:"Ich habe sie,ich habe sie!

Etwas verwirrt schaute das Männlein ihm an,denn das hätte er den kleinen Mann Jannick garnicht zugetraut.

So,So so sagte er und streichelte seinen dicken langen Bart.Nun mußt du dafür sorgen,das das Wasser wieder fließt.Mal sehen ob du das auch kannst.

"Ach,"sagte Jannick:"Ich bin doch schon groß und stark,und ich bin der Schnellste Laüfer,den es gibt."Der kleine Jerome jauchste;" Ich auch groooß und ,und hm  naja wie Jannick."Das Wort stark viel ihm gerade nicht mehr ein.

Dann nahm Jannick seine Schaufel und los ging es zum Bach.Alle liefen mit,aber Keiner durfte ihm helfen.Das mußte er ganz allein machen.

Als er am Bach war,sah er schon die Bieber,wie sie ihm mit ihren runden Augen ängstlich ansahen,denn auch Flecky war dabei.

Aber der hatte garkeine Augen für sie,denn als er das Wasser sah,planschte er lustig  herrum und schnaufte;"Ist das schön kühl,was ist das nur,was hier im Bach schwimmt?Das sind Fische"sagte die Oma.Es sah lustig aus,wie er die Fische fangen wollte und die immer schneller waren als er:"Dumme Fische knurrte er,"Dann legte er sich auf die Wiese und schlief erschöpft ein.

"Was wilschscht du hier,wilscht du unseren Bau putt machen?" fragte der alte Bieber.

"Nein,nein" sagte Jannick:"Das Männlein,was so glitzert hat gesagt,ich soll das Wasser wieder zum fließen bringen.Aber ich grabe um euren Bau herum.Gesagt getan,Jannick buddelte und buddelte und auf einmal floss das Wasser erst in einen kleinen Rinnsal und dann immer heftiger um den Bau der Bieber herum und dann wieder in den Fluss rein.Da staunten die Bieber und alle klatschten in die Hände und freuten sich sehr,das alle Tiere im Wald wieder Wasser trinken konnten.

 Nur,ja nur das kleine glitzerne Männlein das freute sich nicht.Er hatte Angst,das der kleine Jannick ihm besiegen könnte,aber er war frohen Mutes,denn immerhin mußte der kleine Junge ja noch laufen.

 Als sie ein Stück gefahren waren sahen sie den dicken Baum,mein Gott war der dick.So Jannick sagte Oma,wenn du es schaffst dort zehn mal rumzulaufen,dann hast du alle Aufgaben erfüllt.Das schaffe ich nicht sagte der kleine Jannick.Du mußt nur daran glauben dann schaffst du es ,sagte Oma.

Also fing Jannick an zu laufen,seine kurzen Beinchen liefen und liefen und alle die ihm sahen zählten mit.Der Justin,Jerome konnte noch nicht zählen,aber er tat wenigstens so und alle Tiere .,Natürlich auch die Oma.Bei der zehnten Runde wollte er aufgeben aber alle riefen lauf,lauf  lauf   lauf  und so schaffte er auch die letzte Runde,Alle klatschten sogut sie klatschen konnten und riefen ,bravo,bravo und  Jannick ist der schnellste Laüfer der Welt. Jannick war sehr stolz. und sagte nur,habe ich doch schon  immer gesagt..

Das kleine glitzernde Männlein ,glitzerte garnicht mehr so sehr vor Wut,denn jetzt mußte er die Elfen frei geben.

Plötzlich sah man es am Himmel glitzern und feiner lieblicher Gesang war zu hören.Das waren die Elfen die Jannick befreit hatte.

Auch das kleine Männlein war wieder da und sagte "Du darfst dir jetzt drei mal etwas wünschen."

Ich  weiß nicht,ich weiß nicht,sagte Jannick..Dann viel ihm etwas ein,

1.Ich wünsche mir,das kein Kind mehr mit Streichhölzer oder überhaupt mit Feuer spielt,dann kann es auch nicht mehr brennen.

2.Ich wünsche mir alles das was Justin hat,ja das ist ein guter wunsch sagte er und lächelte verschmitzt.

3.Ach ich weiß nichts mehr,Plötzlich viel Justin etwas ein,:"Wünsche dir doch ,das Oma wieder laufen kann."sagte er.

Ja riefen alle das wäre gut,Na gut sagte Jannick,dann wünsche ich mir das eben.So sei es,sagte das Männlein  stampfte mit den Fuß auf und war verschwunden.

Oma stand plötzlich auf und konnte zu dem Gesang der Elfen und das Zwitschern der Vögel mit den Kindern und den Hund über die Wiese tanzen,so glücklich war sie noch nie.Mit dabei waren die Bieber,Friedolin,der schöner singen wollte wie die Elfen,die Vogelfamilie und die Hasen.Auch der Bauer mit seiner Kuh hatte den Lärm gehört und war gekommen,um allen ein glas Milch auszugeben.

Dann packten sie alles ein und fuhren so schnell sie konnten ohne anzuhalten nach Hause.Laut hupend begrüßten sie den Opa und die Mama und den Papa .Als Oma der Vogelfamilie das Vogelhäuschen gezeigt hatte und die es sich gemütlich gemacht hatten,planzte sie schnell noch die blume ein und gab ihr Wasser.Übrigens die Blume hieß Vergissmeinnicht.

Auch Flecky tollte herrum und freute sich wieder zu Hause zu sein,aber ein bisschen schämte er sich schon noch.

Dann erzählten sie von ihren Abenteuer und alle freuten sich das Oma durch Jannicks Hilfe wieder laufen konnte. Aber im Geheimen dachte Oma,egal,den Rollstuhl den werde ich trotzdem noch benutzen.Denn auf diese Abenteuer wollte und konnte sie nicht verzichten.

Dann legten sich alle schlafen.Am nächsten Morgen wurden sie vom lauten Gezwitscher geweckt.Was ist das fragten sich alle und schauten aus dem Fenster.Wie versprochen waren alle Vögel gekommen und jeder hatte eine Feder mitgebracht.Sie flogen hin und her ,die einen holten feine Stöcke,die anderen Moos und mit den Federn hatten sie bald  ein wunderschönes Nest gebaut..Oma und die Kinder hatten in der Zeit eine Krümeltorte gebacken und bot allen Helfern an wenn sie einmal in Not sind im Vogelhaus zu übernachten.

So feierten sie ein großes Fest,bis es dunkel wurde.Doch was war das?auf einmal glitzerte der ganze Himmel und ein schöner gesang war zu hören.

Auch die Elfen waren gekommen um noch eimal danke zu sagen.

 

Auch ich sage jetzt gute Nacht

gudrunanna