Pascha, mein leben als hund (16)
Leute, leute...ist das ein sauwetter
Leute, leute...ist das ein sauwetter seit tagen. So langsam werde ich verrückt.
Jeden tag, wenn ich morgens aus dem wohnzimmerfenster schaue (dabei verbrenne ich mir fast immer die pfoten an der scheiss heizung), könnte ich in tiefste depressionen verfallen.
Also nix gegen wasser, solange es im stausee, in der pfütze oder in meinem saufnapf ist. Aber dauernd nur von oben und dann auch noch so saukalt ? Immerhin habe ich wenigstens einen pelz, der was aushält. Aber wenn ich an die prozedur denke, wenn wir jedes Mal vom gassigehen aus der „waschküche“ heimkommen, dann stellen sich bei mir alle haare auf, im wahrsten sinne des wortes.
Klar, dass ich herrchen dankbar bin, dass er mit mir trotzdem rausgeht (auch wenn ihm das wetter noch mehr zu schaffen macht, als mir) und ich mich jedes Mal austoben kann. Aber selbst wenn ich mir die größte mühe gebe, mich nicht in jedes schlammloch zu legen, sehe ich immer aus, wie frisch aus dem sumpf. Und da beginnt mein problem...
Wieder zuhause angekommen, darf ich erst mal nicht von der leine und muß im hausflur vor der wohnungstür warten und auf dem fussabstreicher platznehmen. Herrchen macht die tür nur einen spalt auf, sodass ich nicht mit durchschlüpfen kann. Dann kommt er wieder mit lappen und handtuch. Jetzt geht die scheisse los: ich werde von kopf bis zu den pfoten und von allen seiten erst nass abgewischt. Dann sehe ich meisst noch schlimmer aus als vorher, jedenfalls sehe ich das so. Schließlich kommt das riesenhandtuch zum einsatz. Abrubbeln, sagt er. So ist es dann auch. Am kopf und auf dem rücken kann ich es ja noch aushalten, aber wenn er mir dann an den bauch und zwischen die beine geht, das schmeckt mir gar nicht. Da bin ich sehr empfindlich. Weiss nicht, wie ihr hundedamen euch da fühlt, wenn euch ein kerl das beste stück derart unsittlich berührt. Mir passt das ganz und gar nicht. Dulde es nur, weil herrchen es macht.
Ist er dann fertig mit meiner vollreinigung, darf ich endlich in die wohnung. Die bestrafung hat aber immer noch kein ende. Herrchen passt genau auf, dass ich ja nicht auf meinen lieblingssessel gehe, bevor ich nicht richtig trocken bin. So lege ich mich eben beleidigt in mein körbchen und missachte ihn, solange es geht. Meistens werde ich schnell wieder weich, wenn er mit leckerli daherkommt. Schmeckt eben schon extrem lecker, das zeug. Damit verdient er sich immer meine schleckerli und wir sind beide wieder glücklich und die dicksten freunde, so wie immer.
Mir wäre es aber trotzdem lieber, der ewige regen würde endlich aufhören und es käme endlich schnee. Das hat den vorteil, dass ich die „nachrichten“ der anderen hunde nicht nur riechen, sondern auch sehen könnte.
Wenn es einen wettergott im hundehimmel gibt, dann soll er sich mal beeilen mit dem schnee... ich würde es total begrüßen !!!
Bis bald wieder, liebe freunde.
Jeden tag, wenn ich morgens aus dem wohnzimmerfenster schaue (dabei verbrenne ich mir fast immer die pfoten an der scheiss heizung), könnte ich in tiefste depressionen verfallen.
Also nix gegen wasser, solange es im stausee, in der pfütze oder in meinem saufnapf ist. Aber dauernd nur von oben und dann auch noch so saukalt ? Immerhin habe ich wenigstens einen pelz, der was aushält. Aber wenn ich an die prozedur denke, wenn wir jedes Mal vom gassigehen aus der „waschküche“ heimkommen, dann stellen sich bei mir alle haare auf, im wahrsten sinne des wortes.
Klar, dass ich herrchen dankbar bin, dass er mit mir trotzdem rausgeht (auch wenn ihm das wetter noch mehr zu schaffen macht, als mir) und ich mich jedes Mal austoben kann. Aber selbst wenn ich mir die größte mühe gebe, mich nicht in jedes schlammloch zu legen, sehe ich immer aus, wie frisch aus dem sumpf. Und da beginnt mein problem...
Wieder zuhause angekommen, darf ich erst mal nicht von der leine und muß im hausflur vor der wohnungstür warten und auf dem fussabstreicher platznehmen. Herrchen macht die tür nur einen spalt auf, sodass ich nicht mit durchschlüpfen kann. Dann kommt er wieder mit lappen und handtuch. Jetzt geht die scheisse los: ich werde von kopf bis zu den pfoten und von allen seiten erst nass abgewischt. Dann sehe ich meisst noch schlimmer aus als vorher, jedenfalls sehe ich das so. Schließlich kommt das riesenhandtuch zum einsatz. Abrubbeln, sagt er. So ist es dann auch. Am kopf und auf dem rücken kann ich es ja noch aushalten, aber wenn er mir dann an den bauch und zwischen die beine geht, das schmeckt mir gar nicht. Da bin ich sehr empfindlich. Weiss nicht, wie ihr hundedamen euch da fühlt, wenn euch ein kerl das beste stück derart unsittlich berührt. Mir passt das ganz und gar nicht. Dulde es nur, weil herrchen es macht.
Ist er dann fertig mit meiner vollreinigung, darf ich endlich in die wohnung. Die bestrafung hat aber immer noch kein ende. Herrchen passt genau auf, dass ich ja nicht auf meinen lieblingssessel gehe, bevor ich nicht richtig trocken bin. So lege ich mich eben beleidigt in mein körbchen und missachte ihn, solange es geht. Meistens werde ich schnell wieder weich, wenn er mit leckerli daherkommt. Schmeckt eben schon extrem lecker, das zeug. Damit verdient er sich immer meine schleckerli und wir sind beide wieder glücklich und die dicksten freunde, so wie immer.
Mir wäre es aber trotzdem lieber, der ewige regen würde endlich aufhören und es käme endlich schnee. Das hat den vorteil, dass ich die „nachrichten“ der anderen hunde nicht nur riechen, sondern auch sehen könnte.
Wenn es einen wettergott im hundehimmel gibt, dann soll er sich mal beeilen mit dem schnee... ich würde es total begrüßen !!!
Bis bald wieder, liebe freunde.
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